Japanreise 2019 - Reisebericht

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    • Vielleicht muss man beim Essen aufpassen, was man an einer Fressbude / Convinienstore bekommt vs das was in einem Restaurant wirklich zubereitet wird oder es zu Hause gibt. Was aber auch auffällt ist, dass es viele Restaurants gibt, die sich auf frittiertes Essen spezialisiert haben.

      Landschaft ist natürlich auch im Angebot:



      Blick aus dem Hotel. Interessant ist die "Insel" mit den kleinen Häuser zwischen den ganzen Hochhäusern.



      Ausblick über die Stadt.



      Interessanter Kontrast: Zwischen den Häusern gibt es halt einen Tempel.


      Genauso gibt es als Kontrast auch einen Friedhof zwischendrin.


      Es gibt aber auch mittendrin mal einen Tempel. Je nach Wichtigkeit mit Sicherheitspersonal und Polizei.


      Kimonoträgerinnen haben wir unterwegs auch einige getroffen.



      Die populäreren Straßen sind übel mit Werbeplakaten zugepflastert. Hat jemand Godzilla schon entdeckt?



      Was ich beeindruckend finde ist der Kontrast: Hochhäuser und dann zwischendrin einen ruhigen Park / Tempel.



      Auch Krass: Ist man mal nicht auf den "Hauptrouten" sind die Straßen leer und es ist Totenstill. Das Bild war von einer Nebenstraße in Akihabara, wo man sich eigentlich durch die Massen quetschen muss.
      Mitglied im "Sieg durch Dominanz, Orchideen und Karate im Finale: Der Ran-Mori(-gewinnt-wieder-)-Fanclub" :oshout:
    • Interessant ist aber auch die Natur:




      In jedem größeren Tempel oder Park gibt es ein Gewässer in dem diese Fische rumschwimmen - das sind ganz schöne Brummer zum Teil.









      Irgendwie muss irgendwer in jedes Gewässer von einer Brücke Geldstücke reinwerfen ….

      Dann noch ein par "kranke Sachen":

      Brandschutz an einer Baustelle - die Arbeiter haben auf einem Gerüst in 10 (?) Meter Höhe rumgeschweißt.


      Stromleitungen werden in Japan echt ulkig verlegt. Auch an Hauptstraßen wachsen einfach Bäume in die Stromleitungen rein …


      Wichtiger Hinweis an einem Schrein :D


      Zu guter Letzt noch ein par Bilder zu Autos:

      Müllautos oder LKWs sind dort alle so winzig. Wenn ich grade so drüber Nachdenke habe ich noch keinen 40-Tonner in Tokio wahrgenommen.


      Polizei … ohne denen zu Nahe treten zu wollen, aber die sind sehr Aufmerksamsgeil. So oft wie die mit Rotlicht rumdüsen und dann irgendwo parken …


      Ein interessantes Konstrukt im allgemeinen. Während wir hier große Feuerwachen haben, haben die sehr viele kleine Feuerwachen mit 1 Feuerwehrauto und einer Ambulanz. Kann man drüber streiten was besser ist. Auf alle Fälle sind die i.d.R. recht schnell am Einsatzort.
      Mitglied im "Sieg durch Dominanz, Orchideen und Karate im Finale: Der Ran-Mori(-gewinnt-wieder-)-Fanclub" :oshout:
    • Jetzt habe ich mal die Zeit zu antworten.

      Erstmal finde ich es toll das du uns mit auf deine Reise nach Japan genommen hast. Dann fallen mir da einige Sachen ein wo ich echt den Kopf schütteln musste. Bsp. den Fail mit der Hotelbuchung. Für 6€ würde ich nicht mal im Ansatz darüber nachdenken ein Hot Dog zu kaufen. Weder am Straßenrand noch bei einer Veranstaltung. Dafür sind mir die 1€ Hot Dogs von Ikea einfach zu gut ^^ . Diese Fische sind Kois, falls du das nicht wusstest und sind in Japan sehr weit verbreitet und werden dort auch preisgekrönt gezüchtet. Manches von dem Essen sah echt widerlich aus auch im Restaurant anderes kenne ich schon vom All you can eat hierzulande. Das die Fanta so grottig schmeckt wundert mich schon, oder aber du hast einfach ein seltsames Geschmacksempfinden :D . Anhand der Bilder konnte man schon erkennen welche Geschmackssorte da einen erwartet Stichwort Karotte-Tomatensaft 8o Was mir nicht si gefällt ist die Größe der Stadt. So viel 70er Jahre Beton einfach nur hässlich und grau.

