Wandel der Zeit ( DETEKTIV CONAN ) Shuichi/Bourbon/Vermouth ( AU )

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    • Wandel der Zeit ( DETEKTIV CONAN ) Shuichi/Bourbon/Vermouth ( AU )

      KAPITEL 01 - Kein Gift der Welt

      Wohin treibt es dich, wenn die ganze Welt anfängt, stillzustehen?
      Wer zeigt dir den Weg, wenn du nicht weißt, wohin dich deine Schritte tragen sollen
      & warum soll alles plötzlich einen Sinn ergeben? …

      Die Schatten der Stadt verschmelzen sich mit den Trümmern der eingestürzten Häuser. Das Grau verzerrt den ganzen Boden und nur ab und an kann man das letzte Grün der Natur erhaschen. Man lauscht dem Wind, der durch die Ruinen der Stadt weht. Es pfeift und manchmal hat man sogar das Gefühl als würde man den Schrei eines kleinen Kindes hören können. Doch nichts betritt diese Straßen noch. Alles ist zerstört. Alles ist vergiftet. Nichts hat hier eine völlig neue Bedeutung. Ganz Tokyo ist zerstört. Nein – ganz Japan wurde ausgelöscht. Und die Täter waren sie selbst. Das Land der aufgehenden Sonne wurde vernichtet von ihren eigenen Bewohnern. Die Gefahr erkannte man viel zu spät …

      Das Atomkraftwerk Monju war vom Typ ein Brutreaktor und fiel in den letzten Jahren niemanden auf, weshalb das, was folgte, für jedermann sicherlich ein Rätsel blieb. Das Atomkraftwerk löste eine Kettenreaktion aus, als es Feuer fing und anschließend explodierte. Die Erschütterungen dessen zogen sich weiter zu Mihama, Takahama, Ohi, Shika und den darauf folgenden weiteren Atomkraftwerken, die sich auf der kompletten Insel befanden. Japan wurde zu einer Todesinsel. Keine Menschenseele war sicher gewesen, doch gibt es unter all den Trümmern noch immer einzelne die sich als wandelnde Tote sehen.

      Tokyo - Bezirk: Shinagawa – Tag 126

      Kurze Schritte über den steinigen Weg begab sich eine weibliche Gestalt mit langem blondem Haar. Die Sonne wird verdeckt von dunklen, grauen Wolken, die nur ab und an einen kleinen Schein durchstrahlen lassen. Die Frau holperte den Weg entlang, ihr Mundschutz war stark abgenutzt und einige Blutspritzer waren teils darauf zu sehen, die sich wie ein Puzzle zu denen auf ihrem Gesicht zusammenfügen Liesen. In einer Hand hält sie eine MP2A1 Uzi – eine Maschinenpistole, die genauso abgenutzt war. Sie folgte zielstrebig einen Weg durch Berge von Trümmern. Erschöpft zog sie sich einzelne Steine den felsigen Weg entlang. Das Klettern brachte sie in Wallung, Ihre Atmung wurde schwerer, der Schweiß auf ihrer Stirn tropfte, und verschmolz mit dem fast trocken gewordenen Blutresten. Ihre schwindende Kraft lies sie übersehen das der nächste Handgriff sie ein Stück zurück fielen lies, unsanft konnte sie sich noch vor einem Sturz retten und davor alles noch mal Hochzuklettern. Oben angekommen musste sie nur noch den kleinen Abhang hinuntergleiten. Doch wer keine Kraft mehr in den Beinen hat, kann selbst das nicht bewerkstelligen, ohne über diese zu fallen. Der Blick nach unten lies sie schwindelig werden, doch nicht weil sie nicht frei dessen ist, sondern weil ihr Körper nachgibt und der Kreislauf langsam aber sicher Abschied nimmt. Sie versuchte so schmerzfrei wie nur möglich hinunterzurutschen, doch ihre Lederhandschuhe waren schon so zerstört, dass sie aus den Rissen blutete.

