Das Ende einer Ära!

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    Adventskalender 2017: Sei auch du dabei und helfe mit ihn Wirklichkeit werden zu lassen!

    Detektiv Conan läuft bei ProSieben MAXX: Diskutiere mit uns über die aktuellen Folgen!

    • Ich dachte, dass Ai Ran einigermaßen mag 8| Das hätte ich nie von ihr erwartet, dass sie sowas sagt 8|
      ok eigtl schon :D aber das mit der Beleidigung passt überhaupt nicht zu ihr.
      ansonsten hast du dich richtig gut in die Charaktere reinversetzt und ich kann mir gut vorstellen wie die diese Sätze sagen :rnod:
      Und wenn dieser verfressene LKW Fahrer wieder angedaddelt kommt, dann... :roar:
      Weiter so :rhug:
      Ich hab zwar keine Ahnung, warum jemand andere menschen umbringt, aber um jemanden zu retten bedarf es keiner logischen Begründung...
      Spoiler anzeigen
      Aha! Wir gucken gerne in Spoiler und spionieren andere Leute aus oder wie!?
      wenn du das noch einmal machst, bist du...
      DES TODES!!!!!!
    • Das Ende einer Ära Teil 16!





      Freitag der 24 Juli.

      Es
      war ein sehr heißer Morgen gewesen. Die Sonne stand schon hoch im
      Zenit, Menschenmassen stürmten Cafes und Eisdielen, um sich auf
      irgendeine Art abzukühlen. Viele Klimaanlagen waren wegen der extremen
      Hitze ausgefallen, ein Einkauf im Haidozentrum, wurde zum reinsten
      Spießrutenlauf im heißen Backofen.
      Auch viele Menschen bekamen einen Hitzschlag von der Sonne, alte Leute, Bauarbeiter, Jogger und auch Polizisten.

      Vor allen eine bestimmte Polizisten fiel ins Augenmerk der Rettungskräfte.

      Sie wurde ambulant in einen Krankenwagen versorgt, die Fahrer waren sichtlichst irritiert als sie sahen,
      wie fast die gesamte Polizeiwache des ersten Dezernats um sie herum standen,
      in voller Montur, welche auf Fahrrädern,
      andere im Sondereinsatz Spezialanzug,
      in Uniformen und Anzügen, einfach alles.
      Sie
      waren schweißgebadet, der eine kniff den Mund zusammen, der andere
      hielt sich die Augen zu vor schreck, einer kaute sich hyper nervös die
      Nägel ab wie eine Schreibmaschine, einer der vordersten hatte einen
      Fächer dabei, und fächerte der Frau Luft zu.

      "Jetzt machen sie
      alle doch mal endlich Platz!", schrie einer der Sanitäter, "was stehen
      sie hier alle so rum und stauen Hitze an?! Sie hatte doch nur einen
      Schwächeanfall!"
      "JA, wie schrecklich!", sagten viele gleichzeitig, "dieses monströse Sonne hat ihre Alabasterhaut angegriffen!"
      Beide Sanitäter sahen sich mit offenen Mund an, die Frau fing an aufzustehen und wackelte leicht.

      Es war Miwako Sato, sie sah etwas grün im Gesicht aus und hielt eine Thermoskanne, gefüllt mit Wasser fest.
      "Miwa, soll ich dir helfen?", fragte ein Polizist mit Schnauzer und hielt ihr die Hand hin.
      "Nein,
      nein, nein, sie braucht eine starke Hand, du Hummerhaken!", sagte ein
      anderer, bulliger Polizist und schupste seinen Gegenüber zur Seite.
      "Wohl
      verrückt, ich helfe Miwako!", schrie ein dritter dazwischen und
      quetschte sich zwischen den beiden anderen. Plötzlich wollte jeder Sato
      helfen, wie Kinder stritten, schupsten und pöbelten sie herum, sie hielt
      sich die Hand vors Gesicht.
      "Leute, nicht so laut,
      mir ist noch ganz schummerig in der Birne", sagte sie leise, keiner hörte ihr zu und stritten weiter.
      "Männer,
      mir geht´s grad nicht so gut, würdet ihr bitte aufhören, so zu
      schreien?" Sie hörten immer noch nicht, im Gegenteil, alle wurden sogar
      noch einen tick lauter.
      Miwako bekam einen eine dicke Zornesader an
      der Schläfe, die Thermoskanne die sie noch hielt, bekam leicht
      zusammengedrückte Stellen in ihren überaus festen Griff.

      "ICH SAGTE SEIT LEISE, IST DAS SO SCHWER ZU KAPIEREN?!"

      Welche die sich am Kragen packten, hörten mitten in der Bewegung auf, alles wurde still.
      "Haben
      sie denn nichts besseres zu tun, als mir dabei zuzusehen, wie ich mich
      kurz ausruhe, mir war nur kurz schwindelig, dafür muss nicht gleich die
      ganze Arbeit zum Stillstand kommen, nicht wahr?", fragte sie mit
      niedlicher Stimme, alle hingen an ihren Lippen.

      "Ähm, deine
      Thermosflasche", sagte der eine Sanitäter zum anderen und zeigte auf das
      verbeulte etwas in Satos Hand, der Besitzer riss die Augen auf.
      "Hatte
      der Verkäufer nicht gesagt, die wär aus Stahl?" "Sa- äh, Miwako,
      geht es dir gut?", rief eine hohe Männerstimme von hinten. Es kam Wataru
      Takagi angelaufen, wie auf Kommando drehten sich alle Polizeibeamten
      wie eine Einheit mit tödlichen Blick um, er blieb versteinert stehen.
      "Takagi,
      wo warst du denn so lange, häääh???, fragte ein Kollege. "Ja, deine
      Verlobte geht es nicht gut und du bist nicht da, was sind denn das denn
      für Manieren?", fragte der nächste.
      "Ts, ts, ts, ich finde, dass
      wäre bereits ein triftiger Grund sich zu trennen, so ein Mann hat sie
      nicht verdient!", sagte noch einer, immer mehr Männer stellten sich vor
      Takagi, ihre Schatten wurden immer länger und größer und stellten sich
      bedrohlich über ihm auf.

      "Äh, ich, äh, also, i- ich hatte da, u-
      und dann so", brabbelte er mundwinkelzuckend und schwitze sich in
      seinen Anzug zusammen. "Verschwinden wir,
      die sind ja nicht normal", flüsterte der Sanitäter den andern zu, er grinste daraufhin.
      "Doch nicht jetzt, dass müssen wir uns ansehen, dass ist besser als eine Soub!"
      "Was
      soll das werden wenns fertig wird Männer?!", schrie eine markante,
      überaus tiefe Stimme noch hinter Takagi. Es war Hauptkommissar
      Matsumoto, ein grimmiger Blick mit seiner Narbe im Gesicht streifte
      jeden der Anwesenden, auch die Sanitäter zuckten zusammen.
      "Wollen
      sie ihren Posten beibehalten, oder sich nach einen neuen Job umsehen?!
      Es sei denn sie schalten wieder ihr Gehirn ein und ich treffe sie wieder
      auf dem Revier?!"
      "Jawohl Sir!", sagten alle gleichzeitig,
      salutierten und liefen zügig zurück zum Präsidium. Takagi seufzte
      erleichtert, Matsumoto schlug ihn auf die Schulter, er hätte fast einen
      Herzinfarkt gekriegt.
      "Sie sollten wirklich besser auf Miwako
      aufpassen, auch ich halte große Stücke auf ihr, sie erinnert mich immer
      an meine Tochter, verstehen wir uns?"

      Er nickte mechanisch, dann ging auch er.

      "Ach, dass war nichts,
      du hättest nicht hier her kommen müssen", sagte Sato neben ihm und lächelte ihn an.
      "Ich hab mir aber Sorgen gemacht, ich hatte es gerade erst erfahren, ich hatte eine sehr lange Nachtschicht vor mir gehabt."

      "Ja,
      man
      hört es schon in den Nachrichten, die Kaneshirozwillinge sein tot",
      antwortete Sato nickend, "ich wette der kleine war wieder dabei,
      stimmt`s?" "Wo- woher weißt du das?"
      "Hm, wohl Intuition, nur an den großen Dingern ist der kleine Conan dabei!", sagte sie grinsend.
      Plötzlich schwang sie sich an Watarus Arm, er wurde rot im Gesicht.
      "Und jetzt halt mich fest und bring mich rein, deine Verlobte ist noch etwas wackelig!"
      "Gerne",
      sagte er lächelnd, sie gab ihn einen Kuss auf die Wange.
      "Wir müssen bald die Einladungen schicken, dass wird viel Arbeit!"

      (Ja, aber es lohnt sich), dachte Takagi vergnügt und sah zur seiner Verlobten hinunter,
      (endlich wird sie zu mir gehören).


      Im Präsidium wurde Takagi nicht mehr so böse angeschaut wie davor, doch manche Blicke waren immer noch stechend.
      Takagi
      dachte seufzend zurück, als es durchsickerte, dass er ihr einen Antrag
      gemacht hatte. Die Stimmung war mehr als Erdrückend, keiner mehr wollte
      mit ihm arbeiten, geschweige denn sich unterhalten, er hatte manchmal
      das Gefühl, dass Shiratori alle angestachelt hatte, gewundert hätte es
      ihn nicht.

      "Na das ist ja mein Lieblingspaar!"


      Winkend kam Yumi um die Ecke mit Chiba, einer der wenigen Singlemänner, dem die Verlobung nichts ausmachte.
      "Guck mal was ich hier für euch habe!", sagte sie und wedelte drei Kärtchen in ihrer Hand.
      "Oh, Glückwunschskarten,
      von
      wem sind die?", fragte Sato überrascht und nahm an sich. Es waren drei
      bunt, angemalte und gebastelte Karten gewesen, auf der einen war sie und
      Takagi gemalt im Hochzeitsdress, auf der anderen war gebastelte Ringe
      draufgeklebt mit der Aufschrift:

      *Für Sato und Takagi zur Hochzeit*.

      Die
      letzte sah leicht zerknüllt aus, sie war nicht besonders gut ausgemalt,
      auch auf ihr stand ein Satz und auch ein weiterer, der aber
      durchgestrichen war.

      *Sie machen das schon Inspektor, keine Angst vor ihr*,

      stand da in Krikelschrift, Takagi zuckte mit dem Mundwinkeln.

      "Die sind von den Detective Boys", sagte Chiba, "sie haben wohl irgendwie mitbekommen, dass ihr heiratet", Yumi hustete.
      "Ich muss gar nicht lesen wer was gemacht hat, man weiß sofort von wem was ist, nicht wahr?", fragte Sato vergnügt.
      "Ja, sicher", kam es säuerlich von Takagi.
      "Es
      wundert mich nicht wirklich das keine Karten vom kleinen Conan und das
      seltsame Mädchen dabei sind, sie sind, na ja, nicht immer besonders
      kindlich."
      "Ach ja Yumi, hast du endlich ein Kleid?", fragte Sato, sie nickte grinsend.
      "Aber
      sicher, hat zwar länger gedauert, aber ich hab ein, deine Brautjungfer
      kann doch nicht Kleidlos auf deiner Hochzeit erscheinen!"


      Das
      Gespräch der Polizisten wurde von ein Abhörgerät, dass in dem Boden,
      worauf alle standen angebracht war abgehört. An einer Ampel in der Nähe
      hielt eine schwarze Harley an, auf ihr saß eine Frau mit Platinblonden
      Haaren, sie hatte Kopfhörer auf und hörte alles.
      Ihr roter Mund fing an zu Lächeln.

      (So, a Wedding? It’s intressting, for my Plan!)

      Mit
      quietschenden Reifen fuhr sie los, dabei wich sie gekonnt ein paar
      anfahrende Autos aus, die ihr nur erstaunt hinterher sahen.



      ..........................





      Schon
      sehr früh wurde beim Hause Agasa Fenster geputzt. Agasa hatte alle
      Fenster sperrweit offen, die warme Luft breitete sich in der ganzen
      Wohnung aus. Lange Sonnenstrahlen strahlten durch und erhellte den Raum.


      "Hatschi, hatschi!", kam es vom Professor, er zog die Nase
      kraus. "Ich hoffe doch das sie nicht erkältet sind?", fragte Ai neben
      ihm und wrang gerade einen Lederlappen aus.
      "Schnüff, ich denk nicht, ich merk so was sofort",
      antwortete er und putzte sich die Nase.
      "Na dann", kam es von ihr desinteressiert und wand sich einen Fenster zu.
      Agasa sah sie eine Zeit lang nur an.


      "Sag
      mal Ai, möchtest du heute vielleicht etwas unternehmen? Wir können ja
      die Kinder anrufen und Fragen, ob sie Lust hätten zu Campen!"
      "Nichts
      gegen ihrer Camperlaune Professor, aber ich kann langsam Zelte und
      Plastikbesteck nicht mehr sehen." "Ähm, na gut", murmelte er, "und
      was wenn wir auch Conan fragen?"

