Pinned Egmont veröffentlicht Makoto-Sonderband "Black Belt Edition"

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      Ich war auch erst skeptisch, was ein Makoto-Sonderband mir an Mehrwert bieten kann, gerade bei dem geringen Umfang, den der Band (leider) nur hat. Aber letzten Endes hat er mich doch überzeugt, gerade weil es mal andere Fälle sind als die, die wir sonst so oft in den Special Black Editions/FBI Editions etc hatten. Dort wurde so viel schon etliche Male durchgekaut, dass ein Sonderband mit komplett anderem Thema auf mich super erfrischend wirkt.

      Also dicker Daumen hoch für Makoto und seinen Sonderband. Kann ihn nur empfehlen! :thumbsup:
      You see, but you do not observe. The distinction is clear.
    • Die Black Belt Edition habe ich mir damals, als sie in Japan erschien, bestellt und kannte deshalb den Inhalt schon etwas genauer und konnte mir auch von den Sonderkolumnen einen Eindruck bilden. Als Referenz, um auf Unterschiede in den beiden Versionen einzugehen, war das hilfreich.

      Grundsätzlich ist die Fallauswahl mit Makoto-Fällen nicht besonders groß. Andere als die ausgewählten Fälle hätten meiner Meinung nach nicht in den Band gehört, da in allen anderen Fällen Makoto eher eine untergeordnete bis kaum präsente Rolle spielt (die Sonderkolumnen zeigen, dass er in den genannten Fällen eher kleinere Rollen hat). Nichtsdestotrotz finde ich die Auswahl schön: Ein Fall im Sommer, einer im Winter, einer im Herbst, einer auf der Bowlingbahn (hier ist Makoto zusammen mit dem Fall um das rote Taschentuch in Bestform imo) und die Auseinandersetzung mit Kaito Kid um den Green Emperor, bei der für Makoto Sonoko auf dem Spiel steht sind eine ausgewogene Mischung.

      Ein wenig schade fand ich, dass die Farbe an mehreren Stellen schlecht gedruckt wurde. Entweder war dort das Schwarz unscharf bzw. verwischt abgebildet oder es war fast grau. In jedem Fall ist die japanische Variante dort um einiges farbintensiver und auch die deutschen regulären Bände, in denen die Fälle abgedruckt sind, sind farbintensiver. Dass es bei der Benennung der Fälle in den Sonderkolumnen zweimal zu (schätzungsweise) Copy-Paste-Fehlern kam, ist bedauerlich, aber kein schlimmer Mangel. Auch wurde ein Übersetzungsfehler aus dem regulären deutschen Band nicht verbessert (im Fall um den Green Emperor spricht Tomoko von Ayakos Geliebtem als Tomozawa, er heißt aber Tomizawa).

      Insgesamt hat mich der Sonderband überzeugt, gerade, weil er keiner der üblichen Bände mit SO-Bezug oder Hauptcharakter-Thematik ist (wobei diese ebenfalls richtig gut sind!).
      „Wie ist die Logik, von der ich gerade sprach, wohl in der Welt stationiert? Der ursprüngliche Gedanke ist doch, man sieht etwas und erschrickt, und dieses Erschrecken, eine natürlich aufkommende Empfindung, wird kontrolliert. Einen solchen Gedanken kann man nur in metaphysische Worte fassen, und das Gesellschaftstier namens Mensch hat dem Inhalt dieser metaphysischen Worte eine neue Bedeutung zugewiesen. Wie es dem Gesellschaftstier typisch ist, findet in dieser Bedeutung kein Individualismus statt. Daher ist die Welt überschwemmt von Anachronismen.“ - Chuya Nakahara