      Endlich. Unten angekommen und der Weg in das Versteck war zum Greifen nah. Ein Blick nach hinten lies sie überprüfen, ob irgendjemand ihr nachgekommen ist, doch noch scheint es nicht so zu sein. Die Blondine versuchte ihren Schritt ein wenig zu verschnellern und holperte ihren Weg entlang, in den Armen ihre Maschinenpistole fest umschlungen. An einer alten, zerstörten Tür klopfe sie leise dreimal in passenden Pausen, die sich wie eine Kombination anhörte. Trotz dessen das alles um sie herum einzustürzen drohte, wirkte dieser Ort, wie der friedlichste und sicherste der noch übrig blieb. Sie tritt zurück, als sie hören konnte wie jemand einen Holzbalken zur Seite schob. Ein Junge mit dunklem Teint öffnete ihr die Tür, sein blondes, aschblondes Haar hing ihm lieblos im Gesicht. Auch er trug einen Mundschutz, der genauso abgenutzt war. Ohne Worte betrat sie den Raum und die Tür fiel lautlos zu, wurde verschlossen und die beiden gingen in der Finsternis, die nur wenige Lichtquellen aufbrachte von den Felslücken in den Wänden, einen steilen Weg hinab wie in einen Kellerraum.


      Unten angekommen nahmen beide den Mundschutz ab und legten ihn auf den Tisch, wo eine kleine Kerze brannte, daneben legte die Blonde ihre Waffe und verschnaufte und stützte sich auf ihren Knien ab. „Chris!“, sagte der Junge in einem bissigen Ton, worauf die Dame aufzuckte. „Hab ich dir nicht gesagt du sollst mich so nicht nennen?“ giftete diese ihn an. „Und hab ich dir nicht gesagt du sollst die dreckigen Waffen nicht auf den Tisch legen, sondern dahin wo sie hingehören, Wermut?“ Dieser setzte sich an ein Bett, ringt einen Lappen aus der im kühlen Wasser gelegen hat und legte ihn einer Person, die in diesem lag auf die Stirn. Eine dunkelhaarige Person, sehr blass und stark sichtbare, blaue Adern unter den Augen. Seine Atmung war unruhig, dünn und er schien schon lange so dazuliegen. Während die Dame, Wermut, ihre Waffe vom Tisch nahm und sie in den Schrank zu den anderen räumte, wartete der Junge auf einen 'Bericht' ihrerseits. „Kommt, noch was?“ fing er dann an. Genervt seufzte Wermut noch mal laut auf. „Deine Hände sind blutverschmiert, du scheinst irgendwen angeschossen, wenn nicht sogar getötet zu haben. Ich kann bis hierher erkennen, wie deine Adern sich immer mehr in den Vordergrund stellen. Kannst du mir jetzt endlich sagen, was passiert ist?“ , gab er in aller Ruhe von sich, während er den jungen Mann im Bett verarztete.
      Als Wermut sich endlich hingesetzt , ihre Jacke weit geöffnet hatte und nur ein schwarzer BH hervorschien, zog sie einen Aschenbecher zu sich und nahm einen Filter in den Mund. Zigaretten existierten nicht mehr. Sicherlich gab es eine Möglichkeit sich Dinge dafür zu besorgen, doch um sowas machte man sich keine Sorgen mehr. Die Filter die Wermut mal gefunden hatte, waren das einzige was ihre Lust befriedigen konnte. „Einer dieser wandelnden Atomzombies hat auf mich schießen wollen, ich musste mich ja wohl wehren.“ sagte sie trocken und starrte in den leeren Aschenbecher. „Sag, Toru … wie geht es ihm?“ und blinzelte zu ihm rüber. „Er kommt durch, aber ich glaube wir müssen nochmal eine dieser Spritzen suchen …“