      Ai hielt inne, Agasa wartete gespannt hinter ihr auf ihre Reaktion. Sie drehte sich um, sie sah sauer aus.
      "Und das soll uns jetzt sagen,
      denken sie wenn Herr Babysitter mitkommt, habe ich mehr Lust oder was?" Er verzog das Gesicht.
      Dann fielen ihm Ais dunkle Augenringe auf.
      "Heähm, kannst du eigentlich besser schlafen?"
      "Es war schon mal besser", sagte sie, "müssen sie mich schon Morgens so durchlöchern?"
      Sie schmiss den Lappen in den Eimer und trottete zum nächsten Fenster. Das was am weitesten vom Professor entfernt war.

      (Hmm, was für eine Laune schon jetzt, was hat sie nur?), dachte Agasa verständnislos. Sein Blick fiel aufs Telefon.
      (Vielleicht sollte ich mal wirklich ihren sogenannten Babysitter um Rat fragen).

      Ai war beschäftigt, er lief zum Telefon und wählte die Nummer von Kogoro.
      Nach ein paar mal tuten ging bereits jemand dran.
      "Hallo, hier Detektei Mori", kam aus den Hörer eine fröhliche Frauenstimme.
      "Ah Ran, hier ist Professor Agasa!" "Professor, und, kamen sie gut nach hause?"
      "Sicher, sicher, hör mal, ist Conan zufällig da?"
      "Ja, warten sie kurz." Pfeifend hörte er, wie sie den Hörer weitergab.
      "Guten Morgen Professor!", kam es auch ebenfalls sehr fröhlich von Conan.
      "Morgen, bei euch habt ihr aber alle ganz schön gute Laune",
      stellte Agasa fest.
      "Finden sie?", fragte Conan und sah zu Ran hin, ihre komplette Haltung strahlte Fröhlichkeit aus.
      "Kann es sein, dass du gestern Nacht etwas entscheidendes vollbracht hast?"
      "Äh, Wissen sie..."
      Conan schielte zu Ran die aufmerksam zuhörte.
      "Ja, tolles Spiel, wirklich!", sagte er kindlich.

      Er lief aus dem Wohnzimmer.
      "Ich
      habe mit Ran die ganze Nacht gesprochen, ich musste mich ziemlich
      beeilen als die Sonne langsam aufging, sonst wäre ihr aufgefallen, dass
      ich ein paar Köpfe kleiner war." Er erinnerte sich an vergangene Nacht,
      ihr Mund stand nicht still, viele Sachen kannte er schon, denn er war
      dabei gewesen. Am Morgen, wo er sie wecken gehen sollte sah er, wie sie
      immer noch sich über die Fensterbank beugte und eingeschlafen war.
      "Das freut mich", sagte Agasa erfreut, "ich bin froh das Ran wieder bessere Laune hat."
      "Also, weswegen haben sie angerufen?"
      "Nun, da wo die eine bessere Laune hat, hat die andere immer schlechtere." "Reden sie von...?"
      "Ja,
      von Ai, schon die letzten Wochen war sie nicht gut drauf wie du weißt,
      aber es wird von Tag zu Tag schlimmer, und seit gestern Nacht hat es
      sich noch mal radikal verschlimmert! Sie schläft immer unruhiger, sie
      steht mitten in der Nacht auf und legt sich erst nach Stunden wieder
      hin, sie sieht richtig fertig aus und langsam mache ich das nicht mehr
      mit."
      Conan sagte nichts.
      "Sie will über gar nichts mit mir reden, würdest du mir einen Gefallen tun Shinichi?"

      Sein Blick wurde ernst. "Ich höre...."

      :thumbsup: GOSHO FOR GERMANY! :thumbsup:

      Spoiler anzeigen
      Spendet für die *Gedankenmaschine*, damit wir deutschen den Vorteil haben, endlich in Goshos Kopf zu schauen und das Ende zu wissen! ( Und evntuell etwas zu ändern, wenn einen was nicht passt....) :ocruel:
    • This is Capitel 17, I 'am beginning with a long Dialoge from Ai and Conan^^


      Das Ende einer Ära Teil 17!





      Es wurde Abend im Haidoviertel.


      Die Straßenlaternen gingen flackernd an, die Bars der belebten Stadt füllten sich mit gut gelaunter Kundschaft.
      Kogoro zog sich gerade legere Kleidung an und kämmte sich das Haar.
      "Ran, es kann etwas spät
      werden heute Nacht, mein Abendessen kannst du im Pott drin lassen, ich machs mir später warm."
      "So, wieder ein Mahjong Abend mit Kumpels, wirst du es nicht langsam Leid?", fragte Ran mit halb geschlossenen Augen,
      "wenn du doch nur so viel Energie stecken würdest, um Mutter wieder dazu zu bewegen,
      wieder bei uns zu leben!" Er zuckte zusammen.
      "Das hab ich überhört",
      antwortete Kogoro genervt, "wer will schon dieses herrische Weib in seinen vier Wänden herumsitzen haben?"

      (Oi, oi, oi, hätte das Eri gehört,
      wärst du nen Kopf kürzer Kogoro), dachte Conan von der Seite und sah auf die Uhr.
      (Es wird dann mal langsam Zeit.)

      Kogoro zog ab und knallte die Tür hinter sich zu, Ran stampfte auf den Boden.
      "Mann, wie kann man nur so stur sein?!"
      "Äh, Ran?"
      Sie sah nach unten, Conan stand neben ihr.
      "Was
      ist denn?" "Für mich brauchst du auch nichts mehr zu machen!",
      meinte er grinsend, "ich schlafe heute wieder beim Professor!"
      "Was?! Noch mal?"

      Sie beugte sich zu ihm hinunter.

      "Sind die Videospiele so gut die
      der Professor macht?"

      Er nickte nur lächelnd.

      (Eigentlich nicht, aber was er nicht weiß...)

      Sie seufzte leicht.
      "Na schön, aber dann musst du jetzt los, sonst wird es zu dunkel." "Okay, ich wollte eh gerade los!",
      sagte Conan immer noch lächelnd, "gute Nacht Ran!"

      Conan streckte sich,
      öffnete ebenfalls die Tür und schloss sie leise. Ran hielt sich nachdenklich das Kinn.

      (Na, wenn es auch wirklich die Spiele sind), dachte sie überlegend und sah zum immer dunkelwerdenden Himmel auf.



      ...............




      Bei Agasa.


      Ai
      war unten im Labor, sie saß auf den Stuhl und schrieb auf ihren
      Computer komplexe Formeln über verschiedene Substanzen und ihrer
      Zusammensetzung.
      Ihre Finger flogen förmlich über die Tatstatur, und
      nicht einmal verschrieb sie sich. Sie warf einen kurzen Blick auf die
      Uhr. Es war halb zwölf. Der Professor war ebenfalls am Computer, er sah
      aus dem Augenwinkel wie Ai die Treppen hochkam und ihren kleinen
      Doktorkittel an einen Kleiderbügel aufhing.

      "Ich gehe ins Bett."
      "Was, jetzt schon?", fragte Agasa verwundert und schaute auf die Uhr.
      "Ja, auf Fernsehn habe ich keine Lust mehr, gute Nacht."

      Ziemlich schnell war sie oben,
      Agasa sah ihr noch mit verrenkten Kopf hinterher,
      dann zückte er sein Handy und hielt es am Ohr.
      "Sie ist oben, du kannst kommen", sagte er zu seinen Gesprächpartner und legte mit ernster Miene auf.


      ..............


      Stunden vergingen, die Nacht war sehr dunkel,
      der Mond wurde von dicken Wolken verschlungen und kam nicht durch.
      Alles war dunkel und ruhig im Haus,
      Ai war nur halb zugedeckt, sie schwitze stark im Gesicht und wühlte hin und her.
      Sie lag auf den Rücken, ihre linke Hand krallte sich über ihren Kopf ins Kissen, ihr Griff wurde immer fester.
      Sie
      träumte, sie träumte wieder von dieser schrecklichen Szene. Zeitungen,
      voll mit dem Gesicht des wieder gekehrten Shinichi, Gin, wie er es sieht
      und sich aufmacht, um ihn zu töten. Er hat ihn auch schnell gefunden,
      sofort zog er die Waffe und richtete sie auf ihn. Immer schoss er ihn
      erst ins Bein, damit er nicht verschwinden konnte.
      Sie war auch in
      den Traum, erstaunlicherweise war sie wie er groß gewesen, sie stand
      hinter Shinichi, er hob den Arm und wollte sie abschirmen.

      "Ihr hättet das
      Gegengift nicht verwenden dürfen", kam es von Gin mit dunkler, kalter Stimme.
      Sie
      sah wie sich sein Finger um den Abzug krümmte, sie wollte sich vor
      Shinichi stellen, doch immer wenn sie es tat, stand sie plötzlich
      Meterweit entfernt von ihm und konnte nur hilflos zusehen, wie er ein
      Schuss in die Brust bekam.

      "NEIN!", schrie Shiho in ihren Traum
      laut und rannte auf ihn zu. Er wankte noch einige Schritte zurück, dann
      fiel er um, sie konnte ihn noch gerade so abfangen.
      "Du bist es
      Schuld Sherry, warum hast du ihn auch das Mittel gegeben?", fragte Gin
      mit hämischen Grinsen und richtete die Waffe auf sie.
      Sie schloss
      die Augen, denn sie wusste was jetzt käme, doch kein Schuss kam,
      stattdessen merkte sie, wie Shinichi aus ihren Armen verschwunden war.
      Sie öffnete wieder die Augen, es war plötzlich alles hell, sie stand in
      einen weißen Raum. Shiho sah sich vorsichtig um, bis ihr plötzlich
      Shinichi auffiel, der in einer Ecke des Raumes unversehrt stand und sie
      ansah. Überrascht stand sie auf und wollte gerade was sagen, als
      plötzlich Ran hinter ihm auftauchte, sie nahm seine Hand und gab ihn
      einen Kuss auf die Wange.

      "Danke Ai", sagte Shinichi mit seiner echten Stimme und lächelte glücklich.
      "Ich danke dir, dass du es endlich geschafft hast,
      endlich konnte ich ihr alles beichten, einfach alles, vor allen, dass ich es liebe..."


      Mit einen Satz schwang Ai sich nach oben im Bett und keuchte!

      Ihren Augen war weit aufgerissen, ihr Mund staubtrocken, die Hände zitterten.
      Mit beiden Händen hielt sie sich das Gesicht, ihre Strähnen bedeckten ihrer Finger.

      "Ein Traum,
      es war wieder ein Traum", sagte sie leise atemlos, "wieso bemerke ich es nie?"
      Vorsichtig
      sah sie nach links, der Professor schlief friedlich in sein Bett und
      war bis zum Hals zugedeckt. Dann sah sie nach rechts zum Wecker neben
      ihrer Kommode, es war zehn nach zwei. Seufzend ließ sie ihre Hände im
      Schoss fallen, ein Schweißtropfen lief langsam ihr Kinn hinab.

      (Wieso muss ich das immer wieder träumen?), dachte sie leicht wütend,
      (wieso immer wieder?)

      Ihre Hände krallten sich in die Decke.

      (Ist das eine Warnung das wir das Gegengift nicht benutzen dürfen, oder...?)
      Sie dachte an den zweiten Traum der sich drangehängt hatte, davon hatte sie noch nie geträumt.
      (...Oder ist das eine Warnung von meinen Verstand und mein... Herz?)

      Langsam stand sie auf und legte sich eine leichte Jacke über die Schultern.
      Geräuschlos
      verließ sie das Schlafzimmer und ging die Treppen hinab. Dann hörte sie
      ein Geräusch, es kam von unten und war zu laut für Hausgeknarre.
      Sie
      hielt sich am Griff der Treppe und hielt die Luft an. Nach Sekunden
      hörte sie wieder das Geräusch, es hörte sich wie der Fernseher an. Die
      letzten Stufen ging sie leise hinunter und was sie sah erstaunte Ai mehr
      als irgendein Einbrecher.
      Es war Conan, der saß auf der breiten
      Couch und hatte die Fernbedienung in der Hand. Mit gelangweilten Blick
      zappte er durch die Kanäle und gähnte mit breiten Mund.

      Die Treppen knarrten kurz unter ihren Füßen, er sah auf und grinste.

      "Hi
      Ai!" "W- was machst du denn hier, Kudo?", fragte Ai verwirrt und
      lief die letzten Treppen hinab. Ihr Blick wanderte übers Sofa, es lag
      Bettzeug darauf.
      "Na ja", meinte er und stand auf, "der Professor
      hat mich da um was gebeten, er wusste das du jetzt jede Nacht wach wirst
      und ich sollte auf dich warten bis du runter kommst."
      "Wie?", gab sie nur stirnrunzelnd von sich und umrundete einmal die Couch.
      Ihr Blick wurde misstrauisch.

