Rum & Scotch

    This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

    • LightJustice wrote:

      Rum ist entweder Hyoe Kuroda, Rumi Wakasa oder Kanenori Wakita. Wurde von Gosho bestätigt.
      Das wusste ich nicht. Allerdings schließt das meine Theorie nicht automatisch aus, da es sich bei allen drei Charakteren nur um Fake-Identitäten handeln könnte, so wie in Vermouths Fall. Die große Überraschung für den Leser war damals, dass es mit einer Enthüllung alleine nicht getan war. Vermouth war nicht einfach Dr. Araide, sondern sowohl Chris als auch Sharon Vineyard. In Rums Fall könnte ich mir etwas Ähnliches Vorstellen, denn die einfache Enthüllung, dass einer der drei Verdächtigen, auf die sich Gosho beschränkt hat, wäre keine große Überraschung mehr. Da erhoffe ich mir wirklich mehr.

      Todesgruppe wrote:

      Ich kenne mich nicht so aus mit der Lage um Rum. Mir ist aber bekannt das im Mysterie Train schon manche Fans kein Freund von Kaito Kids Eingreifen in der Haupthandlung.

      Auch soll Gosho sich dazu geäußert haben. Er möchte in Zukunft die Universen von Kaito Kid und Conan klar abtrennen. Klar ist das Jahre her aber es passt nicht dazu dem Vater von neuem Kaito Kid zu Rum zu machen. Vor allem da es kein klären Hinweis für Conan gibt, andem er ihn als Rum entlarven könnte.
      Ich empfand das gar nicht als störend, da ich schon lange den Verdacht hatte, dass sich die beiden Serien in entscheidenden Punkten überschneiden. Ich kann den Einwand verstehen, aber ich habe eben keine Probleme damit. Wenn sich Gosho aber konkret dazu geäußert hat, dann sieht die Sache aber vielleicht tatsächlich anders aus...
    • Ich bin mir ziemlich sicher, dass Toichi nicht Rum oder sonst wer von der Organisation ist.
      Einerseits weil wie schon erwähnt Conan und Magic Kaitos Universen nicht so eng ineinander greifen sollen, und andererseits weil Magic Kaito als Manga noch nicht beendet ist.

      In Conan zu enthüllen, dass Kaitos Vater lebt und Teil einer mörderischen Organisation ist, würde Kids einzigen Grund weshalb er stiehlt zunichte machen. Dann gibt es keinen Grund, Juwelen zu stehlen und Rache an Toichis Mördern zu nehmen.

      Das wäre, als würde man in Magic Kaito Conans Organisation zerschlagen. Es gäbe keinen Grund, den Manga fortzusetzen.
    • The Dark One wrote:

      - Laut Shiho ist nicht klar, ob Rum männlich oder weiblich ist, und auch sein Aussehen ist ein Rätsel. Das könnte bedeuten, dass Rum ein Verkleidungskünstler wie Kaito Kid oder Vermouth ist, oder eben wie Toichi Kuroba. Und wie es der Zufall so will, ist Toichi bekanntermaßen Vermouths Mentor und steht/stand so in einer direkten Beziehung zu einem ranghohen Mitglied der Organisation.
      Es stimmt zwar, dass Toichi Kuroba ein Verkleidungskünstler ist, jedoch muss das nicht bedeuten, dass er diese Verkleidungskünste automatisch als Nummer Zwei der Schwarzen Organisation einsetzt. Geht es nur ums Verkleiden, könnte sogar Yukiko Kudo zu den Rum-Verdächtigen zählen, da sie ebenfalls Unterricht von Toichi Kuroba bekommen hat, wie es auch bei Vermouth der Fall war.
      Was den Punkt mit dem Nahestehen aufgrund seiner Mentorentätigkeit angeht: Ja, es ist durchaus möglich, dass Toichi Kuroba von der Schwarzen Organisation gewusst hat. Ich bezweifle aber, dass er mit den Zielen wirklich vertraut gewesen ist oder sich in die Angelegenheiten der Schwarzen Organisation eingemischt hat. In erster Linie hat die Organisation ihn wohl ausschließlich deshalb ausgesucht, weil er im Verkleiden der Beste ist. Aus diesem Grund ist Vermouth bei ihn gegangen. Sie wird ihm sicherlich nicht erzählt haben, was die Organisation, die sie geschickt hat, alles macht. Dadurch hätte sie sogar befürchten müssen, aus dem Weg geräumt zu werden, weil sie interne Geheimnisse der Organisation preisgegeben hat. Und Toichi Kuroba wäre womöglich ebenfalls ermordet worden.