      Die Menschen, die auf dieser trostlosen und Atomtoten Insel leben, sind von Anfang an infiziert. Wer den Dämpfen der Werke zu nahe kommt, wird mit blasser Haut rechnen können, wie bei der Person die liegend im Bett vor sich hin vegetiert und versucht innerlich gegen den Tod anzukämpfen. Doch nicht nur das, auch die blauen Adern, die sich überall am Körper deutlich machen, zeigen die 'Infektion'. Der einzige Schutz, der sich bietet, ist der Mundschutz, um sich von der verpesteten Luft ein wenig wehren zu können. Doch der dünne Stoff dieser, blockiert die Dämpfe nicht komplett, weshalb der Kreislauf von Wermut schneller in den Keller stürzen lies. Ein Spaziergang in den Tod, sozusagen. Toru und Wermut haben sich in einem Keller, der tief unter der Erde liegt, ihr Versteck und wohl auch ihr 'neues' Zuhause gebaut. All die Wochen und Monate, die sie bereits hier verbracht hatten, konnten sie sich schon einiges zusammentragen. Möbel, größtenteils zerstört und abgenutzt, aber immer noch gut verwendbar, verschiedene Reste aus den Supermärkten, die noch zu finden waren, die mit Sicherheit auch nicht mehr 'Gesund' waren dank der Explosionen. Jeden Tag geht einer von ihnen raus und sucht neue Dinge zusammen, sucht nach neuen Antworten, eine Lösung dem Tod zu entkommen und überlebenden die ihnen selbst bekannt sind. Freunde, Kollegen, Feinde? Man wünscht sich zu dieser Zeit jeden vor der Nase wo selbst Feinde zu Freunden werden können. Die sogenannten Spritzen die Toru angesprochen hat, hatte er bei seinem 'Ausgang' in einem zerstörten Krankenhaus entdeckt. Eine Morphinspritze, die eigentlich gegen Schmerzen helfen soll. Das Morphin, diese pflanzliche Droge wirkt sich auf den vergifteten Körper wie ein Gegenmittel aus. „Wenn wir eine weitere finden, …“, murmelte Toru vor sich hin, während er in das blasse Gesicht des jungen Mannes blickte. „Aber nicht mehr heute, die Sonne ist bereits am Untergehen. Du kannst das morgen erledigen, für heute ist es zu spät.“, gab Wermut im gelassenen Ton entgegen. Sie zog ein Buch an sich ran, kramte einen Stift hervor und schrieb einige Notizen auf. Der aschblonde Junge seufzte auf. „Wieso lässt du ihn nicht einfach Sterben.“ gab die Dame von sich während sie in ihrem Notizbuch weiterschrieb. Da ballte der Junge eine Faust „Weil er mir in die Augen blicken soll, wenn er Stirbt. Akai darf nur durch meine Hände sterben. Kein Gift der Welt, hat sich da einzumischen …“

      TWO SILVER BULLETS AREN'T NEEDED. ONLY ONE IS ENOUGH.
      N I C O T I N E | M E I T A N T E I U N K N O W N
    • Wow...
      Klingt ja schonmal äußerst interessant! Freue mich schon auf das nächste Kapitel! :thumbsup:

      Shinichi schrieb:

      Ist Kritik in diesem Forum neuerdings nicht mehr erlaubt? Gerade die Kritik soll doch helfen, das Produkt "Detektiv Conan" zu verbessern. Ich bin auch kein Freund von ständigem "rumgemeckere", aber es bringt auch nichts, immer alles schönzureden. Denn es wurden definitiv einige Fehler gemacht, die ich auch dem Sender gemeldet habe und nun geprüft werden.
    • KAPITEL 02 - Wie Regen fiel das Schicksal

      Chûbu - Präfektur Fukui – Tsuruga –Tag 000

      Knapp ein Monat zog in das Land als das Atomkraftwerk Monju in Tsuruga in die Luft gejagt wurde. Nicht ganz freiwillig dessen unterzog sich das gewaltige Ausmaß dessen auf die gesamte Insel und löste eine Kettenreaktion über alle Atomkraftwerke aus. Es war keine Zeit die Menschen darauf aufmerksam zu machen, sie in Schutz zu bringen oder gar damit zu konfrontieren denn niemand hatte auch nur die blasseste Ahnung davon, was geschehen war.

