Angepinnt Detektiv Conan WEEKLY: Fehler in der Veröffentlichung

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    • Kapitel 1027, Seite 2: Kogoro sagt, "Nehmt das!", als er eine Karte aus Conans Hand zieht. Unnormal formal für Kogoro in dieser Situation und auch ganz generell passt hier ein normales "Nimm das!" viel besser. Unabhängig davon: im Original ist das nochmal ein bisschen anders. Dort sagt Kogoro in etwa, "Diese hier!". Zusammen mit dem "Hmm" vom vorherigen Panel passt das doch ein bisschen besser zusammen, aber kann man auch bei "Nimm das!" belassen.


      Kapitel 1027, Seite 3: Die Bedeutung der Unterhaltung wurde verändert. Im Original erzählt Kogoro, dass er eben immer weiß, welche Karten Nieten sind, die man vermeiden muss, also welche Karten die falschen sind. Amuro erwidert, dass es besser wäre, wenn man erkennen könnte, welche Karten die richtigen sind, also die Gewinner. Wakita wirft daraufhin ein, dass er den Blick für Verlierer bzw. Verräter bevorzugen würde. In der deutschen Version wirkt es so, als würde Wakita aus dem Nichts von dem Blick für Niederlagen anfangen, aber das tut er eigentlich nicht.




      Kapitel 1027, Seite 10: Conans Sprechblase wurde beim Lettering vergessen.




      Kapitel 1027, Seite 16 & Kapitel 1028, Seite 1: Aus irgendeinem Grund wurde Wakitas Satz am Ende verändert. Er spricht im Original nämlich direkt die Szene des Krimi-Klischees an, nämlich nennt er sie "雪山の山荘", eine "Bergvilla im verschneiten Gebirge". Ja, eine Villa, denn er redet eben vom generellen Mystery-Klischee alá "Und dann gabs keines mehr" in der Filmfassung von 1965. Er spricht also nicht direkt von "diesem" Gebäude, denn das ist ja eine Kirche. Nun heißt das Kapitel 1028 im Original nun ebenfalls nach Wakitas Worten "雪山の山荘"; nun ist man konsequent geblieben und hat das im Deutschen ebenfalls an die deutsche Version von Wakitas Worten angepasst. Nicht direkt ein Fehler, aber irgendwie unschön.



      Kapitel 1027 & 1028 Impressum: Auch weiterhin steht Steffen Hautog als verantwortlicher Redakteur im Impressum der jeweiligen Kapitel, obwohl er seit Monaten nicht mehr bei Egmont Manga arbeitet.

    • Nur mal so als Frage: Gab's bei Kobo ein Zwei-für-Eins-Angebot für die Weeklys 19 und 20? Ich habe sie hintereinander gekauft und für Weekly 20 wurde mir im Einkaufswagen und bei Paypal nichts berechnet. Falls das nicht beabsichtigt ist, sollte man das vielleicht noch mal überprüfen.

      Edit: In Bestellverlauf (von Kobo) wird der Preis hingegen korrekt angezeigt. Seltsam.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von dasjojo ()

    • Kapitel 1029, Seite 1: Der Titel des Kapitels wird als "Schlaf, Kindlein, schlaf" übersetzt - obwohl der Titel des Kapitels ein Zitat aus dem Kapitel selbst ist - es ist nämlich die Dialogzeile aus Wakitas Vorstellung von Kogoro, die Kogoro in Gedanken wiederholt. Es wäre schöner, wenn auch in der deutschen Version der Titel die Dialogzeile wiederspiegeln würde (aber bitte nicht irgendwie versuchen, "Schlaf, Kindlein, schlaf" in den Dialog reinzuquetschen)