      "Um was hat er dich gebeten?"
      Conan stellte sich vor ihr.
      "Ich bin hier, um mit dir zu reden Haibara."
      Ai blinzelte zweimal schnell hintereinander.
      "Du
      mit mir reden, wieso?" Dann begriff sie langsam und lächelte. Langsam
      schritt sie auf Conan zu, ging an ihm vorbei und blieb hinter seinen
      Rücken stehen.
      "Was auch immer der Professor erzählt hat, es ist
      nicht so, bestimmt hat er mal wieder maßlos übertrieben. Mir geht es
      gut, es ist alles in bester Ordnung, du kannst deine Sachen wegpacken
      und wieder zurück zur Detektei gehen."

      "Nein, werde ich nicht,
      nicht bevor du mit mir geredet hast Ai".

      Beide drehten sich gleichzeitig um.
      "Er macht sich wirklich Sorgen um dich, wie er mal gesagt hat, du bist für ihm wie eine Familie."

      "Was er sich nicht wünschen sollte", sagte Ai, "denn wer mit mir verwandt ist, der hat wohl nicht lange zu leben."
      Conan seufzte.

      "Du fängst schon wieder damit an." "Womit?"
      "Dich selber runter zu machen, dass kannst du wirklich am besten, um dich herum eine zehn Meter Mauer aufstellen,
      ohne irgendwelche offene Fenster einzubauen,
      damit dich ja niemand erreichen kann."
      Sie biss die Zähne zusammen.
      "Rede mit mir Ai", sagte Conan leise und sah ihr in die Augen,
      "rede mit mir über das was dich bedrückt, bitte".

      Sie wand den Kopf zur Seite,
      Conan stellte sich in ihr Blickfeld.


      "Bitte, Shiho."


      Sie sah verwundert auf.
      "W- wie hast du mich gerade genannt?"
      "Shiho, so heißt du doch, oder?"
      "Woher weißt du das?", fragte sie leise mit offenen Mund, er bekam sein Detektivlächeln.
      "Schon vergessen,
      vor dir steht ein Detektiv, ich weiß so einiges!"

      (Genau genommen weiß ich es von Pisco,
      er hatte dich so genannt, als du dich das erste mal wieder zurückverwandelt hattest im Haido City-Hotel,
      ich hörte es durch das Abhörgerät in meiner Brille,
      aber vielleicht sollte ich nicht diese Nacht darauf zurückgreifen), dachte er.

      Ai fühlte sich etwas unwohl das er ihren richtigen Namen benutzte, weil sie nun nicht Ai,
      sondern Shiho hieß.
      Diesen
      Namen hatte sie schon unglaublich lange nicht mehr gehört, so nannte
      sie eigentlich nur ihre Schwester und... Und ein paar Ausnahmen.
      Wie er ihren Namen aussprach und auch noch mit dem Blick, er hörte sich schöner aus seinen Mund an.
      "Also, redest du mit mir?" Sie antwortete nicht.
      Conan packte sich verzweifelt am Hinterkopf.

      "Ich träume jede Nacht von dir Shinichi", sagte Ai plötzlich und sah ihn traurig an.
      "Äh, wie von mir?!", fragte er verwirrt und wurde leicht rot.
      "Ich träume jede Nacht davon wie du stirbst."

      Seine Augen weiteten sich kurz.

      "W- wie, ich, ich sterbe? Warum das denn?"
      Ai setzte sich, sie zog die Beine ran und umschlang sie mit den Armen.
      "Ich träume davon das ich das, dass Gegengift entwickelt habe",
      log sie drauf los, Conan bemerkte es nicht.
      "Es
      dauert nicht lange, da stehst du schon vor mir und willst es einnehmen.
      Plötzlich bist du wieder als Shinichi im Fernsehn, du hattest wieder
      einen Fall gelöst und die Organisation wird sofort auf dich aufmerksam."


      Conan setzte sich am anderen Ende der Couch im Schneidersitz. "Und weiter?"
      "Gin
      findet dich, er schießt dir immer zuerst ins Bein, und redet auf dich
      ein, wie unvorsichtig du doch wärst. Und wie blöd ich wäre, es dir
      gegeben zu haben."

      (Na ja,
      es hat was realistisches), dachte er und kratzte sich an die Wange.

      Ai rutschte mit ihren Gesicht immer weiter hinter ihre Arme.
      "Er
      tötet dich meistens schnell mit einen Kopfschuss, aber manchmal foltert
      er dich, schießt dir in den Arm, durch die Hand, auch überfahren hatte
      er dich mit seinen Porsche schon mal."
      Conan fing an zu schwitzen.

      "Und ich stehe da und kann nichts tun,
      immer wenn ich es versuche, dann,
      dann bin ich wie gelähmt, oder zu weit von dir entfernt. Dann liegst du vor mir,
      manchmal sofort tot und manchmal lächelst du mich noch an, und sagst zu mir mit Blut im Mund,
      es ist nicht deine Schuld."

      Sie ballte die Hände zu Fäusten.

      "Dann erschießt er mich,
      ich
      wache auf und träume nächste Nacht das selbe, immer wieder, als wäre
      ich in einer Zeitschleife." "Wirklich immer, nie was anderes oder
      gar kein Traum?", fragte Conan vorsichtig.

      Wieder kam ihr letzter Traum in Erinnerung, ihr wurde kurz schlecht.

      "Nein, nur dieser."

      Conan sah sie stumm an und lehnte seinen Kopf an.
      "Meinst du wirklich,
      ich sterbe wenn ich das Gegengift annehme?" Sie schüttelte den Kopf.
      "Weiß nicht. Aber ich will es nicht verantworten."
      Ihr
      kam ein Satz ins Gehirn, den sie weder denken, noch sagen wollte, aber
      die Tatsache, dass sie eh gerade etwas preisgab, was sie Conan auf
      keinen Fall erzählen wollte, machte die Versuchung groß.

      (Ich glaub nicht, was ich jetzt da sage),
      dachte sie mit einen Hauch von Röte im Gesicht, was er nicht sehen konnte und schaute ihn mit einen Auge an.

      "Du bist mir zu wichtig geworden, Shinichi."
      Conan sah sie überrascht an, wieder versteckte sie ihr Gesicht.
      "Halt
      wichtig wie der Professor, wie die Kinder. Du bist mein Freund..." Sie
      machte kurz eine Pause. "...Nein, vielleicht sogar etwas mehr als das."

      Ihre Stimme war gedämpft von den Beinen und Armen.
      "Du
      bist jemand, den ich ohne mit der Wimper zu zucken, alles anvertraue,
      mein Leben, wie ein Partner, der mich schon Jahre kennt. Ich habe Angst,
      dich bei einer Unachtsamkeit zu verlieren, und mit dir das Gefühl von
      Sicherheit, was du mir gegeben hast."

      Sie lächelte.

      "Eigentlich habe ich auf so was
      überhaupt keinen Anspruch, aber ich habe mich zu stark an normal sein gewöhnt, ich will es nie wieder her geben."

      (Ai...),
      dachte Conan verwundert, er streckte zögernd eine Hand aus und hielt
      ihre Schulter fest. Bei seiner Berührung zuckte sie kurz.
      "Ich werde
      nicht so einfach sterben", meinte er grinsend, zwei blaue Linien vom
      Licht des Fernsehers spiegelten sich in seiner Brille,
      "ich habe dir versprochen dich zu beschützen und daran kann ich mich doch nur halten, wenn ich weiterlebe, nicht wahr?"
      Er hörte sie leise kichern.
      "So sagt man."
      "Du brauchst dir um mich keine Sorgen zu machen, wenn die Zeit gekommen ist,
      werde
      ich die schwarze Organisation zerschlagen! Sie werden wünschen,
      Shinichi Kudo sich niemals zum Feind gemacht zu haben! Und sie waren
      dumm, dich mit Akemis Tot, zu ihren Feind zu machen."
      "Aha, sie waren dumm, ja?", fragte Ai skeptisch und hob ihren Kopf. "Wie soll ich das verstehen,
      dass ich doch eine gute Superkillerin war?" "Äh,
      nein
      das nicht!", sagte Conan schnell und hob die Hände, "ich meinte halt
      weil du sehr schlau und scharfsinnig bist, ich hätte dich nicht gerne
      als Gegnerin."

      Ihre Mundwinkel zuckten kurz.

      "Ts, na, muss man das jetzt als Kompliment auffassen?"
      "Weißt du was ich sagen wollte,
      als wir noch auf den Autokonzern waren?", fragte er lächelnd.
      "Nein, was?"
      "Ich wollte nicht nur sagen, dass du dir alles für mich gut gemerkt hattest,
      ich wollte sagen, wie du es gesagt hast und wie du dabei ausgesehen hattest."

      Conan lächelte leicht schief.
      "Du hast ausgesehen und geredet, wie eine Detektivin!"


      Ai entglitt kurz ihre sonst so beherrschten Gesichtszüge, fing sich aber schnell wieder.

      "Du hast nicht nur nachgesprochen, was die Beteiligten erzählt haben nein,
      du
      hast beim Sprechen analysiert, es mit deinen Worten wiedergegeben, du
      hast es anscheinend überhaupt nicht bemerkt wie überrascht ich war."

      Sie sah runter auf ihre Füße.
      "Ich glaube, du hängst zu viel mit mir rum, ich habe wohl einen schlechten Einfluss auf dich!"
      Ai fing an zu lachen, und dieses Lachen war ehrlich.
      "Ha, ha, ha, ha, du, hast einen schlechten Einfluss auf mich?"

      Sie sah ihn lächelnd, schon fast grinsend an.

      "Du verwechselt wohl die Tatsachen mein Lieber,
      wer ist denn hier die Wissenschaftlerin, die ein Gift zum töten von Menschen hergestellt hat?"

      Ai sah weg und lachte leise weiter,
      Conans Gesicht wurde sehr ernst.

      "Wieso sagst du wieder so was?"
      "Weil es die Wahrheit ist!", antwortete Ai und plötzlich sah ihr Gesicht kalt und leicht bösartig aus!

      Conan
      hatte diesen Blick schon lange nicht mehr gesehen, diesen Blick hatte
      sie auch aufgesetzt, als Ai ihm offenbarte wer sie wirklich war und
      damit rumscherzte, Professor Agasa umgebracht zu haben.
      Und dieser
      Blick gefiel ihm gar nicht. Ein Blick völliger Kälte und Hass, mit
      diesen Blick könnte man so manches Herz gefrieren lassen, fast wie Gin.

      (Ich habe sie selten so lächelnd sehn vorhin und jetzt das),
      dachte er.

      "Du
      darfst nie vergessen Kudo, ich bin nicht so ein herzensguter Mensch wie
      deine Freunde aus Osaka, wie die Kinder und der Professor, oder deine
      Ran. Ich bin wie ein kleiner Parasit der sich in das Leben anderer
      angeschleust hat, um sein eigenes zu bewahren. Nichts anderes hatte ich
      am Anfang im Sinn. Ich wusste du warst am leben und ich wusste,
      dir war das selbe geschehen wie mir, meinst du, es hätte mich interessiert, wenn dem Professor, oder dir etwas zugestoßen wäre?
      Ich
      wollte nur mich schützen und durch meine Anwesenheit, habe ich dich und
      den Professor quasi gezwungen bei euch zu bleiben, ich wusste du
      würdest mich nicht wegschicken."

      Sie streckte ihre Beine und überkreuzte sie.

      "Ich wollte nur da raus,
      es
      ging mir sowieso gegen den Strich, dass sie ein Gift im Versuchsstadium
      benutzen, dass Menschen starben wegen meines Giftes interessierte mich
      nicht sonderlich. Und jetzt müssen sie mit den Konsequenzen leben, einer
      Verräterin und ein Oberschülerdetektiv, der meint alles zu Wissen."

      Beim letzten Satz verzog Conan sauer das Gesicht.

      Der bösartige Gesichtsausdruck
      verschwand langsam wieder bei ihr.

      "Was
      ich damit sagen will ist, dass ich es nicht verdient habe, weder
      beschützt, noch gerettet, noch mir Vertrauen zu schenken, nichts von all
      dem."
      Sie lächelte zynisch.
      "Nur weil ich Ai heiße, heißt das noch lange nicht, dass auch Ai drin steckt,
      es ist schon eigentlich fast makaber, mich so zu nennen."
      Ai schloss die Augen, es war für Minuten ruhig.


      Dann hörte sie ein tiefes Seufzen von Conan,
      dass sich schon fast genervt anhörte.
      "Immer die selbe Leier", sagte er dann, sie machte die Augen auf. "Was?"
      Conan sah sie frustriert an.
      "Warum spielst du immer das selbe Tonband ab? Langsam nervt das".
      "Du verkennst wohl den Ernst der Lage Edogawa!", antwortete auch Ai genervt,
      "alles was ich gesagt habe ist wahr!" "Pah, und wenn schon!"

      Sie sah ihn erschrocken an. "W- was?!"