      The Dark One wrote:

      - Laut Shiho hat Rum ein künstliches Auge. Sie könnte das jedoch auch falsch aufgefasst haben, denn unter einem künstlichen Auge versteht man in der Regel ein Glasauge, und als Kaito Kind trug Toichi in der Regel ein Monokel, was ja auch eine Art gläsernes Auge ist.
      Ich halte es für unwahrscheinlich, dass Shiho Miyano ein Monokel mit einem Glasauge verwechselt hat. Es gibt meines Erachtens zwei Möglichkeiten:

      1. Shiho Miyano hat selbst gesehen, wer Rum ist. Egal in welchem Alter, sie würde garantiert erkannt haben, dass das Monokel ein optisches Hilfsmittel ist und damit dieses nicht als Glasauge, sondern als Monokel gesehen haben.

      2. Shiho Miyano hat von einem Dritten erzählt bekommen, dass Rum ein Glasauge trägt. In dem Fall wäre der Verdacht mit dem Monokel erst gar nicht aufgekommen.

      The Dark One wrote:

      - Der Name Kuroba bedeutet so viel wie schwarze Feder, und mit schwarzen Federn assoziiert man häufig Raben und Krähen, die wiederum gerne mit der Organisation assoziiert werden. Auch die Existenz Kaito Corbeaus könnte ein Wink mit dem Zaunpfahl sein, ganz egal ob er nun wirklich Toichi ist oder nicht.
      Der Punkt ist wohl am wahrscheinlichsten. Jedoch spricht gegen die Assoziation mit den Namen, dass der Kaito Kid-Manga vor dem Detektiv Conan-Manga gestartet ist. Einen Charakter aus einer vorhergehenden Serie in einer neuen Serie als Antagonist auftreten zu lassen, ist ein schwer zu glaubender Aufwand.

      The Dark One wrote:

      - Toichi a. k. a. der erste Kaito Kid wird als Rivale Yusakus beschrieben, und der ist mittlerweile nach Japan zurückgekehrt, um seinen Sohn im Kampf gegen die Organisation zu unterstützen. Symbolisch könnte sich damit ein Kreis schließen.
      Diese Rivalität wird aber auch erst in Detektiv Conan bekannt. Im Kaito Kid-Manga wird bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Rivalität im Detektiv Conan-Manga genannt wird, nicht erwähnt, dass Toichi Kuroba einen Widersacher hat.

      The Dark One wrote:

      - Auch wenn Gosho ganz klar gesagt hat, dass die Verbrecherorganisationen in Magic Kaito und Detektiv Conan nicht identisch sind, gibt es natürlich erstaunliche Parallelen zwischen ihnen (ewige Jugend als mögliches Ziel, "Pandoras Büchse", Toichis Bezeihung zu Vermouth, ...), und meines Wissens nach hat Gosho nicht explizit ausgeschlossen, dass es sich dabei um rivalisierende Verbrecherbanden handeln könnte, die sich in die Quere gekommen sind. So könnte sich z. B. Toichis (vermeintlicher) Tod erklären lassen.
      Das Ziel mit ewigem Leben bzw. ewiger Jugend ist nicht ungleich, aber ich frage mich, warum in dem Fall, dass die Organisationen rivalisieren, ausgerechnet die Nummer Zwei der gegnerischen Organisation in ihr Visier gerät.
      „Wie ist die Logik, von der ich gerade sprach, wohl in der Welt stationiert? Der ursprüngliche Gedanke ist doch, man sieht etwas und erschrickt, und dieses Erschrecken, eine natürlich aufkommende Empfindung, wird kontrolliert. Einen solchen Gedanken kann man nur in metaphysische Worte fassen, und das Gesellschaftstier namens Mensch hat dem Inhalt dieser metaphysischen Worte eine neue Bedeutung zugewiesen. Wie es dem Gesellschaftstier typisch ist, findet in dieser Bedeutung kein Individualismus statt. Daher ist die Welt überschwemmt von Anachronismen.“ - Chuya Nakahara