      Kapitel 1029, Seite 4: Conans Gedankenblase wurde komplett abgeändert. Im Japanischen sagt er dort, dass ihn das alles ziemlich an "Mito Komon" erinnert, ein japanisches Fernsehdrama, welches von 1969 bis 2011 lief, in dem die historische Figur Tokugawa Mitsukuni undercover mit zwei Begleitern durch Japan reist, und dort Ungerechtigkeit bekämpft, und im kritischen Moment wird seine Identität als Autoritätfigur enthüllt. Die Anspielung mit Kogoros zwei Schüler, seinen Identitätsreveal und das Kogoro auf der Seite plötzlich einen auf weisen Meister macht, dürfte klar sein. Schade, dass die Referenz im Deutschen so sang- und klanglos gestrichen wurde. Ein Sternchen mit der Anmerkung "*langjähriges, japanisches Fernsehdrama" hätte doch schon gereicht.


      Kapitel 1029, Impressum: Weiterhin wird Steffen Hautog im Impressum als leitender Redakteur gelistet, obwohl er seit Monaten nicht mehr bei Egmont Manga arbeitet.

    • Kapitel 1030, Titel: Ja, erneut der Titel mal wieder. Der japanische Titel "兄さんみたいに" (Nii-san mitai ni) wurde im Deutschen zu "Ganz wie der große Bruder". Ja, naja, fast. Auch wenn man jetzt denkt, "Hm, aber Nii-san heißt doch Bruder, oder?", ja, so einfach ist es nicht. Denn der Titel ist mal wieder ein Zitat aus einem Dialog. Diesmal aus Komeis Flashback an Hiromitsu. Dort wird diese Stelle aber mit "Genau wie wir" übersetzt. Im japanischen Original kommt nämlich noch "僕や" (Boku ya) zum "兄さんみたいに" dazu, also ganz wörtlich "Genau wie du und ich". Da Hiromitsu Komei direkt anspricht, bedeutet "Nii-san" an dieser Stelle eher "du", als "großer Bruder." Da das "僕や" im Titel wegfällt wäre vielleicht sogar "Genau wie du" passender, aber im Sinn der Referenz sollte der Titel zumindestens wortgleich mit dem Zitat aus dem Dialog sein, also "Genau wie wir".








      Kapitel 1030, Impressum: Weiterhin wird Steffen Hautog im Impressum als leitender Redakteur gelistet, obwohl er seit Monaten nicht mehr bei Egmont Manga arbeitet.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Serinox ()

    • Neu

      Kapitel 1031, Seite 16: Mal wieder das gute alte Zeit ist Geld. Diesmal nicht in Englisch, sondern in der japanischen Variante.

      Hier ist jetzt das Ding: Komei sagt laut zunächst eine kombinierte Version von mehreren chinesischen Sprichwörtern, wie er es öfter tut, die auch theoretisch Zeit ist Geld bedeuten können, aber im Japanischen eigentlich nicht so simpel klingen, sondern eher etwas geschwollener klingen. "一刻千金... 一寸の光陰軽んずべからず..." ist eher dann so was wie "Nur ein Moment der Zeit ist so wertvoll wie tausend Stücke Gold... Zeit ist eine Ware, die unter keinen Umständen verschwendet werden darf..."

      Also, im Grunde, "Zeit ist Geld", ja, nur halt etwas poetischer. Danach sagt Komei in Gedanken jedoch nochmal "Zeit ist Geld", nur diesmal in der normalen japanischen Version 時は金なり (toki wa kane nari). "Zeit ist Geld... wie man so schön sagt...", sind also seine Gedankenblasen.


      Jetzt mal abgesehen von allen Plotgedanken darum, dass "toki wa kane nari" ein Anagramm zu "Kanenori Wakita" ist und Rum die englische Variante dieses Sprichworts in seinen SMS verschickt, und so weiter: das Komei "Zeit ist Geld" in normalem Japanisch nur in Gedanken sagt, und in seinem Sprachtext nicht so direkt, hätte man durchaus in der deutschen Version wiederspiegeln können. Denn das zumindestens hat Gosho auf jeden Fall mit Absicht gemacht.