      Bevor das ganze Unglück geschah, befand sich ein junger Mann, ganz in Schwarz gekleidet, dabei seine Wege durch die Präfektur Fukui zu durchqueren. Mit einer Aufgabe unter den Armen machte er sich auf den Weg in die Stadt Tsuruga wo ein alter Bekannter auf ihn wartete. Die Stadt war wild, tobend und laut, die Menschen durchquerten die Straßen, doch es war nicht dem Lärmpegel von Tokio naheliegend. Alles schien strukturiert und keiner war gehetzt. Zeit war hier keine Frage. Der junge Mann begab sich zum Kehi-jingû Shinto-Schrein. Je näher er seinen Ziel kam, desto ruhiger wurde die Gegend um ihn herum. Dieser wurde in letzter Zeit nicht oft besucht, da er wegen Bauarbeiten abgeriegelt war und wer sieht sich so eine Sehenswürdigkeit schon mit inklusiven Baustellen gerne an? Dafür war er für ein ruhiges Treffen super geeignet.

      Da stand er also, vor dem prachtvollen Gebäude welches umzingelt von Baggern und Betonmischern war. Versichert, dass ihm niemand gefolgt war, sah er sich noch oft genug um, ehe er sich immer weiter dem Schrein näherte und sich hinter der Baustelle, zwischen den Bäumen drückte. Ein weiter, noch sonnendurchfluteter Weg lag nun vor ihm, der Wind wehte einzelne Blätter den Weg entlang. Der Schwarzhaarige blieb stehen und erkannte das leuchtend, silberne Haar, was im Wind geweht hatte und wie auf Kommando verschwand in diesem Moment die Sonne, denn graue Wolken schoben sich vor sie.

      „Wie habe ich dich doch vermisst“ gab der Silberhaarige von sich und grinste, während seine halb gerauchte Zigarette zwischen den Mundwinkeln qualmte. „Schon vergessen? Ich kann es dir von den Augen ablesen, wenn du lügst, Gin.“ sagte der junge Mann. Genau wie er, war auch Gin, der silberhaarige Mann, in Schwarz gekleidet. Man würde meinen er ist eins mit der Farbe, mit der Dunkelheit an sich und damit auch noch glücklicher dennje. Als wäre sie sein Seelenverwandter. „Wie ich sehe, hast du ja alles bekommen.“ sein Blick verschwand unter seinem Hut und nur sein fieses Lächeln blickte hervor so wie der Qualm der Zigarette. Der junge Mann nickte und wartete eine Weile – die Stille brach ein, man konnte den Wind atmen hören. „Ich traue dir nicht. Der einzige Grund warum ich gekommen bin war, um dir den letzten Atemzug zu nehmen.“ in dem Moment packte der schwarzhaarige eine Pistole hervor, zielte auf ihn und schoss ohne weiteren Kommentar. Sein gegenüber war alles andere als überrascht und wich dem Schuss knapp aus. „Shuichi Akai...“ wisperte er leise vor sich her. „Wäre ja langweilig wenn nicht.“ sein kalter Blick durchbohrte den des schwarzhaarigen. Den des namentlich erwähnten Shuichi Akai.„Für solche Spielchen bin ich zu Alt.“ sprach er, ging langsame Schritte auf ihn zu die nach und nach immer schneller wurden und auch er packte eine Pistole aus und wollte gerade anfangen zu schießen als ganz plötzlich eine Explosion ihr Schauspiel unterbrach. Der Boden bebte und beide versuchten sich so gut es ging zu halten. Sie suchten vergebens den Ort des Geschehens, eine Rauchwolke oder ähnliches, doch alles was sie als nächstes sahen war Schwarz. Die Dunkelheit umhüllte sie.

