Also ich denke, dass Detektiv Conan durchaus als Kinderserie geeignet ist. Es geschieht ein Verbrechen, der Täter wird gefasst, gesteht im Endeffekt die Tat, zeigt sich meist reumütig und bekommt dann seine gerechte Strafe. Ein sehr gutes Konzept, das es den erfolgreichen Kampf des Guten gegen das Böse symbolisiert - eine Grunderfahrung, die Kinder immer wieder bestätigt wissen wollen. Besonders beliebt sind bei Kinder ja bekanntlich Geschichten, in denen Kinder oder Jugendliche in der Lage sind, die Welt vor dem Bösen zu retten, indem sie über ihre eigentliche Kraft und Macht hinauswachsen - in unserem Fall trifft dies auf Conan/Shinichi und die Detektiv Boys zu. Kinder lieben die Vorstellung, einmal über sich hinauszuwachsen und genauso stark und mächtig zu sein wie die Erwachsenen und aus diesem Grund halte ich Detektiv Conan durchaus für eine geeignete Kinderserie.
Ein Thema, was hier auch schon häufig angesprochen wurde, ist die Auswirkung von Gewaltdargstellungen oder das in Berührung kommen mit dem Tod/Leichen durch den Anime bzw. wie Kinder diese Erfahrungen verarbeiten. Es sei schon einmal so viel gesagt, dass viele Dinge, welche Erwachsene ängstigen, Kinder verhältnismäßig gut verkraften können. Für sie ist z.B. der Tod etwas Imaginäres, Unbegreifliches, was ihnen weniger Angst macht als vielen Erwachsenen; auf der anderen Seite macht Kindern viel Angst, was für Erwachsene leicht zu verarbeiten ist. Wenn im Film Kindern oder Tieren etwas passiert, so identifizieren sie sich damit erheblich stärker und malen sich in ihrer Fantasie aus, dass ihnen das auch passieren könnte. Filme, in denen zum Beispiel Kinder Opfer der Scheidung ihrer Eltern werden, versetzen junge Zuschauer in erheblich höhere Ängste als manch gezeigter Mord an Erwachsenen.
Deshalb frage ich mich auch, ob all die Zensuren wirklich nötig sind, da sich Kinder ja bekanntlich auch gerne diesem Angst-Lusterlebnis aussetzen. Der Grund liegt lt. einigen Forschungen darin, dass Kinder bewusst versuchen, ihre eigenen Ängste durch Filme zu verarbeiten. Sie lernen dabei, dass auch ihre Ängste vorübergehend sind und sie entwickeln die Hoffnung, dass sie die Situationen, in denen sie sich sehr fürchten, überwinden können. Das Empfinden von Angst und die gleichzeitige Gewissheit, dass man nicht wirklich in Gefahr ist, erzeugt ein Angst - Lusterlebnis, das Kinder genießen und das ihnen hilft, auch in ihrem realen Leben Angstsituationen zu bewältigen.
Ich würde sagen, dass die Hauptzielgruppe die 12 bis 18 Jährigen sind, was durchaus logisch ist, da Kinder ab 12 Jahren Filme gut einordnen und erkennen können, dass es sich um Erfindungen handelt. Zu dieser Zeit entwickeln Kinder das Gefühl dafür, was Recht und Unrecht ist und sind deshalb für Werthaltungen, die Filme durch ihre Geschichte vermitteln, besonders empfänglich.

