Angepinnt [Adventsaktion 2017]

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    Das ConanForum feiert den zweiten Advent mit einer Geschichte zu Shiratori!

    ACHTUNG, SPOILER! Der Boss der Schwarzen Organisation ist ..?

    Detektiv Conan läuft bei ProSieben MAXX: Diskutiere mit uns über die aktuellen Folgen!

    • [Adventsaktion 2017] Zweiter Advent

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      Und schon sind es nur mehr zwei Wochen bis Weihnachten. :whistling:
      Heute gibt es für euch einen spannenden Fall mit Shiratori, geschrieben von @Oli Kudo.
      Viel Spaß beim Lesen und einen schönen 2. Advent allen. :1f603:

      Euer ConanForum.org-Team



      An einem kalten und schneereichen Samstagnachmittag ruft Sumiko Kobayashi bei ihrem Liebsten Ninzaburo Shiratori an. „Hallo Schatz, ich wollte nur sagen für morgen ist alles vorbereitet. Es tut mir leid, dass du heute noch arbeiten musst“. „Das ist lieb von dir, danke Liebling. Aber es macht mir nichts aus und ich freue mich umso mehr, dass ich morgen mit dir den zweiten Advent verbringen kann. Ich komme direkt nach meinem Dienst zu dir.“ „Also dann pass auf dich auf und zieh dich warm an, es ist heute sehr kalt.“ „Das mache ich vielen Dank Liebling, wir sehen uns morgen“. Mit diesen Worten legte Shiratori auf und begab sich zu seiner Arbeitstelle. Vor dem Polizeihauptquatier Tokios kamen ihm Yumi und Naeko entgegen. Yumi sprach Shiratori an. „Guten Tag Shiratori, Hauptkommissar Kuroda hat mir diesen Zettel für dich mitgegeben und möchte, dass du dich sofort darum kümmerst“. Shiratori seufzte: „Hach na gut dann zeig mal her“. Er las ihn in Gedanken. „Haben Hinweise auf einen neuen Einbruch der vierköpfigen Raubmörderbande bekommen. Kommissar Megure ist bereits auf dem Weg zum möglichen Überfallort. Bitte sofort als Verstärkung dazustoßen“. „Nicht mal ein Danke?“, äußerte er sich über seine Dienstanweisungen. „Tja so ist unser Hauptkommissar eben, stets pflichtbewusst mit Blick auf die Arbeit. Für Gefühle bleibt da keine Zeit. Aber, dass können wir ja dann nach der Arbeit mit unseren Partnern nachholen, nicht wahr Naeko?“, sprach Yumi mit neckischem Blick zu ihrer Kollegin. Naeko hatte immer noch nicht den Mut gefunden Chiba ihre Gefühle zu offenbaren. „Ähm also ich... das ist...“, stotterte sie. „Müsst ihr nicht langsam los?“, fragte Shiratori. „Oh du hast Recht“, bestätigte Yumi. „Los mach hin Naeko. Wir sind schon spät dran“. Die beiden rannten davon. „Dabei ist doch Yumi immer die, wodurch die meiste Zeit der beiden flöten geht, wenn sie immer von irgendwelchem Beziehungskram anfängt“, dachte Shiratori und machte sich auf den Weg zum Einsatzort. Als er um eine Ecke bog, sah er wie am Ende der Straße die Verbrecherbande bereits einen Kampf mit seinen Kollegen begonnen hatte. Einer der vier Täter hatte eine Tasche mit erbeuteten Wertsachen darin. „Los hau ab, kannst uns später die Beute geben. Wir regeln das hier und denk dran was passiert, falls du einfach mit der Beute abhauen solltest.“, brüllte einer der maskierten Männer, offenbar der Anführer dem Mann mit der Tasche zu. Dieser sprintete los und ein Polizeibeamter wollte ihn aufhalten, indem er nach ihm griff. Der maskierte trat ihn zu Boden und rannte davon. Shiratori nahm sofort die Verfolgung auf. Da der Mann allerdings bereits einige Meter vor ihm war, hatte er Mühe an ihm dranzubleiben. Die zahlreichen Seitenstraßen waren dabei keine allzugroße Hilfe und dazu kam, dass es bereits dunkel geworden war. So geschah es, dass er den Mann nach einer längeren Verfolgungsjagd in den unzähligen Straßen verloren hatte. „Verdammt, das darf nicht war sein. Er muss hier doch noch irgendwo sein.“ Shiratori gab seine Suche noch nicht auf und durchquerte aufmerksam die dunklen Seitengassen.

