Mord mit Blitzlicht irgendwie ziemlich schlecht?

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Diskutiere mit uns über die NEUEN FOLGEN bei ProSieben MAXX!

Watch, Read and Repeat: In unserem neuen Projekt suchen wir nach Mitstreitern!

  • Mord mit Blitzlicht irgendwie ziemlich schlecht?

    Hallo an alle Hobbydetektive

    Ich hab mich vorhin an meine Kindheit erinnert und in der Wanne mal wieder Conan geschaut... Hab mir zufällig "Mord mit Blitzlicht" rausgepickt und hab die scheinbare Auflösung irgendwie überhaupt nicht kapiert. Das hat mich jetzt so beschäftigt, dass ich euch frage, was da um Himmels Willen mit dem guten Conan los war?! Der Fotograf mit dem Pferdeschwanz erschlägt den anderen mit einem Aschenbecher, fährt mit dem Bus ein paar Stationen und fotografiert, wie der eben Erschlagene (also Tote...) aus der brennenden Wohnung springt? Kurios. Selbst wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass das "erschlagen" ein kleiner Synchroschnitzer war und man eigentlich "niederschlagen" oder ähnliches sagen wollte, also nicht töten... Dann frage ich mich, wie der Pferdeschwanzmensch davon ausgehen konnte, dass ein betrunkener und aus den Latschen gehauener Mann in drei Minuten wieder fit genug ist, um aus einem Fenster zu springen? Und da es scheinbar die eigene Wohnung des Opfers war (immerhin kam Conan mit der Adresse auf der Visitenkarte ans Ziel), wundere ich mich, wieso der Typ aus dem Fenster in den Tod sprang und keine andere Alternative hatte, um aus seiner eigenen Wohnung zu kommen, als in den sicheren Tod zu springen. Und warum die Polizei davon ausging, dass es ein Unfall war, wenn man doch die unikate Uhr des Mörders in der Wohnung gefunden hat, also das absolut perfekte Beweisstück, kommt mir irgendwie auch so dezent unlogisch vor. Na wie auch immer, war ja auch laut Wiki hier nur ein Filler, trotzdem hatte ich Conan unschlagbar logisch in Erinnerung und bin jetzt ziemlich überrascht. Hab ich die Folge nicht verstanden, war die Folge einfach extrem mies oder schien mir Conan nur als Kind der beste Detektiv ever? 8o

    Ich guck mir jetzt noch ein paar Folgen an, Spaß machts ja immer noch ziemlich! Euch nen schönen Abend und vielleicht kann mir ja jemand mit dem Blitzlichtmord hier weiterhelfen.
  • Da die Folge eine Fillerfolge ist, muss man sich nicht groß wundern, da die Animeproduzenten manchmal nicht gerade die besten Fälle konstruieren. Häufig sind die Fälle sehr leicht zu durchschauen, oder so bescheuert gestrickt, das man sich schon manchmal fragen muss, was sich die Autoren dabei gedacht haben :)
  • Wen man in einen brennenden Raum ist und man selber brennt, da kann man nicht klar denken. Man gerat in Panik und es kann passieren das Menschen auch aus einen mehrstöckigen Apartment springen. Oft passiert es das Menschen bei einen Brant sterben weil Sie ersticken, wen das aber nicht der Fall ist und Sie keinen Ausweg haben und Sie sogar selbst anfangen zu brennen...


    Für mich macht die Folge 300 viel weniger Sinn. Ja sicher wird sich jemand der sich kaum noch halten kann und bald in die Tiefe fällt daran erinnern, dass er das Telefongespräch mit dem Mörder aufnehmen kann..
  • Cat_Eye schrieb:

    Für mich macht die Folge 300 viel weniger Sinn. Ja sicher wird sich jemand der sich kaum noch halten kann und bald in die Tiefe fällt daran erinnern, dass er das Telefongespräch mit dem Mörder aufnehmen kann..
    Sowas frage ich mich eigentlich bei jeder Folge, bei der das Opfer sich in den letzten Minuten seines Lebens noch einen Weg ausdenken kann, einen Hinweis auf den Mörder hinterlassen zu können, z.B. hochkomplexe Sterbenachrichten. Ist ja nicht so, dass man in diesem Moment nicht mehr klar denken kann... :huh:
    Gekonnt ist eben gekonnt! :okogoro: HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
  • Solche Gedanken wie du habe ich auch des öfteren. komischerweise aber eher bei den neueren folgen und besonders den neueren Fillerfolgen, die wie ich finde immer simpler und immer leichter zu durchschauen sind (echt schade!)..
    Die Motive der Täter wiederholen sich und sind teils ziemlich banal (Schulden etc.) und zusammenhangslos und auch die Storyline innerhalb der folge sowie die Überführung sind meist eher langweilig und letzteres auch oft total random, also Glückssache und eher zufällig..
  • Der schlurfende Kogoro schrieb:

    Cat_Eye schrieb:

    Für mich macht die Folge 300 viel weniger Sinn. Ja sicher wird sich jemand der sich kaum noch halten kann und bald in die Tiefe fällt daran erinnern, dass er das Telefongespräch mit dem Mörder aufnehmen kann..
    Sowas frage ich mich eigentlich bei jeder Folge, bei der das Opfer sich in den letzten Minuten seines Lebens noch einen Weg ausdenken kann, einen Hinweis auf den Mörder hinterlassen zu können, z.B. hochkomplexe Sterbenachrichten. Ist ja nicht so, dass man in diesem Moment nicht mehr klar denken kann... :huh:
    Zugegebenermaßen ist es keine leichte Angelegenheit, sich in so kurzer Zeit eine Sterbenachricht auszudenken, die so komplex ist, dass der Mörder selbst sie nicht versteht. Erleichtert wird die Sache allerdings dadurch, dass sich Opfer und Mörder in den meisten Fällen gut kennen, weil sie entweder gut befreundet oder zusammen sind. Das lässt zu, dass das Opfer spezifische Hinweise auf den Täter relativ schnell aus dem Unterbewusstsein abrufen und in eine Sterbenachricht verpacken kann. Da der Täter gewöhnlich sofort flieht, um nicht am Tatort entdeckt zu werden, bleibt ihm keine Zeit, auf die Nachricht zu reagieren.
    Außerdem lässt sich mit den Namen im Japanischen erfolgreich tricksen, um eine verschlüsselte Botschaft zu hinterlassen, beispielsweise in Episode 21, ''Der geheimnisvolle Löwenhund''. Oder in Episode 333, in der Itakura Somas Namen auf dem Go-Tisch angibt. Daher ist es schon möglich, kurzfristig zu schalten.
    Es gibt keine Probleme - nur Herausforderungen.
  • AkakoKoizumi schrieb:

    Die Motive der Täter wiederholen sich und sind teils ziemlich banal (Schulden etc.) und zusammenhangslos [...]
    Meiner Meinung nach das beste Beispiel für ein hirnrissiges Motiv ist die Doppelfolge 59+60 (Rache für Sherlock Holmes), in der die Morde dadurch begründet werden, dass das Idol des Mörders (Holmes) durch das Opfer "durch den Schmutz gezogen" wurde.
    Ich fand das dann doch schon arg übertrieben...
    Zugegeben, dass sich die Motive immer wiederholen kann nicht wirklich vermieden werden. Man muss vor Gosho wirklich den Hut ziehen (was wir hoffentlich auch alle machen :D ), dass er es auch nach so vielen Fällen immer noch schafft, spektakuläre Szenarien herbeizuführen.
    Letztendlich gibt es kein einziges Motiv, dass einen Mord rechtfertigt, wie Shinichi auch schon sagte:
    "Ich werde nie begreifen, wie ein Mensch einen anderen umbringen kann, dafür kann es keine Rechtfertigung geben. Man kann es zwar erklären, aber rechtfertigen kann man es nie."
    Gekonnt ist eben gekonnt! :okogoro: HAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
  • Der schlurfende Kogoro schrieb:

    Meiner Meinung nach das beste Beispiel für ein hirnrissiges Motiv ist die Doppelfolge 59+60 (Rache für Sherlock Holmes), in der die Morde dadurch begründet werden, dass das Idol des Mörders (Holmes) durch das Opfer "durch den Schmutz gezogen" wurde.erklären, aber rechtfertigen kann man es nie."
    Ja genau sowas meine ich..da muss ich als Zuschauer dann manchmal doch etwas schmunzeln.
    Und ja, was gosho leistet ist atemberaubend, ich wollte auch nichts anderes andeuten, aber manchmal "hinkt" der Anime etwas was das angeht :D
  • Naja, das Motiv des Mörders in Rache für Sherlock Holmes ist wirklich übertrieben, aber man findet tatsachlich Menschen die so reagieren. Diese Folge erinnert mich stark an den Film Mysery. Auf solche "Fans" sollte man achten...


    Aber das dümmste Motiv bleibt bei der Folge Ein rabenschwarzer Mord, obwohl mich das persönlich nicht stört, weil Megures comeback einfach geil ist "Wen Sie wirklich glauben, dass dies einen Mord rechtfertigt, sollte ihr Anwalt an Unzurechnungsfähigkeit plädieren".