      Es soll definitiv ein großer Unterschied sein mal aufs Land zu fahren und dort Japan kennen zu lernen. Eine gänzlich andere Welt.


      LG :ohi:
    • Der Multivitaminsaft und Tomaten-Karotten-Saft sahen von der Aufmachung her fast gleich aus. Ich ging echt davon aus, dass es eine andere Geschmacksrichtung ist - war halt ein Fail.

      Das Ländliche Japan ist bestimmt interessant, wir haben aber gemerkt sobald die Schilder nicht mehr auf Englisch vorhanden sind und GPS schwächelt, dann wird es schon eine Herausforderung. Wenn dann auf dem Land kein LTE ist wird es richtig schwer...

      Aber da wir beim Ländlichen waren gibt es mal kurz ein Bericht zu Kyoto.

      Geplant war:
      08:00 aus dem Hotel raus zum Bahnhof, 08:30 in den Shinkansen gegen 11:00 dort, 3-4 Sehenswürdigkeiten standen auf dem Programm sowie ein wenig Bummeln und dann gegen 18:00Uhr wieder zurück, dass man gegen 20:30 Uhr hier ist bzw. um 21:00 Uhr im Hotel..
      Draus geworden ist:
      08:00 Uhr aus dem Hotel raus, die Ringbahn in die falsche Richtung genommen. Am Bahnhof hat uns die Dame sehr geduldig erklärt, dass erst der Shinkansen gegen 09:45 noch freie Plätze hat. Für die Rückfahrt hatten die Kollegen dann plötzlich erst den um 21:30 nehmen wollen, wo ich dann den Kompromiss für 19:30 noch raushandeln konnte.

      Es ging also los, vorher noch eine Bento-Box gekauft.



      Auf diesen kleinen Vorschaubilder sehen die wesentlich besser aus.
      Das Ei, das links war, war sehr gut der Rest zum Teil undefinierbar. Es waren Pilze, Karotte, Reis, Wurzeln(?), weiß der Geier was da alles drin war.

      Der Masterplan von Kyoto wurde über den Haufen geworfen, da die Kollegen aus einem Buch sich eine Route ausgesucht haben, die Super-gut sein soll un ddie irgend ein Bekannter auch empfehlen würde...
      Vor Ort dann zwei Probleme mit der Route aus dem Buch:
      Keine Adressen oder sonst was - lediglich ein Bildausschnitt aus einer Karte mit einigen wenigen Straßennamen drauf. :ocheer2:
      Wir haben es irgendwie geschafft die ersten Punkte anzusteuern. Ärgerlich war, dass jeder Tempel 5-6 Euro Eintritt wollte und es im Tempel recht wenig zu sehen gab. Nicht mal Kois (Danke Kirito/Asuna) im Gewässer - nur ein par Blumen die am blühen waren.
      Nach dem Dritten Punkt auf dem neuen Plan sind wir wieder zum alten Plan übergegangen...

      Einige Sachen die mir sehr krass aufgefallen sind verglichen mit Tokio:
      - Englische Schilder sucht man zum Teil vergebens.
      - Die Ansagen im Bahnhof werden in Japanisch und Chinesisch (WTF?) gehalten. Ab und zu kommt mal eine Englische Ansage.
      - Das Japanisch, das die Japaner sprechen ist hörbar anders.
      - Das Einlage Toilettenpapier bei einem Bahnhof war wirklich Einlagig und nicht "Halb-lagig" wie sonst überall.
      - Die Stadt ist dreckig wie die Hölle. Wir haben uns ein par mal Verlaufen und waren am A. der Welt - hätte man auch eine Müllhalde aufmachen können. Selbst auf den Touristenrouten war Dreck ohne Ende.
      Nun kommen wir zu dem Punkt warum ich definitiv nicht mehr nach Kyoto fahren wollen würde, wenn ich nochmal nach Japan komme: Hier rennen mehr Chinesen als Japaner rum.
      Es gibt hier zwar Verhältnismäßig deutlich mehr Kimonoträger als in Tokio - das sind aber alles Chinese. Egal wo wir waren - überall mehr Chinesen als sonst was. (Erklärt auch die Bahnansagen auf chinesisch :D)