Nach meinem subjektiven Empfinden ist man bis zu seinem 14ten Lebensjahr ein Kind. Erst mit 14 stufe ich jemanden als Jugendlichen ein. Ab 18 als Erwachsenen. Ich würde wie bereits gesagt Detektiv Conan in der Zielgruppe der 12 bis 18 Jährigen ansiedeln, wodurch wir mMn sowohl den Bereich "Kinder", "Jugendliche" und "Erwachsene" gedeckt haben.
Ein Thema, was hier auch schon häufig angesprochen wurde, ist die Auswirkung von Gewaltdargstellungen oder das in Berührung kommen mit dem Tod/Leichen durch den Anime bzw. wie Kinder diese Erfahrungen verarbeiten. Es sei schon einmal so viel gesagt, dass viele Dinge, welche Erwachsene ängstigen, Kinder verhältnismäßig gut verkraften können. Für sie ist z.B. der Tod etwas Imaginäres, Unbegreifliches, was ihnen weniger Angst macht als vielen Erwachsenen; auf der anderen Seite macht Kindern viel Angst, was für Erwachsene leicht zu verarbeiten ist. Wenn im Film Kindern oder Tieren etwas passiert, so identifizieren sie sich damit erheblich stärker und malen sich in ihrer Fantasie aus, dass ihnen das auch passieren könnte. Filme, in denen zum Beispiel Kinder Opfer der Scheidung ihrer Eltern werden, versetzen junge Zuschauer in erheblich höhere Ängste als manch gezeigter Mord an Erwachsenen.
Deshalb frage ich mich auch, ob all die Zensuren wirklich nötig sind, da sich Kinder ja bekanntlich auch gerne diesem Angst-Lusterlebnis aussetzen. Der Grund liegt lt. einigen Forschungen darin, dass Kinder bewusst versuchen, ihre eigenen Ängste durch Filme zu verarbeiten. Sie lernen dabei, dass auch ihre Ängste vorübergehend sind und sie entwickeln die Hoffnung, dass sie die Situationen, in denen sie sich sehr fürchten, überwinden können. Das Empfinden von Angst und die gleichzeitige Gewissheit, dass man nicht wirklich in Gefahr ist, erzeugt ein Angst - Lusterlebnis, das Kinder genießen und das ihnen hilft, auch in ihrem realen Leben Angstsituationen zu bewältigen.
Ich würde sagen, dass die Hauptzielgruppe die 12 bis 18 Jährigen sind, was durchaus logisch ist, da Kinder ab 12 Jahren Filme gut einordnen und erkennen können, dass es sich um Erfindungen handelt. Zu dieser Zeit entwickeln Kinder das Gefühl dafür, was Recht und Unrecht ist und sind deshalb für Werthaltungen, die Filme durch ihre Geschichte vermitteln, besonders empfänglich.
Da gebe ich dir gerne recht, es muss sich nicht zwangsläufig decken. Ich selbst bin 21 und falle demnach nicht mehr wirklich in die Hauptzielgruppe "Kinder" xD Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich manchmal die Regeln. Der Grund, warum ich weiterhin an Conan interessiert bin, sind die kleinen Feinheiten, die mir als Kind damals nicht aufgefallen sind und ich denke so geht es einigen von uns. Die ganze Story hat einige Haupt- und Nebenstrenge, die ich mit Spannung verfolge und schon gespannt bin, wie Gosho das am Ende miteinander verknüpftMaster Hank schrieb:
Gut möglich, jedoch muss sich das dann aber nicht zwangsläufig mit der tatsächlichen demographischen Zielgruppe decken.

Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Als Kind ist mir dieser "Fanservice" nicht einmal aufgefallen (da hätte ich nicht einmal gewusst, was das heißen soll :'D). Als Kind hat man oft nicht so ein breites Auffassungsvermögen, wodurch einem gewisse Dinge vorenthalten bleiben. Für mich war DC einfach eine tolle Serie, wo Conan Verbrecher gejagt hat und im Endeffekt immer gesiegt hat - nicht mehr und nicht weniger.Corab schrieb:
Den Fanservice hat er als eine Art Bonus für Ältere eingebaut, aber so etwas gibt es oft. [...] Das ist also eine gängige Praktik und ändert gar nichts daran, dass der Manga als Hauptidentifikationsfigur ein Kind bietet - was Gosho ja auch eindeutig begründet hat.
Wir reden alle die ganze Zeit von "Kinder". Jetzt kommt es darauf an: bis wann ist man für dich ein "Kind"? Bei uns in Österreich ist man lt. dem Gesetz von 0-6 Jahren ein Kind, danach ist man unmündiger Minderjähriger. Kein Mensch schreibt zB: dieses Buch ist für unmündige Minderjährige geeignet xDMaster Hank schrieb:
[...] war Detektiv Conan niemals ein Kinder Manga.
Nach meinem subjektiven Empfinden ist man bis zu seinem 14ten Lebensjahr ein Kind. Erst mit 14 stufe ich jemanden als Jugendlichen ein. Ab 18 als Erwachsenen. Ich würde wie bereits gesagt Detektiv Conan in der Zielgruppe der 12 bis 18 Jährigen ansiedeln, wodurch wir mMn sowohl den Bereich "Kinder", "Jugendliche" und "Erwachsene" gedeckt haben.

Right now you are only a sprout of a big eye-catching flower.
What kind of flower will bloom in the future is up to you.
♥