      Die nächsten Minuten waren schalldämpfend. Die Ohren waren dumpf, der Duft der Natur verwandelte sich in rauchiges Gift. Akai konnte sich wieder fassen und versuchte zu verstehen was gerade passiert war. Er wachte auf und fand sich liegend unter einem Baum, der so schief auf ihn draufgefallen war, dass er ihn nicht gequetscht hatte, dafür wurde sein Oberarm von einem Ast durchbohrt. Diesen konnte er mit bloßer Hand umfassen und versuchte mit aller Kraft die er aufbringen konnte daran zu ziehen. Wie konnte er ahnen, dass diese Kraft die er gerade vergeudet, später nochmal brauchen könnte um zu überleben? Schließlich schaffte er es nach quälend langen Minuten und gefühlten Stunden den dicken Ast aus seinem Arm zu ziehen. Eilig versuchte er die Blutung zu stoppen und riss sich stücke von seinem Hemd herunter. An der Lederjacke zu kauen würde ihm nicht viel bringen. So konnte er sich so gut es ging mit Zähnen und seiner einzigen freien noch intakten Hand den Oberarm einbandagieren und die Blutung stoppen. Schmerzerfüllt robbte er aus seinem Gefängnis, zog sich an den Ästen hoch. Der ganze Weg, auch dort wo Gin gestanden hatte, war eingedeckt wurde mit allen Bäumen die man nur finden konnte. Was war mit seinem geliebten Erzfeind geschehen? Hatte er dieses grauenvolle Spektakel überlebt oder wurde er darunter begraben?

      Vorsichtig stützte er sich auf den Bäumen, krümmte sich und versuchte den Schmerz zu unterdrücken, seine Atmung war flach und unregelmäßig. Seine Augen waren von Adrenalin vollgepumpt, suchten Gin in den Trümmern und dann fand er ihn. In einer Blutlarche, zerquetscht unter einem Baum, da lag er. Das knistern von rechts lies ihn aufzucken, ein Blick in die Richtung machte ihm klar, dass er schnellstens hier fort musste. Der Schrein war in Flammen aufgegangen, die Bäume fingen fleißig Feuer und breiteten sich immer mehr aus. Akai wurde klar, wäre er nicht aufgewacht, wäre er hier wohl verbrannt.

      So schnell es ging versuchte er sich einen Weg zu bahnen. Als er dann auf einer Baumkrone stand, konnte er ganz Tsuruga sehen. Oder das, was noch davon übrig war. Schockiert musste Akai feststellen das ganz Tsuruga nur noch eine Totenstadt war. Alle Häuser eingestürzt, Flammen hier und da, Rauch der sich über die Trümmern warf wie die Wolken über das Land. Erschüttert versuchte er zu erkennen was der Auslöser dieser furchtbaren Katastrophe zu sein schien. Plötzlich sprang ihm ein Mensch entgegen, riss Akai zu Boden und prallte unsanft mit diesem auf den harten Asphalt auf. „Das Kernkraftwerk!! Es hat alles zerstört!!! Monju ist der Totengott von ganz Japan!!“ der verwirrte, ältere Herr strangulierte Akai, seine Augen waren knallrot, die Adern drückten sich vor und drohten zu zerplatzen. Versucht den Verrückten von sich zu werfen, lies ihn immer schwächer werden. Sein Arm mit der Wunde lies ihn klar werden, dass er ihn mit einer Hand nicht überwältigen konnte, aber bevor er so den Löffel abgeben würde, zog er seine Zweitpistole aus der Innentasche seiner Jacke und knallte sie den alten Mann gegen den Kopf, sodass Er zur Seite fiel. Er jammerte über Schmerzen, doch es war nicht Akai's Schlag gewesen der ihn so zitternd am Boden zappeln lies. Vorsichtig versuchte er den alten Herren zu beruhigen, doch er kämpfte damit wieder ruhig zu atmen und überhaupt nicht die Fassung zu verlieren. Plötzlich packte er Akai's Waffe, als er ihm näher kam und ohne zu zögern, hielt er sich diese in den Mund und drückte ab.

      Nicht die Fassung verlieren, versuchte sich Akai selbst klar zu machen und fiel auf die Knie. Schon so viel hatte er im Leben erlebt, aber das ganze hier lies ihn ein wenig erzittern. Sein größter Erzfeind wurde von einem Baum erschlagen, Tsuruga wurde weggefegt und der alte Mann behauptet das ganz Monju ein Todesgott sei.