      Irgendwann waren wir mit unserer Tour gegen 16:00 Uhr schon zu Ende. Den Schrein mit den 1000 Torbögen haben wir nur halb gemacht, da die Chinesen etwas zu nervig waren und es Hoffnungslos überfüllt war. Der Plan war irgendwo in einer Nebenstraße noch was zu Essen und dann Richtung Bahnhof.
      Da hätte ich ins Essen brechen können - die normalo Geschäfte in der Nähe hatten alle gegen 16:00 Uhr schon geschlossen. Hallo? Hunger?!?
      Folge dessen haben wir an ein par Fressbuden noch Sachen gekauft - Geschmacklich Ok - Preislich total überteuert.
      Da die Stadt uns echt nicht zugesagt hat sind wir Richtung Bahnhof getigert. Kennt ihr das? Ihr seid den ganzen Tag Kilometer über Kilometer gelaufen, die Beine tun weh und ihr müsst noch weit über 1h auf den Zug warten, der Warteraum ist hoffnungslos überfüllt und es gibt sonst keine Sitzmöglichkeiten...

      Auf dem Rückweg hatte ich noch ein zweites Bento gekauft.


      Ich habe absolut keine Ahnung was ich da gegessen habe. Auch hier: Das Ei war superlecker der Rest schwer definierbar.
      Was ich unbedingt in Japan mal essen wollte war dieses gerollte Ei / Omlett - leider kein Laden gefunden. An einer Fressbude gab es etwas was so aussah … war aber nur Tofu.

      Für uns geht es morgen früh wieder heim. Flug geht gegen 11 Uhr - wenn wir zur "normalen" Zeit zum Flughafen fahren sind wir mitten in der Rushhour - mit Rucksack, und fettem Koffer - da haben wir uns entschieden 1,5h Stunden früher zum Flughafen zu fahren als nötig.
      Ich habe noch Bilder, Themen und ein Fazit die ich anschneiden werde - entweder heute Abend noch (GMT +8) oder die Tage...
      Mitglied im "Sieg durch Dominanz, Orchideen und Karate im Finale: Der Ran-Mori(-gewinnt-wieder-)-Fanclub" :oshout:
    • Kyoto klingt völlig nach Reinfall :( Dreck und Müll sehen den eigentlich penibel reinlichen Japanern gar nicht so ähnlich. Vermutlich eine Folge der Chinesen Invasion- Vorsicht wird jetzt nicht jedem gefallen , würde ich vergleichen mit den inzwischen mMn viel zu viel zugezogenen Gästen. Dabei meine ich aber schon die Zeit ab Generation 2 ( ca 70 er Jahre ) jetzt ist das Kind schon lange in den Brunnen gefallen.

      Das Essen sah auch wieder sehr kurios aus, bei den Preisen wäre ich mehr als enttäuscht.

      Ach ja, was hast du dir da für Begleiter ausgesucht die da einen Fail nach dem anderem produzieren :osweat:

      LG :ohi:
    • Wirklich cool, dass du uns so detailliert an deiner Reise teilhaben lässt. :thumbsup: Auch sehr schöne und lustige Bilder! Auch wenn einige Speisen und Getränke nicht so ganz deinen Geschmack getroffen zu haben scheinen, hoffe ich, du hattest deinen Spaß mit den japanischen Eigenheiten. ;) (Manchmal ist es vllt auch besser, nicht zu wissen, was man da gerade isst. 8| ) Welche Art von Omlett/gerolltes Ei meintest du denn? Ist es nicht das, was auch in klein in deinen Bentoboxen lag?

      Kagome wrote:

      Melonenbrötchen
      Wer kennt noch "Ren Ren Ren Nagusaran Rensia Rurunnren Nakora" aus Dears? Einer meiner Lieblingsanimes. Ich wollte also mal ein Melonenbrötchen ausprobieren.
      Genau aus dem selben Grund habe ich mir auch mein erstes Melonenbrötchen geholt. Diese Bessenheit von Melonenbrötchen bleibt im Kopf. Allerdings fand ich die Dinger viieel zu süß, daher blieb es bei dem einen.