      "Ich sagte und wenn schon, glaubst du ernsthaft,
      dass ich denke das du böse bist, dass ich denke, dass du jetzt noch gefährlich werden könntest?"
      Er rutsche etwas auf sie zu, sie schaute verwirrt.
      "Du bist nicht wie die und das warst du auch nie, man ist nicht direkt ein Mörder,
      nur
      weil man was geschaffen hat, womit man andere tötet. Ein Waffenbauer
      ist auch kein Mörder, wenn ein anderer den Abzug der Pistole betätigt."
      Er
      dachte an den Fall, wo er zum ersten mal Tomoaki Araide kennen lernte
      und das Hausmädchen Hikaru den Mechanismus auslöste, der seinen Vater
      umbrachte. Zwar war es damals anders herum, doch ihm ging der Fall nach
      seinen Satz durch seine Gedanken.

      Sie schüttelte verneinend den Kopf.
      "Da
      erinnere ich mich aber an was anderes, wie du mich angeschrieen hast
      und mir vor den Kopf geworfen hast, dass ich damit viele Menschen
      getötet hätte."

      (Das weiß sie noch?), dachte er überrascht.

      "Aber dann hattest du erwidert, dass du gar kein Gift herstellen wolltest,
      damals
      kannte ich dich nicht und glaubte dir auch nicht, aber jetzt schon. Was
      wäre wohl passiert, wenn du einfach aufgehört hättest,
      ich kann mir gut vorstellen, wie sie Akemi als Druckmittel benutzt hätten, wenn sie es nicht schon mal getan haben!"
      Ai bis sich auf die Unterlippe.
      "Du redest alles nur schön, ich..." "Ich sage nur die Wahrheit und ich sage dir wer du bist", sagte Conan ernst.

      "Du bist ein normaler,
      vielleicht etwas zu sarkastischer,
      aber dennoch liebevoller Mensch."

      Sie lachte kurz auf.
      "Weißt du eigentlich wie verrückt du sein müsstest Ai?", fragte er und fuchtelte mit den Händen.
      "Du
      bist seit du denken kannst in der Organisation eingeschleust, seit du
      geboren wurdest, du, du müsstest doch völlig irre im Kopf sein!"
      Ai sah ihn stumm an.
      "Allein der Gedanke, dort sind alles nur Mörder,
      verrückte Wissenschaftler, Superkiller,
      irgendwelche Zwielichtigen Gestalten, es ist ein Wunder, dass du und deine Schwester so normal geblieben seit."
      Er stütze sich an der Couch ab und näherte sich Ais Gesicht,
      die plötzliche Nähe war zu nah für ihr und wich leicht zurück.
      "Und das konnte nur passieren, wenn jemand nicht böse ist, egal wie viele andere
      böse Menschen um einen herum sind, so wie du."

      Wieder schüttelte sie verneinend den Kopf.

      "Hör auf damit",
      flüsterte Ai flehend, "hör damit auf so zu tun als wäre ich gut."
      "Das bist du aber,
      oder
      warum kümmerst du dich und machst dir Sorgen um die Kinder und dem
      Professor? Und warum träumst du immer von mir, wie du mich beschützen
      willst vor Gin? Tut das ein böser Mensch?"

      Sie schluckte stark und sah zur Seite.
      "Und falls es dich interessiert Ai, ich würde dir auch zu hundert Prozent mein Leben anvertrauen."
      Langsam sah sie auf.
      "Du, mir?"
      Er nickte nur lächelnd.

      Sie unterdrückte ihre Tränen,
      und war schon fast drauf und dran ihn zu umarmen, nur kurz, um seine Wärme zu spüren, aber sie beherrschte sich aufs äußerste.

      Allein das sie daran dachte, widerte sie sich selbst an.
      Stattdessen beugte sie sich nach kurzen Zögern nur mit dem Kopf nach vorn und lehnte ihre Stirn an Conans Schulter an.


      (Du, du bist so ein dummer, eingebildeter, naiver, blöder, kluger,... netter,... niedlicher...... Trottel.)

      :thumbsup: GOSHO FOR GERMANY! :thumbsup:

      Spoiler anzeigen
      Spendet für die *Gedankenmaschine*, damit wir deutschen den Vorteil haben, endlich in Goshos Kopf zu schauen und das Ende zu wissen! ( Und evntuell etwas zu ändern, wenn einen was nicht passt....) :ocruel:
    • Hier geht es weiter mit dem Gespräch, viel vergnügen^^



      Das Ende einer Ära Teil 18!




      Conan sah langsam zu ihr hinunter, er war mehr als überrascht. Ihr Atem war völlig ruhig, sie bewegte sich nicht einen Zentimeter.

      (Ai...), dachte Conan stirnrunzelnd, (ich habe sie selten so gesehen wie jetzt.)

      Ai hatte die Augen halb geschlossen,
      ihr Blick ging leer geradeaus, Conan hob nach einer Weile seine rechte Hand und packte vorsichtig ihren Arm.
      Sie seufzte kurz leise auf und schwang sich mit gesenkten Kopf wieder aufrecht.

      (H- hat, hat sie es wieder?),
      fragte sich Conan und beugte sich leicht um Ais Gesicht zu sehen.
      Ihre Augen waren normal, sie sah ihn stirnrunzelnd an, er räusperte sich.

      (Nichts, ich habe es mir wohl eingebildet, vielleicht war das wegen dem Aufprall gegen die Laterne), dachte er.

      "Du,
      du hast mir doch jetzt vom Traum erzählt,
      verrätst du mir jetzt auch, was es mit diesen Bild auf sich hat?"
      Sie sah ihn an.
      "Das ist nicht besonderes,
      genau genommen ist es nicht
      sonderlich relevant es zu erzählen."
      "Na, wenns nicht so ist, dann kannst du es mir doch erst recht erzählen?"

      "Wenn du darauf bestehst",
      antwortete sie schulterzuckend,
      "weißt du noch, als wir die Kassetten meiner Mutter gefunden haben?"
      "Natürlich", sagte er nickend, "damals wo der Mord an Herrn Dejima, einen Freund deines Vaters in seinen früheren
      Haus passiert ist."
      "Genau, ich habe mir alle Kassetten bis zu meinen 18 Geburtstag angehört. Und am Ende,
      da hat mir meine Mutter etwas verraten." "Und was?"

      Ihr Gesicht wurde sehr traurig.

      "Es existiert noch ein Foto meiner Familie."

      "Was?!"

      "Es wurde kurz nach meiner Geburt gemacht, darauf sind alle abgebildet, meine Mutter, mein Vater, meine Schwester Akemi, und ich."
      Sie beugte sich nach Conan hin, er war leicht überrascht.
      "Ich bitte dich Shinichi", sagte sie mit leicht zitternder Stimme,
      "kannst du mir dieses Bild bringen?"
      "Ähm, sicher, wo soll ich es denn befinden?"
      "Im Haus meines Vaters, es soll hinter der Tapete sein. Ich trau mich momentan nicht dort hin,
      den Professor möchte ich nicht fragen, deshalb, deshalb frage ich dich Kudo."

      Conan blieb kurz stumm.

      "Ich hoffe dir ist klar, dass es sehr gut möglich sein kann,
      dass das Bild nicht mehr dort ist, dass sie in den zwanzig Jahren mal ein Tapetenwechsel gemacht haben."
      "Ich weiß", antwortete sie niedergeschlagen,
      "aber allein der Gedanke das es noch dort ist, ich muss es haben, unbedingt, ich, ich habe noch nie meine Eltern gesehen."

      Conan dachte an seine Eltern.

      "Du hast ja keine Ahnung wie das ist, ein Foto von mir und meiner Familie, die ich zum teil nie kennen gelernt habe,
      ich würde wohl ziemlich viel dafür hergeben, damit es da ist.
      Das ist verrückt", meinte sie kopfschüttelnd, "obwohl ich diese Menschen überhaupt nicht kenne."
      "Was ist denn daran verrückt?", fragte Conan lächelnd, "dass ist wohl mal einer der normalen Dinge die du von dir gegeben hast!"

      Sie sah ihn sauer an, er grinste. "Aber du hast Recht, ich habe wirklich keine Ahnung wie das ist, meine Eltern habe ich noch. Doch ich kann mir vorstellen, dass es nicht leicht ist,
      ich werde nach deinen Foto suchen!"

      "Danke", sagte Ai lächelnd.

      "Na bitte, du lächelst jetzt auch wieder",
      gab Conan von sich zufrieden und verschränkte die Hände hintern Kopf, "momentan muss ich wohl alle Mädchen in meiner Umgebung zum lächeln bringen."
      Beim Satz nach er hinauf, Ais lächeln verschwand langsam wieder.

      "Du konntest wohl mit Ran reinen Tisch machen, oder wie soll ich deinen Satz verstehen?" "Häh!?", fragte er stirnrunzelnd und sah sie an.

      "Du redest doch von Ran, habe ich Recht?"

      "Ja, hast du",
      antwortete Conan, "sie ist sehr traurig wegen mir, aber jetzt geht es ihr wohl besser,
      nach meinen kurzen Besuch."
      "Und?", fragte Ai und versuchte es
      uninteressiert klingen zu lassen, "hast du ihr deine Gefühle endlich gestanden?"


      "W- WAS?!!", fragte Conan mit hochroten Kopf,
      "i- ich weiß nicht w- wovon du redest Haibara!"
      "Tu doch nicht so doof", sagte sie mit zusammengekniffenen Augen, "hast du, oder hast du nicht?"

      Seine Brillengläser fingen an leicht zu beschlagen,
      er kratzte sich verlegen den Nacken.

      "I- ich denke, ich,
      ich weiß worauf du hinaus willst."
      "Wirklich?", fragte sie nervös.
      Conan nahm langsam die Bille von seiner Nase und starrte sie an. "Ich habe ihr rein gar nichts gesagt,
      es ist alles so wie bisher."

      (Was?), dachte Ai verständnislos, (er, er hat ihr immer noch nichts gesagt, wieso nicht?)

      Conan sah immer noch auf seine Brille, er merkte gar nicht Ais versteinerten Gesichtsausdruck.
      "Es, es ist kompliziert, ich glaube, wenn ich etwas sagen würde, würde das alles nur noch schlimmer
      für uns werden."


      (Nicht nur für euch Kudo), dachte Ai traurig.


      "Ich lass es erst mal wie es ist", sagte Conan lächelnd und drehte die Brille hin und her,
      "so ist es jetzt ganz gut, denke ich. Manches sollte so bleiben, wie es ist."
      Er sah sie an und merkte ihr trauriges Gesicht.
      "Jetzt mach nicht so ein Gesicht Haibara!", grinste Conan schief und setzte ihr mit einer schnellen Handbewegung seine Brille auf,
      "nicht alles belass ich wie es ist. Die Organisation würd noch ihr blaues Wunder erleben!"

      Er sah sie grinsend an,
      wie sie verschreckt die Brille hielt.
      "Und du weißt ja, wenn du die auf hast, kann dich niemand erkennen und das wird auch so bleiben!"

      Ai starrte ihn mit offenen Mund an.

      Sofort nahm sie seine Brille ab und hielt sie fest.

      Er hatte ja keine Ahnung, was es ihr damals bedeutete, diese kleine Geste um sie zu ermutigen.
      Sie wollte jetzt nicht daran denken oder das fühlen, was sie damals fühlte und noch nicht verstand.

      "Im Moment hast du sie bald nötiger
      um dich zu verstecken", sagte Ai und kratzte mit einen ihrer Nägel am Bügel. Sie fing wieder an zu lächeln, nicht nur wegen der Brille.

      "Trotzdem danke."

      Ai rutschte zu Conan, streckte die Arme aus und setzte ihn mit beiden Händen wieder die Brille auf. Doch sie war etwas verrutscht, sie kicherte leise und rutschte noch etwas näher ran. "Schuldige, warte", sagte sie leise und
      rückte langsam die Brille wieder zu recht.
      Sie machte es übertrieben langsamer als nötig, doch sie wollte es nur kurz verlängern, seine Nähe.
      Conan sah ihr in die Augen,
      die bei der Brille beschäftigt waren.
      Und wieder, wieder starrte er Ais Augen an.

      (Wieso muss ich immer daran denken wenn sie sehe?),
      dachte er,
      (wieso denke ich immer an diese Farbe und an diesen Blick. Das war nicht normal, so was habe ich noch nie gesehen,
      ich muss es mir eingebildet haben.)

      "Fertig", sagte Ai zufrieden und wand sich wieder von ihn ab,
      "hat dir schon mal jemand gesagt, dass dir Brillen stehen?"
      "Ha, ha", antwortete er Augenbraunzuckend,
      "ich für meinen teil kann das Ding nicht mehr sehen!"
      "Ich schon", sagte sie und legte den Kopf leicht schief,
      "denn sonst bist du nicht mehr du."

      (Hä?), dachte er mit hochgezogenen Augenbrauen.

      Plötzlich kam ihn wieder der Satz seiner
      Mutter ins Gedächtnis. Der Tag, an dem er und die Kinder zur Erstaufführung des Kamen Raider Films eingeladen waren.





      *
      "Mein Lieber Shinichi!", sprach ihn seine Mutter von der Seite an. "Was gibt`s denn?", fragte er damals zurück.