      Schwer atmend drehte sich der Mann mit der Maske um und war erleichtert, dass er dem Polizisten entkommen war. „Aber ich darf nicht unvorsichtig werden. Ich muss das hier unbedingt sicher zu Ende bringen. Aber wenn ich jetzt hier mit der Maske erwischt werde falle ich zu sehr auf.“ Der Mann zog sich also die Maske vom Gesicht, vergrub sie in einem nahegelegenen Mülleimer unter den bereits vorhandenen Abfällen damit sie nicht zu sehen war und schlenderte vorsichtig mit der Tasche durch die Straßen. „Wie konnte es nur so weit kommen?“, dachte er sich. Alles fing vor ein paar Tagen an, als er nichtsahnend einen Abendspaziergang durch ebensodunkle Straßen machte, wie er es jetzt gerade tat. An einer Ecke sah er, wie drei Männer gerade dabei waren sich zu maskieren. Er wollte schnell verschwinden doch die Männer konnten ihn überwältigen und der Anführer der drei sagte zu ihm: „Zu dumm, dass du uns dabei gesehen hast wie wir gerade unseren nächsten Raubzug beginnen wollten. Wer rechnet damit, dass zu so später Stunde in einer so dunklen Gasse sich noch eine Menschenseele blicken lässt. Am liebsten würde ich dich gleich umlegen aber so blöd bin ich nicht.“ Verängstlicht antwortete der Mann: „B bitte...bitte tut mir nichts und... l... lasst mich gehen. Ich sage keinem etwas.“ „Ha als ob ich auf das Wort eines dahergelaufenen Wurmes vertrauen könnte“, erwiderte der Anführer. „Nein Freundchen du kommst erstmal mit. Wir werden uns schon noch ausgiebig um dich kümmern.“ Die Männer hatten ihn daraufhin zu ihrem Versteck gebracht und ihn dort nach Wertsachen durchsucht. Dabei fiel ihnen das Foto seiner Frau und seiner Tochter auf, welches er immer im Geldbeutel trug. Sie drohten ihm seine Frau und Tochter umzubringen, falls er ihnen nicht bei dem nächsten Raubzug helfen würde. „Du brauchst auch nichts weiter tun als die Beute in Sicherheit zubringen. Die Drecksarbeit erledigen wir schon. Wenn wir richtig fette Beute machen und uns ins Ausland absetzen können, lassen wir dich und deine Familie danach in Ruhe“..... „Warum musste mir das passieren“, dachte er bei sich. Plötzlich kam ein kleines Mädchen auf ihn zu. Es war wahrscheinlich nicht älter als seine Tochter. „Guten Abend“, grüßte das Mädchen freundlich. Da er ein fürsorglicher Vater war, handelte er ganz nach seinem Wesen und sprach sie an. „ Einen schönen guten Abend Kleine. Was machst du hier alleine um diese Zeit?“ Das Mädchen kicherte: „Haha du bist lustig. Es mag zwar schon dunkel sein aber wir haben es erst kurz nach 19 Uhr. Es ist doch Winter und morgen ist der 2. Advent und Mama und ich wollten Kekse backen. Wir hatten aber kein Mehl mehr, also hat Mama mich eben gebeten welches zu kaufen, während sie das Essen für uns beide macht.“ „Das ist doch toll“, sprach der Famlienvater, „dein Vater freut sich bestimmt auch sehr über die Kekse, die ihm seine liebe Tochter backt.“ Er musste an seine eigene Tochter denken und senkte den Kopf. Auch das Mädchen sah betrübt zu Boden und sprach zögerlich, „Papa kann wegen eines Unfalles leider nicht mehr bei uns sein. Mama hat es mir gesagt. Aber ich habe gelernt damit umzugehen. Ich will, dass Papa stolz auf mich ist. Er hat immer zu uns gesagt: unser Leben besteht aus guten und aus schlechten Dingen. Die schlechten Dinge habt ihr bereits kennengelernt, jetzt könnt ihr euch auf die schönen Dinge freuen. Und deshalb weine ich nicht, auch wenn er mir an Weihnachten sehr fehlt.“ „Was für ein starkes Mädchen“, dachte er bei sich als er sich von ihr verabschiedete. „Damit ich mit meiner Familie vereint sein kann, muss ich das hier durchziehen“, ermutigte er sich.