      Der schlurfende Kogoro wrote:

      Kagome wrote:

      Wenn man aussteigen möchte schreit man "Schimasen" (oder so) und irgendwie durch Zauberei tut sich ein Weg auf und man kann in Ruhe aussteigen.
      Vllt. ist es "Sumimasen", was so viel wie "Entschuldigung" bzw. "Verzeihung" heißt. Ist mir mit meinen begrenzten Japanischkenntnissen zumindest sofort in den Sinn gekommen xD
      Auch "Orimasu", was so viel wie "Ich möchte aussteigen" heißt, hört man oft. ^^

      Ach und zu deinem Kyoto-Bericht; Ich fürchte, da habt ihr Kyoto auf dem falschen Fuß erwischt. Klar, die Stadt ist wegen all der Tempel, Schreine und der gut erhaltenen traditionellen Viertel ein Touristenmagnet und damit oft überlaufen. Aber gerade diese Aspekte machen die Stadt auch wunderschön. Vllt ist die Stadt wegen der Kirschblütenzeit zurzeit zu überfüllt und dreckig - bitte gib ihr noch eine Chance. :osweat:
      "Ain't nobody here but bad kids!
      And the ones who have the most fun doing whatever they want, whenever they want, are the winners.
      Remember that."

    • Kirito/Asuna
      Kyoto war für uns ein Reinfall. Dreck und Müll war aber auch abseits der Touristenpfade - man verläuft sich halt auch mal :D.

      paw:
      Genau, in den Bentos war so ein Stückchen von diesem gerollten Ei davon - das gibt es aber auch in größer und auch warm :D.
      Wobei man zu den Benots sagen muss: Das Omlett wurde frisch zubereitet. Wenn ich hier in DE dieses Omlett beim Sushi bestelle, dann schmeckt es künstlich bzw. industriell hergestellt.

      Wie bereits angedroht werden noch weitere EIndrücke folgen - dieses WE mit dem guten Wetter wird aber dem Zweirad gewidmet.
      Mitglied im "Sieg durch Dominanz, Orchideen und Karate im Finale: Der Ran-Mori(-gewinnt-wieder-)-Fanclub" :oshout:
    • So kommen wir zum Abschluss und einigen nicht so schönen Themen:

      Toiletten II:
      Das dünne Toilettenpapier ist bekannt :)
      Es gibt aber auch noch weitere Sachen zu den Toiletten.
      Ich habe z.B. keine Asiatische Toilette gesehen - das waren alles westliche. Überall gab es Anleitungen, wie die Toiletten zu nutzen sind, und dass man das Toilettenpapier mit runterspült und nicht in den Mülleimer wirft.
      Sauber waren alle von mir besuchten Toiletten und es war auch oft Reinigungspersonal vor Ort im Einsatz.
      Störend war ehr die Tatsache, dass es bei einigen Toiletten keine Handtücher / elektrische Trockner für nach dem Händewaschen gab. Man sollte also immer eine Packung Tempos dabei haben.

      Schuhe:
      Das war so ein wenig mein Fail. Ich hatte definitiv die falschen Schuhe dabei. Es ist zu empfehlen, dass man Laufschuhe mitnimmt. Man läuft in Japan recht viel rum und steht auch in den Bahnen recht viel.

      Bahnfahren - Sitzplatz:
      Wer sich ein wenig mit Japan beschäftigt weiß, dass es Bahnwagons gibt, die nur für Damen sind und dass es "Priority"-Sitze gibt, die für Ältere, Mütter, Kranke sind. Das ist aber alles sehr gut erkennbar. Selbst beim Warten am Bahnhof ist am Boden aufgemalt wo sich diese Sitze befinden. Wer da nicht blind durch den Bahnhof tigert kann da nicht viel falsch machen.
      Eine Sache die mich in Kyoto geärgert hat:
      Die Bahnlinien haben i.d.R. verschiedene Farben (grün, blau, …) und dementsprechend sind die Züge angemalt. Nur in Kyoto scheint das keinen zu interessieren. Da kommt ein orangner Zug angedüst, mit dem man fahren will, der hat aber auf dem Schild was anderes stehen.
      Faszinierend war noch bei unserer Reise zum Flughafen, dass Japaner auch im stehen schlafen können. Wir standen im Gang wo die Türen sind und neben mir war eine hübsche Japanerin, die irgendwann den Kopf im Nacken hatte und rumgeratzt hat. Zuckersüß.