      "Jetzt tu doch nicht so, du bist scheinbar echt beliebt!"
      "Ach, du meinst Ayumi."
      "Nicht nur Ayumi, auch Ai." "Was?!"
      "Sie hat heute mindestens
      zehn mal in dein Gesicht gestarrt!"
      "Ha, ha, doch aber wohl nur, um zu schauen, inwieweit jemand, der ihr Gift eingenommen hat, wächst oder nicht!"

      "Du Dummkopf!"

      "Wenn ein Mädchen einen Jungen anschaut dann nur,
      weil er entweder etwas im Gesicht hat
      oder es ganz einfach in ihn verliebt ist!"
      *





      Der letzte Satz spielte sich mehrmals in seinen Kopf ab und sah Ai von der Seite an, wie sie auf den Boden starrte.


      "Ähm, Ai?" Sie sah auf.
      "Ja?"

      Er nahm wieder rasch die Brille ab und beugte sich zu ihr hin.

      "Habe ich was im Gesicht?"

      Ein paar Sekunden waren beide still.


      (Diese Frage hatte er mir schon einmal gestellt), dachte Ai fragend,
      (dass habe auch damals nicht verstanden, als er mich mit diesen Blick ansah,
      als wäre es was sehr ernstes. Wenn ich darüber nachdenke werde ich wieder sauer,
      ich war stinkwütend als er sich neben mich gelegen hatte,
      dass war so, so bescheuert!)

      Sie ballte heimlich eine Hand zur Faust.

      (Aber ich war ja nicht nur wütend.
      Es war so peinlich ihn neben mich liegen zu haben, so nah, nur eine Hand weit entfernt...)


      "Habe ich ein Dejaveu,
      oder hast du mich das nicht schon einmal gefragt?"
      "Was soll diese alberne Frage Kudo?
      Willst du mit Pickeln andeuten das du größer wirst, oder was?"
      "Nein, nein,
      bitte beantworte meine Frage!"
      "Ich wüsste nicht, warum ich auf so eine alberne Fra... "
      Auf einmal nahm Conan wieder diesen ernsthaften Blick an, Ai blieb der zynische Satz im Hals stecken.
      "Beantworte sie, bitte Shiho."

      (Er benutzt schon wieder meinen Namen, wieso?), dachte sie traurig und sah ihn eine Zeit lang nur an.

      Conan wartete angespannt auf eine Antwort, er wurde langsam nervös und er wusste nicht warum.
      Dann seufzte Ai genervt und schob ihn seine Brille unsanft auf die Nase.
      "Ich sehe weder Pickel, noch Unreiten, dein Gesicht ist noch so glatt wie ein Babyhintern,
      was soll man da auch bei einen 7-jährigen erwarten?"
      "Äh, Ai, ich meinte nicht..." "Denkst du etwa ernsthaft,
      dass das Gift langsam seine Wirkung verliert?",
      fragte Ai und ließ ihn nicht zu Ende reden.
      "Komm schon,
      dass ist nur Wunschdenken,
      ich behalte dich steht`s im Auge ob sich was verändert oder bei mir, dass Gift wird nicht von allein verschwinden,
      und wenn du plötzlich Bartstoppel bekommen hättest, lass dir gesagt sein, ich wäre die erste, die dich darauf hingewiesen hätte."

      "...A- ach so?", fragte Conan lachend und packte sich am Hinterkopf,
      "natürlich, dass ist mir klar, d- du hast ja recht!"
      Ai verdrehte die Augen und wand sich erneut ab,
      Conan hörte langsam auf zu lachen.

      (Ha, natürlich,
      genauso wie ich es vermutet habe), dachte er, (wieso meinte das meine Mutter nur damals?
      Natürlich sieht sie mich deshalb so oft an, weshalb denn sonst? Ich kann nicht glauben, dass ich auch nur kurz daran gedacht habe, dass sie in mich, in mich...)

      Er sah sie an, ihr Blick war wieder zu Boden.

      (Na ja, bin wahrscheinlich nicht mal ihr Typ... wenn sie überhaupt einen Typen bevorzugt.
      Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen,
      dass sie bei einen Jungen schwach wird, ein lustiger Gedanke. Doch falls nicht wärs
      irgendwie Schade drum, ich mein, sie...)

      Ai hob ihre Hand und strich ihr Haar hinters Ohr.

      (...Sie ist wirklich... Hübsch.)

      (...Arg, geht’s noch?!), dachte Conan sauer und kratzte sich nervös am Kopf,
      (über was denke ich denn da?!
      Das ist alles meine Mutter Schuld!)

      Ai beobachtete seinen Wutanfall, sie sah ihn verwirrt zu,
      hakte aber nicht nach.
      Ihr Blick fiel auf die Uhr an der Wand. Es war drei Uhr. Sie hatte fast eine Stunde mit ihm nur geredet.

      "Also dann", sagte Ai zu Conan, "ich gehe wieder ins Bett, gute Nacht."
      "Geht es dir denn jetzt besser?", fragte Conan,
      "nachdem du alles mal rausgelassen hast?"
      "Hm, ja, etwas Kudo." Sie lächelte leicht.
      "Das war wohl nötig."

      Sie stand auf,
      Conan sah ihr Misstrauisch nach.

      "Wirst du auch wirklich schlafen,
      oder wirst du im Bett sitzen und wach bleiben?" Ihr lächeln wurde größer.
      "Du kannst dich ja gern die ganze Nach neben meinen Bett stellen und mich beobachten, aber das wird wohl zu stressig, oder mein Lieber?"

      Er verzog das Gesicht.

      "Einfacher wäre es, wenn du hier bleiben würdest,
      aber das ist wohl zu stressig für dich,
      nicht wahr meine Beste?", gab Conan zynisch zurück.

      "Hmpf, zynisch sein hast du nicht drauf Kudo!",
      antwortete Ai mit verrenkten Kopf nach hinten,
      "ich werde dir wohl den Wind aus den Segeln nehmen."
      Sie setzte sich wieder, nahm sich einfach seine Decke und legte sich hin.

      Conan sah sie entgeistert an.

      "Äh, was zum...?!" "Besser?", fragte sie und zog die Decke bis über ihren Mund,
      "du wirst jetzt Zeuge davon, wie ich fest schlafen werde, ist das recht so?"

      "Äh..." "Also, gute Nacht Conan."
      Ai drehte sich auf die Seite und schloss die Augen, Conan sah sie immer noch blöde an.

      (Die hat mir nicht nur den Wind aus den Segeln genommen,
      sie hat den Mast abgerissen),
      dachte er schwitzend,
      (wieso tut Ai immer das, womit ich nicht rechne? Dieses Mädchen kann einen wirklich in den Wahnsinn treiben!
      D- das war doch nur ein Scherz mit dem bleiben...)



      ...........




      Es waren bereits zwanzig Minuten vergangen,
      Conan zappte durch die Kanäle ohne Ton,
      Ai währenddessen war noch wach, ohne das es Conan bemerkte. Sie sah ihn die ganze Zeit heimlich an,
      so lange konnte sie sein Gesicht noch nie betrachten.

      (Weißt du,
      ich habe auf einen Satz von dir gewartet, den ich so drehen kann, dass ich bei dir bleibe die Nacht, ohne das ich darum bitte), dachte sie.
      (Das wäre so schwach von mir gewesen,
      aber ich wollte noch nicht gehen, nicht jetzt.

      Genau genommen... will ich für immer bei dir sein,
      aber du merkst es nicht, wie SEHR ich es will.)

      Langsam wurde sie müde, ihre Lider wurden schwer.

      (Wie sehr... ich... dich..... will.... und ich mich... dafür... hasse.....) Dann schlief sie ein.

      :thumbsup: GOSHO FOR GERMANY! :thumbsup:

      Spoiler anzeigen
      Spendet für die *Gedankenmaschine*, damit wir deutschen den Vorteil haben, endlich in Goshos Kopf zu schauen und das Ende zu wissen! ( Und evntuell etwas zu ändern, wenn einen was nicht passt....) :ocruel:
    • Das Ende einer Ära Teil 19!




      Es war eine ruhige Nacht. Die Woche war vorbei, mit dem ersten Sonnenstrahlen fing das Wochenende an.


      Conan war bereits wach und packte die Schlafsachen die ihm der Professor gab zusammen.
      Als er die Decke zusammenfaltete, dachte er an Ai,
      sie war bereits noch eher wie er aufgestanden und wieder unten im Labor verschwunden.
      Als er wach wurde und die leere Bettdecke vorfand, fand er einen kleinen Zettel auf dem nur ein kurzer Satz,
      in überaus schöner Schrift geschrieben war.


      >Es war erholend, danke Holmes.<


      (He, he, erholend, was du nicht sagst), dachte Conan mundwinkelzuckend.

      "Und, wie wars?", fragte Agasa der plötzlich um die Ecke kam.
      "Na ja, ich denke,
      ihr geht es besser", antwortete Conan und schaute auf sein Handy. Er sah sich noch mal die SMS an, die er letztens von Akai bekommen hatte, als er sich mit Ran unterhalten hatte.


      > Das Treffen findet am Samstag, um punkt Mitternacht statt,
      wir werden dich abholen,
      überlege dir eine Ausrede für deine Unterkunft. Akai<



      Schon mehrere male hatte er sie sich durchgelesen.
      Die SMS, in der er aufgerufen wurde zusammen mit dem FBI ein Treffen,
      des Bosses der schwarzen Organisation beizuwohnen!
      "Shinichi, alles in Ordnung?", fragte Agasa besorgt.
      "Äh, ja, ja, natürlich", antwortete er rasch und klappte das Handy zu. "Ai ist schon wieder im Labor
      und kommt nicht raus, meinst du ehrlich das sich was gebessert hat?"

      Conan sah zu den Treppen.

      "Ich denke schon."
      "Was hat sie denn jetzt geträumt?"
      Conan sah ihn lächelnd an.
      "Das sollten sie Ai lieber selber Fragen Professor, ich werde nichts darüber erzählen, wenn sie nicht damit einverstanden ist."
      "Oh, ähm, ja, du hast recht",
      meinte er und kratzte sich am Kopf.

      (Mir fällt gerade ein, sie hatte nichts erwähnt,
      dass ein Verwandter leben würde, dass war dann wohl wirklich nur ein Traum), dachte Conan überlegend und wand sich ab, Agasa hielt ihn am Ärmel fest.
      "Ist noch was?" "Ähm, wegen,
      wegen dem Gegengift von dem sie geträumt hat,
      hat sie es wirklich hergestellt?"

      "Nein, hat sie nicht", sagte Conan und zog die Augenbrauen zusammen, "es war halt nur ein Traum."

      (Sie hat es ihm nicht gesagt),
      dachte Agasa,
      (ich bin der Meinung, dass er ein recht darauf hat es zu Wissen, wie lange soll ich das denn noch verheimlichen?)

      Gerade wollte er was sagen, da kam auch schon Ai die Treppen hochgelaufen.
      "Was ist, wollten sie nicht gerade
      noch was sagen Professor?"
      "Nein, nein, nein, schon okay, war nicht wichtig!",
      sagte Agasa zu Conan und lachte. Ai merkte an seinen Verhalten das etwas nicht stimmte und sah ihn vielsagend an.

      "Du bist ja immer noch hier,
      kannst du dich nicht losreißen?", fragte sie zynisch lächelnd.
      "Hmpf, ich wollte gerade gehen."

      Er lief zur Haustür, Ai und Agasa folgten ihm.

      "Was auch immer sie loswerden wollten, ich hoffe es hat nichts mit meinen Gegenmittel zu tun", flüsterte Ai dem Professor zu.
      "Aber er hat ein Recht darauf!", flüsterte er gebückt zurück und sah zu ihm hin, als er sich die Schuhe anzog.
      "Tun sie mir das nicht an, bitte", gab sie leicht traurig von sich.

      (Was?), dachte er fragend, (wie, tun sie mir das nicht an, ich verstehe nicht), dachte der Professor.

      "Also dann, ich bin dann mal weg!", sagte Conan von weiten und wollte die Tür öffnen.
      "Nein, warte!", rief ihm Agasa nach, er hielt inne. "Was denn?"
      Ai sah sauer zum Pro. hoch, er lächelte.
      "Ich habe eine neue Erfindung, würdest du sie ausprobieren Shinichi?"

      Ai seufzte leise und ihr wütendes Gesicht verschwand.

      "Okay, und was?", fragte Conan.
      "Du stehst direkt davor."
      Conan sah zur Tür hin und zeigte drauf.

      "Die Tür?" Agasa nickte grinsend.
      "Ich habe in der Tür einen Mechanismus eingebaut der einen ermöglicht, durch Spracherkennung die Tür von alleine aufgehen zu lassen, wie automatische Türen aus Glas!"
      Conan sah erstaunt auf und betrachtete sie genauer. Rechts unten am Boden war eine dicke Anlage mit einer großen
      Batterie angebracht,
      es leuchteten mehrere Knöpfe hell auf.
      Die Anlage selbst war mit einen Kabel zur Tür verbunden.

      (Gott ist das Ding riesig), dachte Conan mundwinkelzuckend,
      (dafür wird der Professor niemals einen Käufer finden,
      sieht aus, wie eine veraltete Alarmanlage.)

