Film 22: Zero der Vollstrecker am 25. Juni 2019 bei den KAZÉ Anime Nights

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    • Ich war gestern auch im Kino und insgesamt hat mir der Film gut gefallen. Ich kannte ihn noch nicht und hatte mich daher besonders auf die Kinovorstellung gefreut. So eine große Leinwand schafft doch immer noch eine andere Atmosphäre. ^^
      Ich hatte das Gefühl, dass der Film weniger Explosionen und Actionszenen beinhaltete als einige Vorgänger. Natürlich durfte die nervenaufreibende, dramatische, absolut unrealistische wir-retten-alle-in-letzter-Sekunde-krasse-Auto-Action-Szene zum Schluss nicht fehlen. :onoproblem: War abzusehen und scheint ja mittlerweile zum Standard zu gehören. Trotzdem kamen mir die Sequenzen nicht zu ausufernd vor. Irgendwie hat es gepasst. Ansonsten hat mir die Thematik des Films und das Miteinder der Charaktere sehr gut gefallen.
      Dem juristischen Teil konnte ich nicht immer ganz folgen. Es war zwar sehr interessant und hat die Geschichte komplexer gemacht, aber Frau Salesch hat mich dahingehend offensichtlich nicht genug (aus)gebildet. Würde sowas in Deutschland ähnlich ablaufen, @Herr Morita?

      In meiner Wertung tendiere ich zu 4 von 5 Agasa-Dronen. :thumbsup:
      "Ain't nobody here but bad kids!
      And the ones who have the most fun doing whatever they want, whenever they want, are the winners.
      Remember that."

    • Zunächst möchte ich auf die Magic File zu dem Film eingehen, die letztes Jahr im April ausgestrahlt wurde (Episode 898). In dem Film ist die Verknüpfung zu den Inhalten der Episode doch relativ deutlich zum Vorschein gekommen. Die Drohnen-Szene zu Beginn der Episode ist an der gleichen Stelle des Films erneut behandelt worden, die ausgefallenen Elektrogeräte bzw. die gestörten Funkwellen haben sich mit dem IOT-Terrorismus gedeckt. Insofern wäre es falsch, zu behaupten, dass die Magic File überhaupt keinen Bezug zu dem Film gehabt hätte. Im Gegenteil: Zwei Thematiken wurden aufgegriffen und haben in der Episode die Gedanken des Films skizziert.

      Die Handlung selbst hat mich voll und ganz überzeugt. Mit dem Schwerpunkt auf juristischen Themen haben die Produzenten diesmal alles richtig gemacht. Es war spannend, mindestens genauso fesselnd und auch gut verfolgbar. Zu erfahren, wie das japanische Rechtssystem bei Anklageerhebung vorgeht, ist - richtig inszeniert - ein komplexes wie aufregendes Themengebiet! Einige Charaktere haben in dem Film sehr starke Momente gehabt. Zu nennen ist hier Inspektor Takagi. In seinem Gespräch mit Conan über die Explosion in der Summit Hall, in dem er angibt, dies wohl nicht sagen zu sollen, aber er sei erleichtert, dass dem Anschlag nur Beamte und keine Zivilsten zum Opfer gefallen seien, war sehr stark. Ebenso gesellt sich der Auftritt von Toru Amuro dazu, der hier, im Gegensatz zu den Auftritten im Manga, eine sehr düstere Aura verströmt und eine Gesicht zeigt, dass die Zuschauer bisher noch nicht sehen durften. Es war in der Tat ein Duell zwischen Conans Wahrheit und Amuros Gerechtigkeit.

      Überrascht hatte mich der Ausgang der Films in Bezug auf den Täter. Als dieser gestellt wurde, hatte ich den Staatsanwalt Kusakabe überhaupt nicht mehr auf dem Schirm, was mir sehr gefallen hat. Das Motiv ist ebenfalls gelungen und gut nachvollziehbar. Zum Ending kann ich nur schreiben, dass es erfrischend war. Es hat mich an das Ending ''One More Time'' von Kazuyoshi Saito erinnert.

      Die Sprecherauswahl für Hyoe Kuroda, Axel Lutter, ist wirklich überragend!
      „Wie ist die Logik, von der ich gerade sprach, wohl in der Welt stationiert? Der ursprüngliche Gedanke ist doch, man sieht etwas und erschrickt, und dieses Erschrecken, eine natürlich aufkommende Empfindung, wird kontrolliert. Einen solchen Gedanken kann man nur in metaphysische Worte fassen, und das Gesellschaftstier namens Mensch hat dem Inhalt dieser metaphysischen Worte eine neue Bedeutung zugewiesen. Wie es dem Gesellschaftstier typisch ist, findet in dieser Bedeutung kein Individualismus statt. Daher ist die Welt überschwemmt von Anachronismen.“ - Chuya Nakahara
    • Ist euch beim Vergleich der deutschen Synchronfassungen von Film 20 und 22 auch die geänderte Betonung des Namens Amuro aufgefallen? Die Betonung ist plötzlich von der vorletzten auf die letzte Silbe gesprungen, d. h. aus Amúro wird Amuró. Vom reinen Hören des OmU (ohne Kenntnis des Japanischen) würde ich eher zur ersten, ursprünglichen Variante tendieren. Weiß jemand Näheres, was die Dialogregie um Karin Lehmann zu dieser Änderung bewogen haben könnte?
    • Toru Amuro wrote:

      Weiß jemand Näheres, was die Dialogregie um Karin Lehmann zu dieser Änderung bewogen haben könnte?
      Afaik war ihre Aussage bisher immer, dass die Betonung auf der letzten Silbe bei AmurO näher an der japanischen Aussprache sein soll. Nur, wenn man sich mal die OmU-Fassung ansieht: mit so einer Betonung wird es im Japanischen nicht ausgesprochen. Aber wie dem auch sei: das ist iirc die Begründung von ihrer Seite.