      Bahnfahren - Türen:
      Ja die Türen, die sich selbst schließen. Da stehen überall Schilder, dass man nachdem die Abfahrts-Musik ertönt ist nicht mehr zwischen der Türe stehen soll. Es gibt Schilder die drauf hinweisen, dass Handtaschen / Rücksäcke von den Türen eingequetscht werden, es gibt Schilder, dass man nicht zum Zug rennen soll...
      Diese Türen stoppen nicht wie man es in DE erwarten würde. Wenn die sich schließen, dann schließen die sich. Ich habe es einmal life gesehen, wie ein Japaner noch zum Zug rannte, als er den Zug erreichte sich die Türen am schließen waren und er sich dann seine Oberarme von den Türen gequetscht bekam. Die Türe hat da weder gestoppt noch ging die nochmal auf.

      Kinderarbeit (?)
      Mir ist jetzt nicht bekannt, ab welchem Alter Japaner arbeiten dürfen, aber grade in AKihabara waren "Promoterinnen" in kurzen Röcken unterwegs die ich höchstens auf 12 Jahr geschätzt hätte.

      Kühlschrank im Hotel:
      Eine Sache die ich nervig empfand war, dass der Kühlschrank im Hotelzimmer kein Licht hat. Ich dachte zuerst das Gerät wäre aus, musste dann aber später feststellen, dass das Gerät gar keine Lampe drin hat.
      Haben die Angst vor der Person, die das Licht im Kühlschrank anmacht?

      Terrorismus
      Ja das Thema ist auch in Japan präsent. Überall kommen immer wieder durchsagen und Schilder, die einen drauf hinweisen, dass man verdächtige Gegenstände sofort melden soll.
      An größeren öffentlichen Plätze kreisen permanent Helikopter rum, die dann ein wenig die Ruhe stören.

      Obdachlose
      Ja auch in Japan gibt es Obdachlose. Beeindruckend fand ich ehr, dass die sich in den Parks zum Teil in den Gebüschen verstecken und ihre Plätze recht ordentlich gestalten. Während es in De wie ein Müllhaufen um einen Obdachlosen aussieht haben die Japaner ihre Habseligkeiten schön sauber zusammengestellt.

      Einkaufen - Überraschung an der Kasse
      Beim Einkaufen muss man etwas aufpassen. Es gibt "Tax-Free" Shops, wo man ab einem bestimmten Warenwert gegen Vorlage des Reisepass die Mehrwertsteuer erstattet bekommt.
      Es gibt aber auch Shops, da bin ich reingefallen, die die Preise nur netto ausweisen. An der Kasse kostet dann der Artikel mehr als man dachte...

      Ganz klein steht auf dem Preisschild +tax - wenn man in so vielen Läden war wo der Preis inkl. Steuern auf dem Preisschild steht übersieht man das halt.

      Ampeln in der Nacht
      Nachts werden einige Ampeln abgeschaltet. Das führt dazu, dass die Autos besser rollen können und somit weniger lärm verursachen. Als Fußgänger muss man deswegen drauf achten, dass man zum "aktivieren" der Ampel so einen Knopf im gelben Kasten drücken muss. Aufgepasst, es gibt auch einen Knopf im weißen Kasten - der macht dann extra Musik für Blinde, wenn die Ampel grün wird. Den Knopf habe ich mal aus versehen gedrückt.

      Fast alles macht Musik
      Viele verbinden mit Japan, dass recht viele Sachen Musik machen oder es laut ist.
      Korrekt ist das in den Geschäftsstraßen, wo man von jedem Geschäft mit Lautsprechern genervt wird. Beim Bahnfahren wird ein Medley abgespielt bevor es los geht. Wenn man an manschen Automaten was zu Essen bestellt kommt Musik … ehrlich gesagt habe ich Musik bei der Toilette vermisst. So eine Fanfare, wenn "Bomb has been planted" :)
      Aber dieser ganze nervige Musikkram hört auf, wenn man nicht mehr auf Touristenstrecken ist.

      Ambulanz / öffentliche LKWs
      Für uns deutsche ungewöhnlich, aber auch interessant:
      Wenn eine Ambulanz rumdüst macht die vor jeder Kreuzung eine Durchsage, wo sie lang fahren möchte. Zuerst dachte ich, dass es ein Band sei - aber nö der Beifahrer quatscht da jedes mal ins Funkgerät..
      Bei öffentlichen LKWs ist es ähnlich. Sobald die den Blinker setzen kommt eine Melodie und eine durchsage (die ist aber vom Band).
      Mitglied im "Sieg durch Dominanz, Orchideen und Karate im Finale: Der Ran-Mori(-gewinnt-wieder-)-Fanclub" :oshout:
    • Kurzer Einschub vorm Finale
      Der Japaner putzt sich ja bekanntlich nicht die Nase sondern zieht hoch.
      Was braucht man deswegen?