      Der Pro räusperte sich.

      "Also, Türe öffnen", rief Agasa mit ernster Stimme,
      nachdem Satz, rüttelte kurz die Tür auf.

      Alle sahen zu ihr hin, aber nichts passierte.

      "Ähm, ich sagte,
      Türe öffnen!"

      Wieder nichts.

      "TÜRE ÖFFNEN!!", schrie Agasa sauer,
      die Tür flog plötzlich mit einen Ruck auf, knallte gegen Conans Schläfe und flog wieder zu!
      Conan flog dessen ebenfalls, und zwar auf den Boden.
      "Ach du meine Güte, Shinichi!", sagte Agasa besorgt und lief auf ihn zu.
      Er setzte sich aufrecht und hielt sich die linke Schläfe.
      "Aua", jammerte Conan leise vor sich hin und rieb sich die Schläfe, "ich gebe jetzt kein Kommentar
      zur Erfindung Professor, sonst sind sie noch beleidigt!"
      "Schon gut, schon gut,
      es war wohl nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt habe", antwortete er entschuldigend, "tut es sehr weh?"

      Er nahm die Hand runter, an ihr klebte Blut.

      "W- warte, ich, ich hole ein Tuch!",
      sagte Agasa hektisch und wollte gehen,
      aber Ai die die ganze Zeit ruhig blieb zückte ein Tuch aus ihrer Hose und drückte vorsichtig gegen Conans Schläfe.

      "Au", gab er kleinlaut von sich und zuckte kurz zurück,
      sie kicherte.
      "Sei nicht so wehleidig, ist nur eine kleine Schramme",
      sagte sie lächelnd und tupfte weiter vorsichtig.
      "Tut mir leid, tut mir wirklich, wirklich,
      schrecklich leid Shinichi", kam es wieder vom Pro.
      hinter Ai,
      "wahrscheinlich hat der Sensor nicht erkannt,
      dass jemand vor der Türe stand,
      bei der Größe eines Kindes hat es anscheinend Probleme."

      (Toll das sie das herausgefunden haben,
      aber warum ausgerechnet bei mir?),
      dachte Conan säuerlich und verzog das Gesicht.

      Auf einmal hörte er ein leises Piepen.
      Er sah sich um, aber konnte nicht zuordnen woher der Ton kam. Dann wurde es lauter,
      der Ton war ruhig und immer im gleichen Rhythmus.

      "Hört ihr das auch?", fragte er Ai und den Pro,
      beide sahen ihn mit schiefen Kopf an.
      "Was sollen wir hören?" "Na das Piepen, dass kann man doch nicht überhören!"
      Beide sahen sich an.
      "Du hörst wohl ein Klingeln in den Ohren, nichts weiter",
      gab Ai sachlich,
      "keine Sorge,
      von dem Schlag kannst du keine Gehirnerschütterung davongetragen haben."
      Sie versorgte weiter die Wunde,
      er schaute weiter sich verwirrt um.

      (Verdammt, woher kommt das?),
      dachte er schon leicht panisch,
      (Ai hat recht, mein Gehirn kann nichts abgekriegt haben,
      aber was ist das dann?)

      Es hörte auf zu bluten, Ai nahm die andere Seite des Tuchs und wischte sehr vorsichtig den Restblut weg.

      "Du machst auch Sachen Kudo, ich hatte mich kurz erschrocken muss ich zugeben."
      "Ja sicher, danach sah dein Gesicht auch sehr aus",
      antwortete Conan mit halb geschlossenen Augen, sie schüttelte verneinend den Kopf.
      "Du Dummkopf, da sage ich dir einmal die Wahrheit und dann glaubst du mir nicht."

      Conan öffnete langsam weit die Augen, sie hatte das mit einen seltsamen,
      weichen und flüsternden Ton gesagt, was aber nicht ganz zu ihr desinteressiertes Gesicht passte.
      Ai merkte seinen überraschten Gesichtsausdruck und war selbst überrascht, da sie gar nicht bemerkt hatte,
      wie sie es gesagt hatte.
      Das Piepen das Conan hörte wurde noch lauter, und auch plötzlich um einiges schneller.

      (W- was ist das?),
      dachte er, sah sich aber nicht um, da ihn immer noch Ai anstarrte. Sie hatte sich zu ihm runtergebückt, war auf Augenhöhe, und fast so nah wie letztens. Das Piepen wurde schneller und schneller und aus dem Augenwinkeln sah Conan wie etwas rotes an seiner Schläfe blinkte.

      (Ach du, natürlich,
      das Gerät vom FBI hat sich aktiviert! Ich habe es ja seitdem unentwegt dabei, ich habe es ganz vergessen,
      weil es ja meine Hautfarbe angenommen hat. Es muss sich beim Aufprall mit der Tür von selbst angemacht haben!
      Dann, dann ist dieses Piepen was ich höre der Herzschlag von jemanden.)

      Er sah kurz zum Professor und dann zu Ai,
      die einen seltsamen Gesichtsausdruck annahm. Er wollte wieder aufstehen, aber kam leicht ins Wanken,
      Ai griff ohne zu überlegen nach seinen Arm, dass Piepen wurde zunehmend schneller.

      "Pass auf", sagte sie mit leicht belegter Stimme.

      Von wem auch immer der Herzschlag war, er ging so schnell, als würde er einen Marathon laufen.
      Conan schaute auf ihre Hand die seinen Arm festhielt, dann hoch zu Ai.

      (Dann, dann gehört dieser Herzschlag zu... zu...) Ein lautes Schrillen ertönte hinter den beiden!

      "Oh, die Klingel,
      ich mach schon auf", sagte Agasa und drängelte sich zwischen den beiden, sie ließ ihn los und machte Platz. Der Pro. Öffnete die Tür, vor ihm stand Ran!
      "Äh, Ran?", sagte Conan kleinlaut. Doch sie bemerkte gar nicht das die Tür aufgemacht wurde, sie starrte mit traurigen Gesicht nach rechts.
      "Öh, Ran, hallo!", sagte Agasa freundlich, sie erschrak.
      "V- Verzeihung,
      ich war gerade nicht ganz bei mir", antwortete sie mit warmen Lächeln.
      "Ich wollte Conan nur abholen, ich war gerade auf den Weg zu Sonoko."

      (Oh nein, bitte nicht zu der!),
      dachte er schwitzend und wollte leise aufstehen, aber kickte gegen die Anlage.

      "Conan, da bist du ja", sagte sie fröhlich, "war es schön beim Professor?" "Äh, ja, ja sicher", sagte er kindlich und nickte, als ihm plötzlich was auffiel.
      Das Piepen war wieder im normalen Ryhtmus.
      "Wo hast du eigentlich hingesehen?", fragte Agasa und schielte nach oben rechts, aber da stand nur Shinichis Haus.
      "Äh, da war ein süßer Vogel,
      s- sonst nichts!", gab sie nervös von sich und wurde etwas rot im Gesicht.

      (D- dass Piepen, kam das von ihr,
      als sie zu mein Haus schaute?),
      dachte Conan überrascht und wurde ebenfalls leicht rot. Dann verschwand langsam das Piepen und auch die Leuchtanzeige war aus.

      (Oh, ausgegangen, vielleicht ist was kaputt gegangen.)

      "Was hast du denn da gemacht Conan?"
      Ran bückte sich nach unten und berührte vorsichtig seine Schläfe. "Tut das sehr weh?
      Warte, ich habe glaube ich ein Pflaster dabei."

      Sie kramte in ihre Tasche und holte ein kleines Pflaster mit einen Samuraimotiv heraus und klebte es an Conans Schläfe.

      "So, dass hätten wir, du wirst sehen,
      dass ist durch dem Superpflaster im nu verheilt!"

      (Ja, erzähl das nen wirklichen Kind,
      aber nicht mir, den Oberschülerdetektiv), dachte er mundwinkelzuckend,
      (mich würde viel mehr interessieren, warum dein Herz so schnell ging.)

      "Aber ja, dass wird schnell verheilen,
      er wurde ja jetzt von dir und von Ai liebevoll umsorgt", mischte sich Agasa ein und verschränkte die Arme hintern Rücken.
      "Ach, wirklich?"

      Ran sah zu Ai hin,
      sie stand weiter abseits und hatte ebenfalls ein Pflaster in der Hand, dass sie schnell mit dunkler Miene hinter ihren Rücken versteckte.

      "Das war aber nett von dir Ai,
      du bist ein liebes Mädchen", sagte Ran mit wunderschönen Lächeln, Ai konnte dem nicht lange standhalten und sah weg.
      "War nichts besonderes", antwortete sie leise.

      Ihr Magen drehte sich um,
      wie Säure war manchmal ihr Lächeln, dass ihrer Schwester so erschreckend ähnelte.
      Wieso tauchte sie immer dann auf, wenn sie sie am wenigsten erwartete?
      "Wir sind dann weg, auf wiedersehen Professor",
      sagte Ran und verbeugte sich leicht, "bis dann Ai!"
      "Ja, auf wiedersehen!", sagte Agasa fröhlich und winkte hinterher,

      Ai währenddessen ging einfach weg und
      lief hinunter zum Labor,
      beim hinuntergehen schlug sie mit gesenkten Kopf und mit ganzer Kraft gegen die Wand,
      Conan bemerkte gar nichts davon.



      "Jetzt siehst du aus wie Makoto", kicherte Ran und hielt sich die Hand vorn Mund.

      (Nein, tu ich nicht), dachte Conan sauer und trabte hinter ihr her.
      (Ich muss mir noch was überlegen
      für die Nacht wo ich hin bin,
      aber was soll ich als Ausrede benutzen?
      Nicht noch mal beim Professor,
      vielleicht bei einen der drei?), dachte er und sah Ayumi, Genta und Mitsuhiko im Geiste vor sich.



      .................



      Auf dem Weg zu Sonoko, die sie mit einen lauthalsen Schrei, plus Umarmung begrüßte, machten sich zusammen auf zum Shopping. Wie immer war Sonoko etwas knapper bekleidet als Ran,
      dass typische baufreie Top, Spagettiträger und ein ziemlich gewagter, kurzer Rock.
      Und auch wie immer war sie noch besessen nach Männerblicken ihrerseits, obwohl sie ja eigentlich quasi einen Freund hatte, den sie sich so sehnlichst wünschte.
      Und dieser Freund würde wohl einen Herzinfarkt bekommen, wenn er sie so sehen würde,
      denn auch wenn es vierzig Grad im Schatten wären, von ihm aus sollte sie am besten einen Ganzkörperanzug anziehen!


      "WAS, ER WAR BEI DIR?!", schrie Sonoko überrascht laut,
      Ran hielt ihr die Hand vorn Mund.
      "Pscht, nicht so laut, dass muss ja nicht jeder wissen!",
      sagte Ran schwitzend und sah sich mit peinlicher röte im Gesicht nach den anderen Kunden um.
      "Erzähl,
      was war das Shinichi mal endlich wieder auftauchte?"

      "Er war wohl in der Nähe, na,
      jedenfalls kam er mitten in der Nacht und schmiss mit Steinen vor mein Fenster, stell dir das mal vor, wie idiotisch!"

      (So, idiotisch, ja?),
      dachte Conan wütend und sah nach oben zu Ran.

      (Wie romantisch!), dachte Sonoko begeistert und dachte an einer Szene im Mittelalter,
      wo sie auf einen Balkon, mit rosa Kleid stand und Makoto, in Adelskluft und schwarzen Ross, wie er ihr ein Gedicht vortrug.
      Und das von weiten noch ein Prinz kam, Kaito Kid, ganz in weiß, auf weißen Ross und sie sich um sie stritten.

      Sie schüttelte den Kopf.

      (Oh man, die ist wieder in Anderwelt),
      dachte Conan und grinste schief.

      "Und, was hat er gesagt?" Ran lächelte einfach nur und sah sich ein rotes Top länger an als nötig.
      "Nun sag schon, warum muss ich dir immer alles aus der Nase rausziehen Ran?" "E- er hat nicht viel gesagt, ich war mehr die jenige, die gesprochen hat,
      es war jedenfalls ein wunderbarer Abend für mich."

      Sie sagte den Satz mit einen hellen Strahlen im Gesicht.
      "So, mehr nicht?", hakte Sonoko mit schlitzigen Augen nach. Ran verneinte es stumm,
      aber ihr Gesicht sagte was anderes.

      (Jetzt will ich es aber auch Wissen), dachte Conan fragend,
      (warum muss jetzt das Teil vom FBI kaputt gehen?!)

      "Na wenn du meinst", sagte Sonoko und gab sich mit der Antwort zufrieden. Sie sah zu Conan runter und beäugte ihn näher.
      "Sag mal kleiner, machst du etwa meinen Makoto nach?"

      (Jetzt fängt die auch noch an,
      hab ich das Ding etwa über meine Augenbraue kleben?), dachte er augenbraunzuckend und lächelte.

      Sonoko strich mit ihren Daumen und Zeigefinger ihr Kinn.