      „Keine Bewegung“, hörte er plötzlich Shiratoris Stimme. Er hatte ihn tatsächlich in den vielen Straßen finden können. Der Mann rannte los und lief in seiner Verzweiflung in ein nahgelegenes, altes Fabrikgebäude. Shiratori lies sich jedoch nicht noch einmal abhängen und überwältigte den Mann. Verzweifelt brach er zusammen und weinte bitterlich. „Nein nein das darf nicht sein. Lassen sie mich gehen. Ich muss meine Familie beschützen. Diese Kerle bringen sie um, wenn ich ihnen die Tasche nicht bringe. Bitte, ich flehe sie an“. Shiratori erkannte die Verzweiflung in seiner Stimme und wusste, dass der Mann ihm das alles nicht vorspielte. „Hören sie. Sie scheinen mir ein ganz vernünftiger Mann zu sein. Erzählen sie mir ihre Geschichte und ich werde sehen, was ich als Kommissar für sie tun kann.“ Der Mann erzählte ihm, wie er in diese Zwickmühle geraten war. Als er geendet hatte sagte Shiratori. „Ich denke ich werde ihnen aus dieser misslichen Lage helfen können. Meine Kollegen sind bereits dabei die Verbecherbande zu überwältigen. Da sie fähige Leute sind dürfte alles reibungslos verlaufen. Schließlich wollen wir als Polizei von Tokio die Stadt zu einem sicheren Ort machen, andem die Menschen ein unbeschwertes und glückliches Leben führen können. Das ist unsere Aufgabe als stolze Polizisten, die wir dieses kirschblütenförmige Abzeichen tragen. Eine Blume, welche für Stärke, Güte und Gerechtigkeit steht.“ Mit den Gedanken bei Kobayashi erzählt er: „Wissen Sie, meine Freundin ist Lehrerin an einer Grundschule hier in der Gegend. Sie ist immer so lieb und verständnisvoll zu den Kinder. Stets versucht sie ihnen die positiven Dinge des Lebens zu zeigen, auch wenn es mal nicht so gut läuft. Wie bei Ihnen gerade. In so einer Situation würde mein Liebling wahrscheinlich sowas sagen wie: Das Leben besteht aus guten und aus schlechten Dingen. Die schlechten Dinge haben sie bereits kennengelernt, jetzt können sie sich auf die schönen Dinge freuen“. Der Mann erkennt die Worte des kleinen Mädchens wieder und fasst neuen Mut. „Sie haben recht. Lassen sie uns diese verdammten Verbrecher überführen. Ich werde ihnen sagen wer sie sind, auf dass Sie sie verhaften werden.“ In diesem Moment klingelt Shiratoris Handy und Megure meldet sich triumphierend. „Shiratori wir konnten die drei Täter verhaften. Sobald sie uns den vierten Mann aufs Revier gebracht haben, werden wir auch ihn in eine Zelle sperren.“ „Oh Herr Kommissar ich denke, dass wird nicht nötig sein“, antwortete Shiratori und lächelte.
      "Ain't nobody here but bad kids!
      And the ones who have the most fun doing whatever they want, whenever they want, are the winners.
      Remember that."

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      @Krillin1993
      es gibt keine Kapitel oder Episodenvorlage dazu. Es handelt sich um eine frei erfundene Geschichte von mir. Lediglich das Zitat "unser Leben besteht aus guten und aus schlechten Dingen. Die schlechten Dinge habt ihr bereits kennengelernt, jetzt könnt ihr euch auf die schönen Dinge freuen" habe ich mir von Honoka aus der ersten Staffel von Pretty Cure ausgeliehen und die Charakternamen stammen natürlich von Aoyama.
      Ruhe und Gelassenheit, dazu noch Sorgfalt. Alles Eigenschaften meines Helden Holmes.