Pinned Aktuelle ConanCasts 2019

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    • Es betrifft zwar nicht die ConanCast-Reihe aus dem Jahr 2019, aber da es für 2020 noch keinen Thread gibt (und ich es falsch finde, einen zur eröffnen), nehme ich hier Stellung zu dem neuen ConanCast zu Bourbon on the Rocks.

      Seit Januar 2015 bin ich ein regelmäßiger Hörer des ConanCasts, News- wie Themenpodcats. Sie gefallen mir grundsätzlich sehr gut.

      Allerdings ist mir aufgefallen, dass seit einiger Zeit die ConanCasts an Länge zunehmen - und das mit dem aktuellen ConanCast in einer neuen Dimension. Mit einer Laufzeit von 1:52 h ist der ConanCast definitiv zu lang. Es handelt sich um einen Cast zu einem Sonderband mit acht Akten, da verstehe ich, dass die Diskussion ein wenig ausführlicher ausfallen kann. Mit der Länge von mehr als der Hälfte des Jubiläums-Casts, der drei Stunden geht, ist die Grenze für einen ConanCast jedoch meiner Meinung nach überschritten.

      Ich verstehe, dass man als Moderator beim Aufnehmen des ConanCasts die Zeit vergessen kann und es Spaß macht, über die Themen zu diskutieren. Jedoch liegt die Besonderheit des ConanCasts darin, die Themen in dem Rahmen von einer Stunde zu präsentieren. Das ist unter anderem ein Grund, weswegen ich den ConanCast immer gerne gehört habe: Er hatte eine Laufzeit von einer Stunde +- 15 Minuten. Es ist eine Art feste Regel gewesen, dass sich der ConanCast in dem Rahmen bewegt.

      Seit einigen Ausgaben ist dieses Konzept nicht mehr dasselbe. Sicherlich machen neue Moderatoren die Sache anders. Ich finde, dass das Beibehalten der Kontinuität jedoch ein wichtiger Aspekt des ConanCasts ist.

      Ich möchte gerne diesen Verbesserungsvorschlag einbringen, die ConanCasts wieder in einem kürzeren Zeitrahmen aufzunehmen. Mir persönlich haben die ConanCasts mit kürzerer Laufzeit mehr gefallen als die aktuell länger laufenden ConanCasts.
      „Wie ist die Logik, von der ich gerade sprach, wohl in der Welt stationiert? Der ursprüngliche Gedanke ist doch, man sieht etwas und erschrickt, und dieses Erschrecken, eine natürlich aufkommende Empfindung, wird kontrolliert. Einen solchen Gedanken kann man nur in metaphysische Worte fassen, und das Gesellschaftstier namens Mensch hat dem Inhalt dieser metaphysischen Worte eine neue Bedeutung zugewiesen. Wie es dem Gesellschaftstier typisch ist, findet in dieser Bedeutung kein Individualismus statt. Daher ist die Welt überschwemmt von Anachronismen.“ - Chuya Nakahara
    • Das mag dein persönlicher Geschmack, aber ich persönlich fand die ConanCasts bisher eigentlich immer etwas zu kurz. Ich höre viele Podcasts, und alles was unter zwei Stunden geht empfinde ich da ehrlich gesagt schon als relativ kurz. Auch andere Podcasts, die so etwa eine Stunde gehen, empfand ich als zu kurz, in dem Sinne, dass man das Gefühl hatte, da wäre eigentlich noch mehr drin gewesen, aber die Moderatoren wollten jetzt auch Zwang eine Zeitmarke einhalten, also wurde aufgehört.

      Ich bin der Meinung, die Moderatoren sollten sich nicht einschränken und einfach so lange machen, wie es nötig ist. Manchmal ist ein Podcast dann eben fast zwei Stunden lang, und manchmal auch nur 40 Minuten, was es in den letzten Jahren ja auch mal gab.
    • Grundsätzlich gehört in einen Podcast rein, was thematisch zum Gegenstand des Podcasts gehört. Wie bereits angegeben, war es jedoch früher möglich, einen kürzeren Rahmen für die Themen zu finden, womit ich wieder beim Thema Kontinuität bin. Einen Podcast ohne Beachtung der Zeit einfach laufen zu lassen, wirkt uferlos.
      „Wie ist die Logik, von der ich gerade sprach, wohl in der Welt stationiert? Der ursprüngliche Gedanke ist doch, man sieht etwas und erschrickt, und dieses Erschrecken, eine natürlich aufkommende Empfindung, wird kontrolliert. Einen solchen Gedanken kann man nur in metaphysische Worte fassen, und das Gesellschaftstier namens Mensch hat dem Inhalt dieser metaphysischen Worte eine neue Bedeutung zugewiesen. Wie es dem Gesellschaftstier typisch ist, findet in dieser Bedeutung kein Individualismus statt. Daher ist die Welt überschwemmt von Anachronismen.“ - Chuya Nakahara