      "Nicht das du ihn nachmachst um mich zu beeindrucken, sorry, ich stehe nicht auf laufende Meter!"

      (Geht’s der heute wieder zu gut,
      oder ist die Sonne daran Schuld?),
      dachte er und beherrschte sich nicht loszuschreien vor Ekel,
      (bevor ich mich in dich vergucke, laufen alle Menschen rückwärts, können Schweine fliegen, ist Kogoro schlauer als Sherlock Holmes, ist Genta ein schlankes Kindermodel, und auch dann, dann würde es trotzdem unmöglich bleiben!)



      Während sich Conan innerlich weiter ekelte, fand in Shibuya, im Hauptquartier des FBI eine Sitzung statt. Alle standen sie um einen sehr großen, breiten Tisch herum, es erinnerte etwas an die Ritter der Tafelrunde.
      James Black stand vorne in der Mitte, flankiert von Akai und Miss Jodie.
      "Heute um Mitternacht ist es soweit", sprach James in die Runde und sah in jedes Gesicht einzeln, dass ernst drein blickte.
      "Wir Wissen nicht weshalb, oder mit wem sich der Boss der schwarzen Organisation treffen wird,
      aber wir werden vor Ort sein und ihn ein für alle mal das Handwerk legen!"

      "Yes Sir!!!", schrieen alle gleichzeitig, Akai machte sich eine Zigarette an.

      "Doch falls es eskalieren sollte, müssen wir alles daran setzten, dass Rena Mizunashis Identität nicht in Gefahr gerät, sie ist unsere Trumpfkarte.
      Ich werde mich sehr zurückhalten müssen, da sie denken, ich sei tot,
      halte aber die Stellung falls man meine Hilfe benötigt."

      "Ich werde mitnehmen Shuichi, Jodie, Andre, Dennis, Susan und unser Spezialtrupp von Scharfschützen", sagte zum Schluss James ernst,
      "Gott möge uns über dieser schweren Zeit hinweg verhelfen!"



      ....................



      Genau zur gleichen Zeit, vorn Hauptquartier der schwarzen Organisation, als langsam die Sonne unterging, trafen sich sechs dunkle Gestalten auf den wenig beleuchteten Parkplatz.
      Es standen nebeneinander Gins Porsche, eine Viper, eine schwarze Harley und eine große, schwarze Limousine.

      "Also, es ist jetzt soweit", sagte Gin, er sah auf die Uhr.
      Man hörte von weiten, wie jemand mit langsamen Schritten auf die Sechs zulief.
      "Wodka, Kir, Chianti, Korn, auf den Boden sehen, sofort", befahl Vermouth den vieren, Korn, Kir und Wodka gehorchten sofort, nur Chianti schaute sie missbilligend an.
      "Versuch mir noch mal etwas zu befehlen, dann schlitz ich dir im Schlaf deinen schönen Hals auf!"

      "Chianti, los", kam es diesmal von Gin, seine Stimme war mehr als furchterregend.

      Sie spuckte vor Vermouth auf den Boden und senkte den Kopf.

      (Irgendwann, irgendwann dann ist es soweit,
      ich werde die jenige sein, die dich tötet!),
      dachte Chianti über Vermouth.

      "Guten Abend", kam es von Gin sehr freundlich, die Person lief weiter.
      Die Vier hörten die Schritte die an ihnen vorbeigingen, Wodka schluckte laut, Chianti und Korn wurden leicht nervös. Auch Kir, die eigentlich CIA Agentin war, bekam einen schnellen Puls.

      (Ich bin so nah, so nah dran und ich kann nicht aufsehen), dachte Rena verzweifelt und biss sich auf die Lippe,
      (der Boss der schwarzen Organisation läuft gerade an mir vorbei und ich kann nicht aufsehen!
      Würde jemand wie ich auch nur aufblinzeln, wäre man schneller von Vermouth und Gin durchsiebt als ich gucken kann!)

      Zuerst lief er an Wodka vorbei, dann an Korn und Chianti.
      Als er neben Kir lief, blieb er unvermittelt stehen, ihre Augen weiteten sich.
      Sie starrte genau auf seine Schuhe, es waren Männerschuhe, aber das hieß nichts, jeder kann Männerschuhe tragen.
      "Ich habe eine erfreuliche Nachricht für dich Kir",
      sprach plötzlich Martini mit verstellte Stimme,
      "du wirst den Platz von Pisco einnehmen!"

      (W- was? Ich?
      Dann, dann gehöre ich jetzt zu den zehn höchsten Mitgliedern der Organisation!
      Wenn, wenn das wahr ist, dann, dann habe ich sie endlich auf höchster Stufe infiltriert!)



      Bald treffen sie aufeinander, doch von wem war denn jetzt
      der schnelle Herzschlag?
      Von Ran?
      Von Ai?
      Oder tatsächlich vom Professor? (okay, eher nicht^^)
      Wer bei den vier ersten Kapiteln aufgepasst hat, der weiß esxD

      :thumbsup: GOSHO FOR GERMANY! :thumbsup:

      Spoiler anzeigen
      Spendet für die *Gedankenmaschine*, damit wir deutschen den Vorteil haben, endlich in Goshos Kopf zu schauen und das Ende zu wissen! ( Und evntuell etwas zu ändern, wenn einen was nicht passt....) :ocruel:
    • Das Ende einer Ära Teil 20!






      "Was, Kir?!, kam es entrüstet von Chianti, "warum, ich dachte sie wäre immer noch verdächtigt?!"
      "Wäre dem so,
      dann stände sie sicher jetzt nicht hier bei uns", sagte Vermouth mit eleganter Stimme, "dank ihr, ist Shuichi Akai nicht mehr auf dieser Erde am wandeln,
      die Beförderung ist eine Art dank, sehe ich das richtig so Boss?"

      Martini lächelte, sagte aber nichts.

      "Ich baue auf dich Kir, du wirst heute Nacht für meine Sicherheit sorgen."
      "Ich habe verstanden Sir", sagte sie unterwürfig.

      Langsam lief Martini weiter,
      er öffnete hinten die Tür der Limousine und setzte sich rein. Die Scheiben des Wagens waren getönt, man konnte nicht hineinsehen. Die vier sahen wieder auf, Vermouth legte ihre Hand auf Kirs Schulter.

      "Bitte meine Liebe, hier lang",
      sagte sie und deutete auf die Fahrerseite der Limousine.

      "Ich, ich soll den Wagen fahren?" Vermouth nickte, Kir schluckte kurz und stieg ebenfalls ein. Dann ging es schnell, Vermouth setzte sich auf der Harley, Korn und Chianti in der Viper und Gin und Wodka im Porsche.
      Die Viper fuhr los, danach kam Vermouth, gefolgt von der Limousine, Schlusslicht war der Porsche 356 A. Der Porsche fuhr Wodka, er war sichtlich nervös und angespannt.
      "Mann, ich habe noch nie so eng mit dem Boss zusammen gearbeitet", sagte er mit dunkler Stimme und tippte nervös aufs Lenkrad.
      "Ich bin immer noch der Meinung, dass das Treffen zu riskant ist," murmelte Gin vor sich hin und zündete sich eine Zigarette an.

      "Ach", kam es von Wodka und winkte ab,
      "woher sollen die FBI Schweine denn wissen, dass der Boss selbst dorthin kommt?
      Die werden denken,
      dass sei ein gewöhnliches Treffen und dann legen wir einen nach den andern um!"

      "Schön das du immer so einfach
      pragmatisch denkst Wodka", antwortete Gin leise und blies mit dem Qualm Ringe in die Luft.

      (Aber es ist ja nicht nur riskant,
      sondern auch total überflüssig),
      dachte er mit dunkler Miene,
      (dieser Mann wird uns nicht helfen können, niemals!)



      Im inneren der Limousine sah sich Kir vorsichtig um. Es sah alles normal aus, das Lenkrad war aus schwarzen Rinderleder, die Sitzgarnitur ebenfalls. Auch der Boden und die Decke waren dunkel gehalten.
      Sie klopfte vorsichtig gegen die Scheibe. Panzerglas, natürlich, was denn auch sonst. Die Stereoanlage war an, im Hintergrund lief leise ein alter Song der nur von einer Geige begleitet war. Ihre Hände klammerten sich ums Lenkrad,
      sie fingen leicht an zu schwitzen. Sie hörte wie das kleine Fenster hinter ihr runtergefahren wurde,
      gleichzeitig wurde der Rückspiegel dunkel, sodass es unmöglich war, etwas zu erkennen.

      "Kir", kam es von Martini leise, "ich habe da eine Frage an sie."

      Sie schluckte schwer.

      "W- was denn Sir?"

      "Keine Angst, es ist nur eine schnell beantwortete Frage. Sind sie krank?"

      Kir war etwas überrascht von der Frage, sie antwortete nicht sofort.

      "Ähm, warum Fragen sie?"

      Martini antwortete nicht, sie konnte regelrecht spüren, dass sie einfach antworten sollte, denn sonst wäre das wohl nicht gut für sie.
      "N- nicht das ich wüsste Sir, beim letzten Bodycheck wurde mir mitgeteilt, dass ich kerngesund sei."
      "Gut, auch keine Erkältung oder dergleichen?"
      Sie schüttelte den Kopf.
      "Nein Sir." "Mehr wollte ich nicht Wissen",
      gab Martini von sich zufrieden und fuhr das Fenster wieder hoch, der Rückspiegel wurde wieder normal.

      (Was für eine seltsame Frage),
      dachte Kir stirnrunzelnd und sah in den Rückspiegel. Sie überprüfte ihre Augen, sie sahen aber überhaupt nicht krank aus.

      (Wie kam Martini darauf?)

      Plötzlich kam ihr ein bekannter Geruch durch die Nase,
      es roch stark nach Desinfektionsmittel.

      (Was soll das, woher kommt das?),
      dachte sie wieder verwirrt,
      (was soll das alles?)



      .......................





      In der Zwischenzeit in der Detektei Mori.


      Conan saß allein auf der Couch.
      Er schien sehr in Gedanken zu sein, er nahm gar nicht wahr, wie Ran sich neben ihm setzte.

      (Was soll ich sagen, was soll ich sagen?),
      dachte Conan gedankenverloren und fing an zu schwitzen.
      (Ich habe die Kinder alle drei gefragt ob ich bei ihnen übernachten könnte,
      aber Genta fährt mit seinen Eltern weg,
      Mitsuhiko muss lernen und soll nicht gestört werden
      und Ayumi wollte ja gern, aber ihrer Mutter hat sich eine schlimme Sommergrippe zugezogen und genau die will nicht, dass ich mich anstecke.)

      Er kratzte sich am Kopf.

      (Mir gehen langsam die Möglichkeiten aus.
      Und meine Gedanken werden andauernd von etwas anderen unterbrochen.)

      Er schielte kurz zu Ran.

      (Ich will wissen warum ihr Herz so schnell ging,
      wirklich wegen mir, als sie zu mein Haus starrte?
      Das lenkt mich mehr als ab.)

      Ran beobachtete ihn interessiert. Sie drehte ihren Kopf seitlich nach unten, ihre Haare fielen dadurch leicht nach vorne.
      "Was ist denn los Conan, du bist so still seitdem wir wieder zu hause sind." Sie beugte sich nach unten vor.
      "Du siehst etwas traurig aus."
      "Äh, was?", fragte Conan und sah auf. Er sah direkt in ihre große, blauen Augen, er musste kurz schlucken.

      "Ich sagte, du siehst traurig aus,
      willst du mir sagen weshalb?"
      "Äh, ich, ich bin nicht traurig,
      ich hab nur was überlegt!", gab Conan lächelnd von sich, Ran lächelte ebenfalls.
      "Ist es wegen deiner heimlichen kleinen Freundin?", fragte sie etwas grinsend, Conan schloss halb die Augen.

      (Na toll),
      dachte er nicht begeistert,
      (sie erinnert sich doch tatsächlich noch an meine blöde Ausrede!)

      "Du hast öfter auf dein Handy gestarrt und du hast auch vorhin heimlich telefoniert und ich habe da was von verreisen aufgeschnappt. Bist du traurig,
      weil du sie eine weile nicht sehen kannst?"
      "N- ne, w- wirklich nicht!", sagte Conan nervös und sprang auf.
      "W- weißt du,
      ich habe etwas im Einkaufszentrum vergessen und, und ich geh da noch mal hin, und dann geh ich noch zu Genta, wir sehen uns dann morgen wieder."

      (Natürlich, zu Genta kann ich gehen,
      ich komm schon irgendwie in sein Haus und falls Ran anruft und sich nach mir erkundigt, nimm ich meine Stimmverzerrfliege und mime einfach Gentas Mutter nach,
      so einfach und doch so kompliziert das ganze.)

      Er drehte sich schnell um und lief raus,
      Ran lächelte nur.

      (Nein wie niedlich),
      dachte sie vergnügt, (er ist am stottern, ich würde zu gern Wissen wer sie ist.)

      Eine weile blieb sie lächelnd sitzen, dann viel ihr schlagartig ein, was er gerade gesagt hatte.