      Chûbu - Präfektur Fukui – Katsuyama –Tag 042

      Shuichi Akai geisterte durch die verlassenen Straßen und Trümmern von Katsuyama. In den letzten Wochen hatte er es geschafft zu überleben und von Tsuruga bis nach Katsuyama vorzudringen. Noch immer versuchte er zu erstehen was geschehen war. Doch einiges wurde ihm immer klarer. Auf dem Weg, den er nun bereits hinter sich hatte, war er vielen Menschen begegnet. Einige im Sterben und einige die ihn auf seinem Weg begleitet hatten. Jeder von ihnen sagte das selbe. „Monju ist der Todesgott. Monju hat sie alle geholt und seine Reiter gefunden.“ Das Kernkraftwerk Monju war explodiert, dies war die einzige Möglichkeit gewesen, aber sicher war er sich nicht. Seine Wunde am linken Oberarm pulsierte jeden Tag immer mehr, ließ ihn schwächer werden. Seine Haut war blass, fast schon Grau, wie der Staub der sich auf seine Kleidung niederlegte. Die Adern stachen hervor, waren Rot und Blau, seine Augen rot unterlaufen, die Adern quollen auf und das schlimmste für ihn war, dass er nicht friedlich atmen konnte. Die Luft würde ihn töten, das war ihm klar, doch er wollte nicht aufhören zu kämpfen. Solange er noch stehen kann, solange er noch einen Weg finden, konnte dem ganzen ein Ende zu setzen, mehr zu erfahren und seine Ziele weiterzugeben. Auf dem Weg hatte er sich ein Notizbuch angeeignet, was er bei Vorratssuche gefunden hatte. Darin schrieb er alles auf, was er erfuhr, zeichnete verschiedene Skizzen, die von Träumen kamen, wo ihn schweißgebadet aufwachen liesen. Sein Rucksack war schwer mit Essen und Trinken gepackt.

      Er rutschte über einen Berg aus Trümmern, den er mit Müh und Not überquert hatte, und rollte unsanft auf den Boden. Seine Atmung nach wie vor dem Tode nahe. Der Schweiß auf seiner Stirn war kalt, seine Temperatur eindeutig viel zu hoch. Sein Körper machte ihm immer mehr bewusst das die Zeit immer näher kommt, doch er hörte nicht hin. Husten überkam ihn als ich er sich auf allen Vieren versuchte zu halten und spuckte Blut. Das war selbst für ihn neu. Sicherlich lag es daran, dass seine Atemwege nun vollkommen vergiftet waren. Nein. Er konnte sich nicht mehr aufraffen. Es war vorbei. Von Wut erfüllt krallte er sich mit den Fingerspitzen in den staubigen Boden. Nicht aufgeben, das war doch, was er sich vorgenommen hatte. Aber der Körper war stärker. Aber der Körper war stärker. Sein Immunsystem machte nicht mehr mit, egal wie heldenhaft es sein mag, auch Helden müssen einsehen, dass man nicht alles Retten kann. Gefühle von Depressionen überkamen ihn, sein Blick nach unten gerichtet, weit aufgerissen. Er verfiel in einen Tunnelblick und seine Ohren fingen an taub zu werden. Jedes Geräusch um ihn wurde immer dumpfer, bis zur völligen Stille. Und dann … dann wurde alles Schwarz.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von MeitanteiUnknown ()

    • Klasse Idee!
      Bitte weiterschreiben :o^.^: freu mich schon auf deine weiteren Ideen :)
      Fanclubs und Fanstory
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      Auf meiner Profil könnt ihr sehen in welchen Klubs ich mitglied bin :o^.^:

      Das ist meine aktuelle Fanstory.
      Ich hoffe sie gefällt euch und über Feedback würde ich mich sehr freuen :)

      Eine Story über Kaito Kuroba: Phantom Kid