      Als ich die Werbung in der Bahn sah musste ich ganz stark sein und nicht loslachen …



      Als letztes dann noch etwas über die Menschen selbst und ein Fazit:

      Beginnen wir mal mit dem männlichen Japaner:
      Der Japaner ist im Gesicht rasiert. Ich habe nur zwei oder drei in der Bahn gesehen, die einen Bart trugen.
      Die meisten Kerle waren schlank und sahen eigentlich gut und gepflegt aus. Das einzige was mir negativ aufgefallen ist, dass einige übelst Aknen / Pickel im Gesicht haben.
      Der männliche Japaner trägt trotz des Zeitalters des Smartphones eine protzige Uhr am Handgelenk, die ein wenig unter seinem weißen Hemd hervorscheinen muss.
      Die Zähne sind bei Japanern so ein Thema - sauber aber krumm und schief ist keine Seltenheit.

      Die weibliche Japanerin:
      Auch hier: die sind zum Großteil alle gut gepflegt und sehen super hübsch aus. Einige haben auch Probleme mit Aknen / Pickel im Gesicht sowie der Zahnfehlstellung aber ehr die Minderheit. Aber das muss man echt betonen: Die Mehrheit der Japanerinnen waren echt hübsch.
      Einige von den Damen müssten aber echt mal lernen wie man mit Stöckelschuhen läuft - das sah zum Teil Urkomisch aus.
      Dass Japanerinnen auf ihren weißen Teint achten ist etwas verstörend. Ich hatte ein wenig gebraucht um zu Hecken warum die alle im Trenchcoat in der Affenhitze rumlaufen.


      Distanz:
      Ich weiß leider nicht woran es lag, aber nur sehr wenige Japaner / Japanerinnen wollten sich neben mich im Zug setzen :(
      Lag es am Bart? Lag es an meiner durchgehend schwarzen Kleidung? Hab ich gemüffelt?
      Die haben lieber gestanden oder sich zu anderen Japanern gesetzt.
      Es gilt ja in Japan, dass öffentlich Zuneigung zum Partner nicht gezeigt wird. Da hat mich erfreut, dass sich die Junge Generation davon etwas trennt und sich wenigstens Händchenhaltend zeigt.
      Da fällt mir aber grade eine Situation im Zug ein, die ich köstlich empfand.
      Ein Typ (um die 30, sah aus wie ein gestresster aber erfolgreicher Geschäftsmann) fährt mit seiner Frau / Freundin (Ende 20, wunderschöne Frau, steht im Leben und weiß was sie will) zusammen Zug. Beide stehen im Gang. Sie versuchte während der Fahrt immer wieder, wenn der Zug wackelte, ihn am Gesicht näher zu kommen um ihn aus versehen zu küssen bzw etwas körperliche Zuneigung zu erlangen. Er war wohl noch alte Schule und wich ihr immer wieder aus und versuchte Abstand zu halten... Ich dachte mir nur: Scheiß Lucker. Wenn du Sie nicht willst - ich habe noch einen Koffer als Freigepäck und würde Sie sofort mitnehmen :D.

      Was leider auch nicht zustande kam war, dass man in einem Restaurant oder Kaffee oder sonst wo mal irgendwo mit einem Japaner in Kontakt gekommen ist.
      Entweder waren wir Ausländer langweilig für die Japaner oder sie waren sehr schüchtern, wenn wir irgendwo rumgelaufen sind. Ich habe die alle etwas gemustert .. kein Japaner hat mich angeschaut - nur Kleinkinder waren von mir fasziniert und haben mich angeschaut.

      Fehlstellung:
      Da wir schon bei den Zähnen waren - die Füße!!!! Leck mich am Arsch haben viele Japaner vielleicht kaputte Füße / Beine.
      O-Beine, wo man Problem ein Fußball durchkicken kann war noch eine harmlosere Fehlstellung.
      Was mir beim zusehen schon schmerzen bereitet hat waren aber Fehlstellung der Füße. Wenn quasie die Menschen ehr auf dem Unterschenkelknochen laufen als auf dem Fuß, weil der Fuß so schief war. Aua!!!!

      Freundlichkeit:
      Auch eine recht lustige Situation: Wir sind grade aus dem Zug ausgestiegen mit vielen anderen Japanern. Die Station hatte keinen Aufzug und man musste die Koffer die Treppe hochschleppen. Ich habe dann etwas aus der Ferne gesehen wie eine Japanerin (35+) mit Ihrer Mutter unterwegs war. Die Mutter hat ihren Koffer die Treppe hochgetragen und die jüngere ist an ihrer eigenen Größe gescheitert. Sie hat den Koffer einfach nicht die Stufe hochbekommen, da die Arme zu kurz waren. Freundlich wie ich bin habe ich Ihr den Koffer (der fast nix wog) hochgetragen. Sie hat sich mehrmals bei mir bedankt und es war ihr wichtig (das hat sich bei mir in der Situation eingebrannt), dass Sie mir beim Bedanken in die Augen sehen kann.

      Fazit:
      Kommen wir zum Fazit:
      Würde ich jemandem die Reise nach Japan empfehlen: Ja! Aber: man sollte nicht denken, dass das alles wie im Anime / Manga ist.
      Die Menschen in Tokio sind super freundlich - dennoch hatte ich dort irgendwie einen Kulturschock.
      Preislich hält sich das ganze im Rahmen, wenn man sich vorher ein wenig drum kümmert.
      Was wir ausgegeben hatten, wobei man sagen muss, dass wir z.B bei Eintritten Priority / Fast-Lanes gewählt hatten um nicht zu lange zu warten:
      Flug 900 Euro in der Eco - hätten aber auch 600 sein können.
      Apartment-Hotel, wenn man viel Platz will: Ich habe für 9 Nächte 1186,86 Euro bezahlt (Im Durchschnitt 111,01 Euro pro Nacht).
      Bahnfahren vor Ort 70 Euro zuzüglich 280 für Shinkansen nach Kyoto.
      Ausgaben für Eintritte & Nahrung & Souveniers: 650 Euro
      In Summe knappe 3000 Euro - das geht definitiv günstiger, wenn man vor Ort aufs Geld schaut, bei der Hotelbuchung die Zeitverschiebung berücksichtigt und nicht grade zur Hauptreisezeit hindüst.

      Würde ich selbst nochmal nach Japan fliegen:
      Nicht dieses Jahr und auch nicht nächstes Jahr. Dazu hat mir der "Plattenbau" nicht genug gefallen. Kennt man zwei, drei Tempel kennt man alle. Die Nudelsuppen waren definitiv eine interessante und kleckere Erfahrung. Genauso fand ich die Menschen dort super angenehm. Eigentlich eine entspannte Großstadt.
      Ich würde dann aber wahrscheinlich alleine Hinreisen um die Sache ruhiger anzugehen - wünschenswert wäre es jemanden vor Ort zu kennen, der einem etwas mehr über die Stadt verraten kann.

      Als letztes dann noch ein Punkt, der mich innerlich sehr traurig gemacht hat:
      Man sieht da überall die hübschen Japaner und Japanerinnen, alle sehr freundlich...
      man schaut sich deren Hände an und muss feststellen, dass die wenigsten ein Ehering tragen. Wo soll das Enden? Alle sind sie mit ihrem Handy am rumspielen … Wo ist die Liebe? Die Zweisamkeit? Die Zukunft?
      Mitglied im "Sieg durch Dominanz, Orchideen und Karate im Finale: Der Ran-Mori(-gewinnt-wieder-)-Fanclub" :oshout:
    • Danke für deinen sehr interessanten Einblick in deine Japanreise! Viele interessante und aber auch lustige Geschichten die du erzählen konntest.^^ Nachdem ich selbst seit längerer Zeit schon an eine Japanreise denke aber immer vor mir her schiebe hab ich jetzt mit zwei Freunden immerhin schon einen Termin festgelegt. Da eine Freundin fast jedes Jahr in Japan ist freut es mich mit ihr fliegen zu können da es glaube ich sehr angenehm ist jemanden dabei zu haben der sich ein bisschen auskennt. Zeitlich wollen wie auch ende März zur Kirschblütenzeit fahren. Auch wenn es noch eine Zeit hin ist freu ich mich schon. :)
      Eine Auflistung meiner bisher gesehenen Anime inklusive
      meiner persönlichen Bewertungen findet ihr hier.