      (Moment mal,
      Einkaufszentrum, um diese Zeit?
      Die haben doch schon längst zu!)

      "Einen Augenblick mal junger Mann!", rief Ran hinter Conan, er blieb abrupt stehen. Sie packte sich seine Schulter und drehte ihn um. "Hältst du mich etwa für dumm Conan? Das Einkaufszentrum hat gar nicht mehr geöffnet!"
      "Öh, hab, hab ich das gesagt?", fragte Conan schwitzend.
      "Ich weiß genau was du vorhast", sagte Ran mit grimmigen Blick. "Ach, wirklich?"
      "Ja, du willst ihr heimlich hinterher, nicht wahr?"

      (Du bist so was von weit daneben Ran), dachte Conan mundwinkelzuckend.

      :thumbsup: GOSHO FOR GERMANY! :thumbsup:

      Spoiler anzeigen
      Spendet für die *Gedankenmaschine*, damit wir deutschen den Vorteil haben, endlich in Goshos Kopf zu schauen und das Ende zu wissen! ( Und evntuell etwas zu ändern, wenn einen was nicht passt....) :ocruel:
    • Ran wollte weiterschimpfen, doch da wurde die Türklingel betätigt.

      "Komm ja schon",
      murmelte sie, ließ aber Conan nicht aus den Augen, der sich fieberhaft eine Ausrede überlegte.
      Sie öffnete die Tür, man sah wie ihre Augen größer wurden.
      "W- was machen sie denn hier?" Ran machte Platz für die Person die eintrat. Neben Ran stand unerwartet Miss Jodie! Conan klappte der Mund auf,
      sie hob freudestrahlend die Hand und winkte ihn zu.
      "Du meinte Güte ist das lange her Miss Jodie!", rief Ran begeistert und vergaß vollkommen ihre Erziehungsmaßnahmen an Conan.
      "Es freut mich auch dich zu sehen Mori!", antwortete Jodie, "wie ich sehe, geht es einer, meiner beiden Lieblingsschülerinnen sehr gut!"
      "Warten sie, ich bringe ihnen einen Kaffee",
      kam es von Ran hektisch und wirbelte in die Küche, Jodie lief währenddessen auf Conan zu.
      "W- was machen sie hier?, fragte Conan stirnrunzelnd,
      "wir sind doch unten verabredet."

      Sie bückte sich zu ihm.
      "I know, dass weiß ich doch, aber du kamst und kamst nicht, und ich dachte,
      dir ist keine passende Idea eingefallen Cool Kid!"

      Ran kam wieder, sie ließ etwas den Kopf hängen.

      "Tut mir leid, aber der Kaffee ist leider alle,
      eigentlich hatte ich meinen Vater darauf angesetzt neuen zu besorgen, doch er hat es wohl vergessen."

      (Ja, oder verschlafen), dachte Conan grinsend.

      "Ich habe nur Wasser und das hier", sagte sie und zeigte eine große Packung Orangensaft. "Die ist ganz neu in Japan, sie kommt aus Amerika, vielleicht kennen sie sie ja."
      Jodie hob lächelnd den Kopf an und starrte genau die Packung an. Plötzlich verschwand alle Glückseligkeit aus dem Gesicht der Amerikanerin,
      ihre Pupillen wurden klein, kalt und weit entfernt, sie war in ihren Gedanken an einen weit entfernten Ort.
      Diese bestimmte Sorte kannte sie nur zu gut, es war die Lieblingssorte ihres verstorbenen Vaters gewesen. Genau das selbe, nur kleiner,
      hielt sie vor vielen Jahren in ihren Kinderhänden fest,
      es war das Getränk, dass sie vor den Feuertod gerettet hatte.
      Bilder kamen ihr wieder in den Sinn, kurze, zusammenhanglose Schnipsel ihrer Kindheit.

      Sie und ihr Vater auf den Spielplatz,
      sie und ihre Mutter beim einkaufen,
      sie und ihre Eltern beim streiten, um eines teureren Spielzeugs, einen Steiffteddy, den sie letztendlich nach Quengelei dann doch bekam. Wie sie in der Nacht aufwacht und diese Frau vor ihr stand.
      Wie diese Frau mit eiskalten lächeln ihr die Worte zuflüsterte, diese Worte, die sich in ihr Gehirn eingebrannt hatten, als wäre jeder Buchstabe einzeln eingeritzt.
      Und wie ihr Haus Lichterloh in Flammen aufging, und alles verschlang, was ihr etwas bedeutete.

      In der Realität war nur eine Minute vergangen, doch in ihren Kopf durchflog sie ihre gesamte Vergangenheit.

      "D- die Firma gibt es noch?",
      kam es von Jodie leicht traurig raus und nahm die Packung an sich. Sie schraubte den Deckel ab und roch ganz kurz daran, dass war eine schöne Erinnerung, der Bart ihres Vaters hatte morgens danach immer so gerochen.

      "N- nun, dafür haben wir keine Zeit!"

      Sie schmiss einfach den Orangensaft wieder Ran zu, die sie gerade so auffing.
      "Weißt du, ich bin hier wegen den kleinen hier", sagte Jodie zu Ran und stützte sich mit ihrer Hand auf Conans Kopf.
      "W- was wollen sie denn von Conan?" "Na ja, du weißt doch noch sicher die Entführung, wo Conan und die kleine Ai entführt worden waren und du dich in meinen Kofferraum versteckt hast?"

      Ran wurde leicht rot.

      "J- ja, natürlich,
      es war nicht einer meiner besten Ideen muss ich zugeben."

      Conan sah langsam nach oben,
      seine Augen waren weit aufgerissen, er fing an sehr zu schwitzen. "W- was?!", schrie er entrüstet auf,
      beide sahen zu ihn hinunter.
      "Ach ja, dass hattest du ja gar nicht mitbekommen Conan",
      sagte Ran freundlich und ging in die Hocke.
      "Ich habe damals Bilder von uns in Miss Jodies Badezimmer gefunden. Sie waren versteckt und hatte aus irgend einen Grund die Befürchtung, dass sie etwas mit Shinichi und seinen Fall zu tun haben könnte und da habe mich in ihren Kofferraum versteckt. Sie fuhr sehr lange, dann blieb sie stehen und ich hörte Schüsse. Ich kam rausgesprungen aus dem Wagen und da sah ich dich, wie du ohnmächtig warst und Ai, auf der eine Waffe gerichtet war."

      Ihr Blick wurde traurig, sie sah zur Seite.

      "In diesen Moment hatte ich solche Angst um euch,
      man, man kann doch nicht Menschen einfach erschießen, und ihr seit doch Kinder,
      ich bin ohne zu überlegen zu ihr gesprungen und habe sie glaube ich dadurch gerettet."
      Ran hielt sich ihre Ellebogen und schüttelte sich.

      "Wie kann ein Mensch nur so etwas tun, eine Pistole auf ein kleines Mädchen richten?
      Ein Menschleben ist doch so viel wert, vor allen die der Kinder, man muss sie doch beschützten.
      Und genau das wollte ich tun, sie beschützten, auch wenn ich, ich..." "Was hast du da getan Ran?!", schrie Conan auf, sie sah ihn erschreckt an.

      Er sah sie hinter seiner Brille aufgebracht und wütend an, sein Tonfall, wie er mit ihr sprach, all das war nun Shinichi.

      "Wie kommst du nur auf diese verrückte Idee und gehst in den Kofferraum?!
      Dir, dir hätte sonst was passieren können, sie hätten dich verletzten können,
      dich gefangen nehmen können!"
      Er schluckte.
      "Sie hätten dich töten können."

      Conan packte sich Rans Schultern, sie schaute verwirrt links und rechts.

      "Weißt du, was sie dann mir damit angetan hätten, weißt du das Ran?!"

      Ran sah plötzlich Shinichi vor sich. "Ich, ich..."

      "Äh, es ist nicht passiert, take it easy Cool Kid!",
      sprach plötzlich Jodie dazwischen und zog ihn zu sich.
      "Also, weshalb ich hier bin, die Zeugenaussage des kleinen muss noch mal aufgenommen werden, weshalb ich Conan für heute Abend einmal entführe."
      Ran reagierte nicht auf die Bitte von ihr, sie sah noch Conan an, der sie wiederum völlig fertig und außer Atem anstarrte.
      "Also, dass ist dann wohl ein yes", sagte Jodie leicht schwitzend und sah zu beiden hin und her,
      "es kann sehr spät werden, ich werde ihn morgen früh wieder hier absetzten, in Ordnung?"
      Jetzt reagierte Ran endlich.
      "N- natürlich, passen sie gut auf ihn auf, ja?"
      Jodie nickte lächelnd als Antwort und schob Conan zur Tür. Als die Tür sich schloss, setzte sich Ran und war mehr als verwirrt.

      (Er, er war ihn schon wieder so ähnlich,
      ich, ich hatte das Gefühl, als wäre Conan eine Hülle von etwas, dass mir verborgen bleibt und kurz in ihn ausbrach), dachte Ran. (Shinichi...)




      Jodie schob Conan immer noch vor sich her, ohne ein Kommentar hob sie ihn auf den Beifahrersitz ihres Wagens und fuhr los. Der Wagen, ein dunkelblauer Mercedes fuhr durch die dunklen Straßen des Haidoviertels.
      Die Innenausstattung des Wagens war komplett weiß, mit Automatikschaltung und eingebauten Funk. Jodie fuhr schnurstracks auf das Quartier des FBI’s zu, sie sah zu Conan hin,
      er bewegte sich keinen deut, sein Blick war starr auf den Boden gerichtet.



      Nach einer stillen weile hob er leicht den Kopf zu ihr an.


      "Warum?, fragte er kurz und knapp.
      "What?", fragte Jodie zurück und blieb vor einer roten Ampel stehen.


      "Warum wurde das mit keiner Silbe erwähnt als es passiert war, wieso haben sie mir beim Verhör nichts davon mitgeteilt!"


      Jodie seufzte und sah ihn an.


      "Ran wollte nicht,
      dass es weder du, noch ihr Vater erfährt, sie sagte, dass wäre besser so, dann würde sie auch kein Wort darüber verlieren, dass ich beim FBI arbeite."
      Sie verdrehte die Augen.
      "Na ja, dann hat es aber doch Suzuki im Krankenhaus erfahren, sie ist wirklich sehr aufbrausend, wenn man ihr etwas nicht erklärt. Doch anscheinend habe ich mich nicht nur daran gehalten,
      sondern auch die kleine Ai,
      so wie ich das jetzt verstanden habe."


      (Ai), dachte Conan,
      (sie wusste es auch.)


      "Jetzt sei nicht sauer,
      Ran meinte es doch nur gut." Er sagte dazu nichts.


      (Ich und sauer, warum sollte ich?),
      dachte er weiter und sah hinaus, als es wieder grün wurde.
      (Allein der Gedanke, der Gedanke daran, dass ich sie hätte verlieren können, reichte es in der Nacht nicht, dass Haibara so verrückt war und dorthin ging, obwohl sie wusste, was sie dort erwartete?
      Nein,
      dann machte Ran auch noch so eine große Dummheit, waren damals die beiden von allen guten Geistern verlassen?)



      Er hielt sich die Stirn.



      (Ich weiß nicht was ich getan hätte,
      wäre Ran etwas zugestoßen. Ich wäre wahrscheinlich verrückt geworden, oder schlimmer....)





      ..............





      Nach einer weile waren sie in Shibuya angekommen, auf sie warteten bereits mehrere FBI Agenten, darunter Shuichi, James, Andre und Dennis, der junge Mann, der das Mirkofon und das Head Set mit der Herzfrequenz erfunden hatte.
      Daneben stand eine große, blonde Frau, sie hatte ihren langen Haare zum Pferdeschwanz gemacht, sie trug einen Rock wie Miss Jodie, dazu ein weißes Hemd, eine schwarze Weste und eine kugelsichere Weste darüber. Auch die anderen zogen sich Schutzwesten an, Shuichi kam auf Conan zu als er ausstieg.



      "Da bist du, hier",
      sagte er und reichte ihm ebenfalls eine Weste, sie war um einiges kleiner.
      "Wo ist der Spezialtrupp denn?", fragte Jodie und sah sich um, als sie sich ihre Weste anzog.
      "Schon mitgegangen, sie beziehen schon Stellung auf meinen Befehl hin",
      kam es von Black hinter Jodie, sie salutierte kurz.



      Shuichi lächelte mit smarten, kalten Lächeln und schnippte seine Zigarette weg, die so gut wie gar nicht aufgeraucht war.



      "Na dann,
      dass war meine letzte heute Nacht,
      hoffen wir, dass es nicht so bleibt wenn wir jetzt die dunklen Wölfe besuchen gehen!"

      :thumbsup: GOSHO FOR GERMANY! :thumbsup:

      Spoiler anzeigen
      Spendet für die *Gedankenmaschine*, damit wir deutschen den Vorteil haben, endlich in Goshos Kopf zu schauen und das Ende zu wissen! ( Und evntuell etwas zu ändern, wenn einen was nicht passt....) :ocruel: